Posts mit dem Label Medien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Medien werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Donnerstag, 31. Januar 2013

KEIN Mordversuch! Blutigste Selbstverletzung mit Messer! Reuige Selbstbelastung der Francine L! - Anklage wegen versuchten Mordes gegen ‚Vater der Kriminalistik’ niedergeschlagen – Vom ‚Landstreicherleben’ (Vidocq) über ‚les misérables/Die Elenden’ (Hugo=Hugh) – zu ‚Recht und Gerechtigkeit’ – ein Musical aus der (französischen) Provinz



Noch ein Umstand, der bei jeder anderen Gelegenheit zu meinen Gunsten ausgelegt worden wäre, verstärkte hier den Verdacht, der sich gegen mich erhob. Sobald nämlich die Ärzte Francine zu sprechen erlaubt hatten, erklärte sie, sie habe sich selbst gestochen, aus Verzweiflung darüber, daß Sie von einem Mann, dem sie alles geopfert habe, verlassen worden sei. Aber ihre Liebe zu mir machte ihre Aussage verdächtig; und man war überzeugt, daß sie diese Sprache nur führe, um mich zu retten.[…] Bald darauf hatte mein Advokat auch dafür gesorgt, daß die Anklage wegen Mordes gegen mich niedergeschlagen wurde. So war ich von einer ungeheueren Last befreit, aber immer noch im Gefängnis. (Gruß an einen oberschlauen Möchengladbacher ;-) -das ist ein literarisches Zitat in einem Mash up! - Also: Call me Ishmail. ]

Francine, Francine, oh Francine! Dank an Francine, wenn man bedenkt, hättest Du nicht zur Verblüffung der damals denkfaulen und phantasielosen, damals nicht etwa gender-gehirngewaschenen, sondern zuvorkommenden Polizisten, Staatsanwälte und Haftrichter [Never (policeman/procecutor, never!) judge a book by ist cover… .] was alles nicht passiert wäre… . Was, wenn es Dein Geständnis als ‚conditio-sine-qua-non’ des weiteren Weltenlaufs nicht gegeben hätte?
Was nicht nur dem peinlichst befragten falsch verdächtigten, vaginabundierenden Womanizer und ‚Mann mit den hundert (100) Namen“, Eugène François Vidocq, und auch dem französischen Staat selbst, sondern auch uns – hättest Du nicht sobald die Ärzte das Sprechen erlaubten – gestanden,  erspart bzw. entgangen geblieben wäre?
Sicher: Es hätte den vaginabundierenden (pseudo-logistischen?) ‚Vater der Kriminalistik’, den Begründer und erster Direktor der Sûreté Nationale (so) nicht gegeben, nicht seine Erinnerungen (‚Mémoires) ‚’Landstreicherleben’, aber auch nicht die ‚Inspirationen’ von unserem Namensvetter Victor Hugo über Honoré de Balzac bis Edgar Allen Poe, und deren ‚Adaptionen’ (So nennt man gesellschaftlich tolerierte nicht wissenschaftliche Plagiate ;-) http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Elenden#Adaptionen ] bzw. denen mit Versatzstücken aus ‚Landstreicherleben’ selbst in Filmen von Frankreich über die USA bis nach Ägypten und (Süd-)Korea.
Und letztlich auch nicht die Vertonung und Vertanzung, sprich Musiaclisierung, jüngst mit unserem Namensvetter Hugh („The brain“) Jackman (Jean Valjean) in einer der beiden aus Vidocq (ab)gespaltenen Persönlichkeits-Hauptrollen (die andere, Inspector Javet besetzt mit Russell The gladiator“ Crowe – Regie: Tom Hooper – Start: 21. Februar 2013 (2 Std. 37 Min. – Direk-Links als kostenloser Service siehe ganz unten im Posting)
Ja, selbst das nicht nur vorurteilsfreie Polizisten und Staatsanwälte überraschende Casting-Phaenomenon (http://de.wikipedia.org/wiki/Ph%C3%A4nomen ) Susan Boyle – und hier schließt sich der Kreis durch das auch in diesem Casting-Zusammenhang immer und immer warnend wieder gehörte und gelesene, aber bei vielen schon am nächsten Tag wieder vergessene Déjà lu/vu/entendu: „Never  judge a book by ist cover!“ – hätte es (s)o nie gegeben:

Natürlich geht es mit der medialen Vorverurteilung trotz Susan Boyle und Pauk Potts, der zu Unrecht vorverurteilten, medial bereits hingerichteten spanischen Gurke und den schuldigen ägyptischen Sprossen munter weiter, wetten dass? Und nicht nur bei denkfaulen, phantasielosen Polizistinnen, Staatsanwälten und Haftrichtern.. .

Für den STERNonline sitz sogar Claudia Simone Dinkel  schon in Bankfurt bei Zivilgericht auf der "Anklagebank"!
Tssss STERN - ich tu Dich da rein - in die Mülltonne.
http://www.jurablogs.com/de/go/les-miserables-die-elenden-causa-kachelmann-kein-ende-grusical-phantom-opfer-abo-falle

Kachelmann-Prozess - Claudia D. - Main-Netz

www.main-netz.de/_/tools/diaview.html?_CMTREE=284519...
Claudia D., Ex-Geliebte des Wettermoderators Jörg Kachelmann sitzt am 30.01.2013 auf der Anklagebank des Landgerichts in Frankfurt am Main (Hessen).

Medien: Kachelmann und Ex-Geliebte gehen aufs Ganze - Promis ...

www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.medien-kachelmann-und-ex-...
vor 19 Stunden – Claudia D., Ex-Geliebte des Wettermoderators Jörg Kachelmann, auf der Anklagebank des Landgerichts in Frankfurt am Main. Foto: Boris ...

und sie titeln auch nch ZIVILverfahren:

Zivilverfahren gegen Ex-Freundin: Kachelmanns Prozess geht ohne ...

www.ruhrnachrichten.de/.../Kachelmanns-Prozess-geht-ohne-den-Mo...
vor 1 Tag – Claudia D., Ex-Geliebte des Wettermoderators Jörg Kachelmann, auf der Anklagebank des Landgerichts in Frankfurt am Main. Foto: Boris ...

Susan Boyle - Britains Got Talent 2009 Episode 1 - Saturday 11th ...

www.youtube.com/watch?v=RxPZh4AnWyk
11.04.2009 - Hochgeladen von UKAdvertChannel
Susan Boyle singing 'I Dreamed A Dream' from Les Misérables for her audition.



Die Musical-Opfer-Industrie kann also weiter hoffen.
21. Februar 2013 (2 Std. 37 Min.) 
Les Misérables

  1. Anne Hathaway sings I Dreamed A Dream in Les Miserables teaser ...

    www.youtube.com/watch?v=-Cc5SVhPkQU
    31.05.2012 - Hochgeladen von itn
    The first teaser trailer for Les Miserables has crept onto the internet and features Anne Hathaway singing I ...
  2. Anne Hathaway Sings in Les Miserables Trailer and Her ... - YouTube

    www.youtube.com/watch?v=ohAKEdHJO4E
    31.05.2012 - Hochgeladen von PopSugarTV
    Anne Hathaway's singing voice is featured in the new trailer for Les Misérables. Check out the clip and ...
  3. Les Misérables Official Teaser (2012) Anne Hathaway ... - YouTube

    www.youtube.com/watch?v=rbNt1FXAuBI
    04.06.2012 - Hochgeladen von movieclipsTRAILERS
    Subscribe to TRAILERS: http://bit.ly/sxaw6h Subscribe to COMING SOON: http://bit.ly/H2vZUn Les Misérables ...

 



nach dem Kachelmann-Prozess nur einen Steinwurf entfernt:


Eugène François Vidocq: Landstreicherleben


Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

Empfohlene Zitierweise – [nicht für PLAGIATOREN http://de.vroniplag.wikia.com/wiki/Analyse:Ts/Fragment_065_16 ]:

Eugène François Vidocq: Landstreicherleben, Seite 92-96. Digitale Volltext-Ausgabe in Wikisource, URL:

Geschnitten – oder am Stück?


„Woher kamen übrigens diese wiederholten Verhöre, diese geheimnisvollen Reden des Gefängniswärters, diese Einbehaltung meiner Kleider zu den Akten? … Ich verlor mich in einem Labyrinth von Vermutungen. Unterdessen lag ich in strengster Einzelhaft und blieb da fünfundzwanzig tödliche Tage.

Da endlich unterwarf man mich einem Verhör, daß mich auf die Spur brachte:

„Wie heißen Sie?“

„Eugène-François Vidocq.“

„Beruf?“

„Soldat.“

„Kennen Sie die Prostituierte Francine Longuet?“

„Ja, es ist meine Geliebte.“

„Wissen Sie, wo sie in diesem Augenblick ist?“

„Sie wird wohl bei einer Freundin sein, seit sie ihre Möbel verkauft hat.“

„Wie heißt diese Freundin?“

„Madame Bourgeois.“

„Wo wohnt sie?“

„Rue Saint-André, im Bäckerhause.“

„Wie lange hatten Sie die Longuet schon verlassen, als Sie verhaftet wurden?“

„Seit fünf Tagen.“

„Warum haben Sie sie verlassen?“

„Um ihrem Zorn aus dem Wege zu gehen; sie wußte, daß ich die Nacht bei einer anderen Frau verbracht hatte, und in einem Anfall von Eifersucht drohte sie mir, mich verhaften zu lassen.“

„Mit welcher Frau haben Sie diese Nacht verbracht?“

„Mit einer ehemaligen Geliebten.“

„Wie heißt sie?“

„Elisa … ich habe nie einen anderen Namen von ihr gewußt.“

„Wo wohnt sie?“

„In Brüssel, dahin ist sie, glaube ich, zurückgekehrt.“

„Wo sind die Sachen, die Sie bei der Longuet gehabt haben?“

„An einem Ort, den ich sagen werde, wenn es not tut.“

„Wie haben Sie die Sachen bekommen können, da Sie mit Ihrer Geliebten entzweit waren, und sie nicht sehen wollten?“

„Infolge unseres Streites im Café, wo sie mich aufgesucht hatte, drohte sie mir jeden Augenblick, nach der Wache zu schreien und mich arretieren zu lassen. Da ich ihre Hartnäckigkeit kannte, lief ich durch ein paar abgelegene Straßen davon und kam glücklich in das Haus; sie war noch nicht zurückgekehrt; darauf rechnete ich. Aber da ich einige von meinen Sachen nötig hatte, so sprengte ich einen Fensterladen, um ins Zimmer eindringen zu können, und nahm dann, was ich brauchte. Sie fragten mich soeben, wo diese Sachen geblieben sind: Ich will es Ihnen jetzt sagen; sie sind Rue Saint-Sauveur, bei einem gewissen Duboc, der sie aufgehoben hat.“

„Sie sagen nicht die Wahrheit … Bevor Sie Francine in ihrer Wohnung verließen, haben Sie einen sehr lebhaften Streit mit ihr gehabt, Sie sollen sie geschlagen haben!“

„Das ist falsch … ich habe Francine nach dem Streit gar nicht in ihrer Wohnung gesehen; folglich kann ich sie auch nicht mißhandelt haben … sie selbst kann Ihnen das bezeugen!“

„Kennen Sie dieses Messer?“

„Ja: Es ist das, mit dem ich gewöhnlich esse.“

„Sie sehen, daß die Klinge und das Heft mit Blut befleckt sind? … Macht dieser Anblick nicht irgendwie Eindruck auf Sie? … Sie sind ja ganz verwirrt! …“

„Ja,“ erwiderte ich in Erregung, „aber was ist denn Francine
passiert? … Sagen Sie es mir und ich gebe Ihnen alle nur möglichen Aufklärungen.“

„Ist Ihnen nichts Besonderes vorgekommen, als Sie ihre Sachen stahlen?“

„Absolut nichts, ich erinnere mich zumindest an nichts.“

„Sie bestehen also auf Ihren Aussagen?“

„Ja!“

„Sie wollen die Justiz täuschen … Um Ihnen Zeit zu lassen über Ihre Lage und die Folgen Ihrer Hartnäckigkeit nachzudenken, hebe ich Ihr Verhör jetzt auf; ich werde es morgen fortsetzen … Gendarmen, auf diesen Menschen besonders gut aufgepaßt…!“

Es war schon spät, als ich in meine Zelle zurückkam. Man brachte mir mein Essen; aber die Aufregung, in die mich dieses Verhör versetzt hatte, erlaubte mir nicht zu essen. Es war mir auch unmöglich, zu schlafen, und die ganze Nacht über schloß ich kein Auge. Da war ein Verbrechen gegangen worden! Aber an wem? … Von wem? … Warum beschuldigt man mich? … Ich stellte mir diese Fragen zum tausendstenmal, ohne eine vernünftige Antwort darauf zu finden. Am anderen Morgen holte man mich, um das Verhör fortzusetzen. Nach Stellung der gewöhnlichen Fragen öffnete sich plötzlich eine Tür. Zwei Gendarmen traten ein, sie stützten eine Frau … Es war Francine … Francine, bleich, entstellt, kaum zu erkennen. Als sie mich sieht, wird sie ohnmächtig. Ich wollte auf sie zueilen, die Gendarmen halten mich zurück. Man trug sie fort. Ich blieb allein mit dem Untersuchungsrichter, der mich fragte, ob denn die Anwesenheit dieses unglückseligen Wesens mich nicht bestimmen könnte, alles einzugestehen. Ich beteuerte meine Unschuld und versicherte, ich wüßte von nichts, nicht einmal von der Krankheit Francines. Man führte mich wieder ins Gefängnis, aber nun war das Geheimnis gelüftet, und ich konnte endlich hoffen, die Begebenheit, deren Opfer ich auf so sonderbare Art geworden war, in allen ihren Einzelheiten kennen zu lernen. Ich befragte den Gefängniswärter; er blieb stumm. Ich schrieb an Francine; man teilte mir mit, daß die Briefe, die ich an sie adressierte, in der Kanzlei zurückgehalten würden. Man teilte mir auch zur selben Zeit mit, daß sie nicht zu mir ins Gefängnis gelassen würde. Ich saß auf glühenden Kohlen. Endlich kam ich auf den Gedanken, einen Advokaten zu nehmen. Dieser sah die Prozeßakten ein und teilte mir dann mit, ich sei angeklagt wegen Mordversuches an Francine … An demselben Tage, an dem ich sie verlassen hatte, war sie halbtot, von fünf Messerstichen durchbohrt, in ihrem Blut schwimmend gefunden worden. Ich war ganz schnell weggegangen, ich hatte meine Kleidungsstücke fortgeholt und sie an einen anderen Ort gebracht; alles, so schloß man, um den gerichtlichen Nachforschungen zu entgehen. Das Aufbrechen des Fensterladens, die Spuren, die der Größe meiner Füße entsprachen, alles dies stellte mich als schuldig hin. Und dazu sprach noch meine Verkleidung gegen mich. Man war überzeugt, ich sei nur deshalb verkleidet hingekommen, um mich zu versichern, daß sie gestorben sei, ohne mich zu verraten. Noch ein Umstand, der bei jeder anderen Gelegenheit zu meinen Gunsten ausgelegt worden wäre, verstärkte hier den Verdacht, der sich gegen mich erhob. Sobald nämlich die Ärzte Francine zu sprechen erlaubt hatten, erklärte sie, sie habe sich selbst gestochen, aus Verzweiflung darüber, daß Sie von einem Mann, dem sie alles geopfert habe, verlassen worden sei. Aber ihre Liebe zu mir machte ihre Aussage verdächtig; und man war überzeugt, daß sie diese Sprache nur führe, um mich zu retten.

Seit einer Viertelstunde schon schwieg mein Advokat. Aber ich hörte noch immer nach ihm hin, wie ein Mensch, der von einem fürchterlichen Alpdruck träumt. Ich überlegte schon bei mir, ob ich mich nicht am Gitter meiner Zelle aufhängen sollte mit einem Strick aus Stroh … aber endlich faßte ich mich so weit, daß ich mich auf alle Umstände zur Rechtfertigung besinnen konnte.

Der Dienstmann, den ich mir zur Wegschaffung meiner Sachen genommen hatte, versicherte, meine Hände mit Blut beschmiert gesehen zu haben. Aber dieses Blut kam von einer Wunde, die ich erhalten hatte, als ich die Fensterscheibe zerbrach, um den Fensterladen zu öffnen; und zur Unterstützung dieser Aussage konnte ich zwei Zeugen aufbringen. Bald darauf hatte mein Advokat auch dafür gesorgt, daß die Anklage wegen Mordes gegen mich niedergeschlagen wurde. So war ich von einer ungeheueren Last befreit, aber immer noch im Gefängnis.“

·  Les Misérables - Film 2012 - FILMSTARTS.de

www.filmstarts.de › Kino › Besten Filme › Filme Musical
Les Misérables, Ein Film von Tom Hooper mit Hugh Jackman, Russell Crowe. ... Les Misérables Möchte ich sehen! ... 21. Februar 2013 (2 Std. 37 Min.) ... Victor Hugos monumentaler Roman „Die Elenden" (im Original „Les Misérables") von ...
Regisseur: Tom Hooper. Mit Hugh Jackman, Russell Crowe.

·  Les Misérables / Die Elenden - 19. Jahrhundert - Zeit/Epochen der ...

www.aufbau-verlag.de › ... › Romane & Erzählungen
Les Misérables / Die Elenden ... Verfügbar ab: 18.02.2013 ... Vor großartiger Kulisse laufen Hugh Jackman, Russell Crowe, Anne Hathaway, Sacha Baron ...

·  "Les Misérables" (GB 2012) Kritik – Hugh Jackman zwischen ...

cinemaforever.blog.de/2013/.../les-miserables-gb-2012-kritik-hugh-j...
von Souli @ 2013-01-29 – 16:25:17 ... Roman „Die Elenden“ (Original: „Les Misérables“) im Hauteville House auf Guernsey in der ... In erster Linie ist „Les Misérables“ eines der mit Abstand ... In der Hauptrolle als Jean Valjean hätten wir den australischen Frauenschwarm Hugh Jackman („Real Steel"). .... Februar auf DVD) ...

·  Victor Hugo: Die Elenden/Les Misérables - Fluter

www.fluter.de/de/117/lesetipp/11152/
21.12.2012 – ''Les Misérables'' in der Neuverfilmung von T. Hooper ... feierte und im Februar 2013 in den deutschen Kinos anlaufen wird, nimmt ... Mit in Hollywood zurzeit hochgehandelten Darstellern wie Anne Hathaway, Hugh Jackman ...



Donnerstag, 26. Juli 2012

Der 'barmherzige' Strafverteidiger versus 'erbärmliche'(?)/'erbarmenswürdige'(?) Deutsche Richterzeitung: Traumatisierte Sabine Rückert (Die ZEIT – Gerichtsreporterin - Chronistin oder Wächterin?) deutsche(n) Richter?


Dass Gisela FRIEDRICHSEN mit ihrer Dauerberichterstattung im SPIEGEL einen Generalstaatsanwalt a.D.mutmaßlich traumatisiert haben soll – dazu später mehr (Cliffhanger!) – hat man uns ja (zwischen)zeitig 'gesteckt' (scheint so gut, dass es wohl zu gegebener Zeit einen eigenen Post wert ist), aber noch scheint 'es' (in der Person der Sabine RÜCKERT) wohl hier in diesem geschilderten Fall nicht nur einen Richter, sondern via DEUTSCHE RICHTERZEITUNG gleich nahezu die gesamte Richterschaft getroffen zu haben. Wer die beiden stets wie aus dem Ei gepellt (schon damit eine – nach unserem Meinen und Dafürhalten ein optisch deutliche Unterscheidung zur Neu-und-Interims-Nicht-Konkurrenz Alice Schwarzer) je live, sei es bei einem Vortrag in Maria Laach, Mannheim oder sonstwo (oder bspw. in einer der Dokus/Talk-SHOWS (!) zum Kachelmann-Prozess oder anderen zum Teil heute noch bei YOUTUBE zu findenden Clips) gesehen oder auch nur einen ihrer Artikel gelesen hat, weiß doch, dass die beiden Damen nicht mal vor Alice Schwarzer zurückschrecken, also dann doch gewiß keine Angst vor (Re)Aktion deutscher Richter haben werden.
Man kann - nein man muss - sich dann doch tatsächlich über die Naivität bei der DEUTSCHENRICHTERZEITUNG wundern, mit der man glaubte, einen wohl zunächst bestellten Beitrag - wenn nicht in alter deutscher Richterherrlichkeit gekürzt zu veröffentlichen - dann doch unter den Teppich kehren zu können. Insbesondere naiv und verwunderlich angesichts der heutigen technsichen Alternativen wie Internet und - in manchenBundesländern! - 'Offenen Kanälen'. Falls sich nicht eh das ZAPP,das Medien-Magazin des NDR 'gewohnt liebevoll', um die Wahrheit, dieBILD gewöhnlich übrig läßt, kümmern sollte (die Richterzeitungist auch ein Medium!, wenn auch ein besch eidenes).
Nun hatte eine der beiden führenden deutschen, virtuell der deutschen Justiz Backpfeifen verteilenden Gerichtsreporterinnen einen anderen Weg gefunden, den zunächst bestellten, dann nicht veröffentlichten (aber dann wohl auch nicht bezahlten?!?!?) Beitrag, (wenigstens) unters Fachvolk (es soll sogar Strafrichter geben, die den Strafverteidiger lesen, aber das ist es wohl auch wie bei McDonald's und BILD – k(aum)einer gibt’s zu ;-) ) zu bringen.
Insgesamt fügt sich nunmehr auch dieses Skandalon (siehe grau hinterlegtes 'Vorwort' zu Der Gerichtsreporter – Chronist oder Wächter? - Wann eni Gerichtsreporter sich positionieren muss
Sabine Rückert 378), das selbst wir zunächst im STRAFVERTEIDIGER 6/2012 S. 378-381 übersehen hatten (quandoque bonus dormitat Homerus) nahtlos in das Mosaik-Bild rund um 'den' - ein 'den', um das Jörg Kachelmann anscheinend in eine so unerwünschte wie unerbittliche Konkurrenz mit Harry Wörz getrieben wurde - Mannheimer Prozess bei der 5. Kammer, der 'camera obscura' 2.0 (siehe Blog Scherer HIER und HIER)

Deswegen kommen wir nicht umhin hiermit im „globalen Dorf“ einer größeren Öffentlichkeit als nur dem Volke, in dessen Namen so manches geschieht, auf den Beitrag - durch jeweils ein Zitat aus dem 'Meta'-Beitrag und dem eigentlichen Beitrag selbst, um den Bezug des StV schmackhaft, Lust auf mehr zu machen. (Nur und wahrhaftig nur, weil ich sowohl den Vorspann wie den Text selbst unentscheidbar sehr gut und deshalb beide gleich verbreitens-/zitierenswert finde. - ehe hier wieder ein JURABLOGS-Blogger, der zu Recht meine Latein-Kenntnisse beneidet, von dem ich nach seiner weltweit zur Schau gestellten Spitzen-Rechtschreib-Leistung zu „de lege ferenda' bald ein gepflegtes „de lege latte (macciato)“ erwarte (Star-Bugs statt Starbucks, oder was?), in Alice-Schwarzer-Methodologie und ebensolcher Selbstüberschätzung falsche und infamöse Motiv-Forschung betreibt. Um Vorzubeugen gegen weitere Infamie - A. Schwarzer nennt das wohl allein 'Infamation'. - es gab keine 'anregung' von irgendwem; wir haben den Artikel ganz allein - beim Nachlesen geunden. Wir sind schon groooß.))
Zur 'Ehrenrettung' der Deutschen Richterzeitung sei allerdings übrigens und abschließend gesagt, dass man - wenigstens wie es scheint (man lasse uns auch gerne in dem Glauben!) - nicht wie andernorts auf die Schnapsidee gekommen ist,ausgerechnet zur Litigations-PR einen Beitrag der Interims-BILD-Reporterin (mit nicht nur geringen StPO-Kenntnissen)Alice Schwarzer (siehe Nonsens zur Beinah-Nicht-Belehrung von ClaudiaD. und ihre Charakterisierung von Schwenns berechtigter Kritik als Spielchen) zu erbitten.

„Am 01.09.2011 erreichte mich die Mail einer Mitarbeiterin der Deutschen Richterzeitung. Darin lud sie mich ein, einen Aufsatz für ihr Blatt zu verfassen über die >>Einmischung des Reporters in Strafverfahren<<.. […]
Im Januar 2012 gab ich meinen Beitrag mit dem Titel>>Der Gerichtsreporter – Chronist oder Wächter?<< zum verabredeten Zeitpunkt ab. Grundlage desArtikels war ein Vortrag, den ich inzwischen im November auf dem Tagder Rechtspolitik in der Universität Frankfurt am Main gehalten hatte. Bald meldete sich nicht die Mitarbeiterin der DriZ, sondern der Redaktionsleiter Wolfgang Arenhövel persönlich bei mir – mit einer schlechten Nachricht: Es gehöre zu den >>Redaktionsgrundsätzen der DriZ<<;, schrieb er, >>einzelne Verfahren nicht zu kommentieren oder durch Dritte kommentieren zu lassen<<;. Deshalb solle mein Beitrag vor Abdruck um jens Drittel gekürzt werden, in dem er sich mit dem Kachelmann-Verfahren beschäftigt. Dass mein Vortrag zu diesem Verfahren überhaupt erst Anlass für den bestellten Beitrag gewesen war, erwähnte er nicht. Sein Schrieben war umso aufschlussreicher, als ich schon einmal mit Herrn Arenhövel zu hatte. Damals hatte meine kritische und korrekte Berichterstattung über zwei vermeidbare Fehlurteile des LG Osnabrück seinen Unmut erregt. Wolfgang Arenhövel war seinerzeit selbst Präsident jenes Landgerichts. Im Wiederaufnahmeverfahren des einen Verurteilten stellte sich später die Unschuld des Mannes heraus (für den zweiten Verurteilten brauchte die Kammer nicht einmal eine Hauptverhandlung, um zum selben Ergebnis zu kommen). In der mündlichen Urteilsbegründung sagte der Vorsitzende damals: „Wir verstehen unsere Kollegen in Osnabrück nicht."
Nun waren die Fehler im Kachelmann-Verfahren nach meiner Einschätzung fast die gleichen wie die in Osnabrück. Von einer Beschäftigung mit den Fehlerquellen der Strafjustiz hätten die Leser der Richterzeitung also durchaus profitieren können.[...] Ich erlaubte deshalb der Redaktion nicht, eine ihrer Kernaussage beraubte (oder besser: eine zensierte) Fassung meines Beitrags in ihr Blatt zu stellen.“ [S. 378 – grau hinterlegtes 'Vorwort']
„Seit jeher ist die Gerichtsberichterstattung ein Stiefkind des Journalismus. Kaum ein Massenmedium leistet sich einen richtigen Gerichtsreporter. Hans Leyendecker beklagte im Deutschlandfunk*, die Gerichtsreportage bleibe in den meisten Medienhäusern den Hospitanten, den Ausrangierten und den Redakteuren mit Alkoholproblem überlassen. Das trifft die Sache. Ins Gericht schickt man Anfänger und Laien. Weiß ein Politikredakteur nicht, was ein Überhangmandat* ist, kann er seine Sachen packen. Weiß ein Musikredakteur nicht, was eine Kadenz ist, landet sein Text im Müll. Weiß ein Fußballreporter nicht, was Abseits ist, darf er das Stadion nicht betreten. Weiß ein Gerichtsreporter aber nicht, was eine Revision ist, hat er sich für die Prozessbeobachtung noch lange nicht disqualifiziert. So machen im Gerichtssaal meist Ahnungslose den Aufpasser.
Dabei geht es im Strafverfahren um mehr als um Tore und Noten, sondern um Schicksale.Um das des möglichen Opfers und das des Angeklagten, der die Tat, die ihm vorgeworfen wird, vielleicht nicht begangen hat. [...]“[S.379]

[aktueller Einschub diesseits: Weiß ein schwarz-gelber Abgeordneter das nicht, bekommt er zwar viom BVerfG einen drauf, muss aber seine Sachen keineswegs packen ... 1 2 3 4 ]

Zur von BILD abgeordneten 'Aufpasserin':

Von einem Alkoholproblem Alice Schwarzers ist bisher weder im Internet etwas bekannt geworden, noch – unseres (Nicht)Wissens nach - hinter vorgehaltener Hand aus dem Frauenturm zu Köln in ihrer Abwesenheit rausgerufen worden. Was die Motivlage der BILD ausgerechnet Alice Schwarzer seinerzeit angeht, so hat Diekmann höchstselbst das gegeben, was er für Auskunft hielt ("Und ich hatte noch etwas gut bei ihr - immerhin hat Emma mich mal zum 'Pascha des Monats' gekürt." - bei einer Zeitschrift, die allenfalls noch saisonal, also alle 3 Monate erscheint müßte es ohnehin Quartals-Pascha heißen!). Immerhin wurde inzwischen von berufener Seite (C4?) bestätigt, das die als Gerichtsreporterin bei BILD eingestiegene Anfängerin Alice Scharzer damit wieder mal - mit ihrem unwissenschaftlichen Vorwort zu einem mmwissenschaftlichem Werk Rademacher et al. "Litigations-PR" - im Kreis gelaufen ist - ... und damit bei sich selbst und ihren Anfängen als Lehrmädchen angekommen zu sein scheint.


[Ein doppelt-gemoppelter Leserpost hält besser: "
10.07.12 16:08
Prof. Dr. Lars Rademacher Web-Site
Liebe Meedia-Redaktion!

Mit großer Überraschung nehme ich als Herausgeber des o.g. Werkes zur Kenntnis, dass Sie den Eintrag von Frau Schwarzer zum Anlass nehmen, genau so zu verfahren, wie Sie es Frau Schwarzer unterstellen! Sie greifen sich einen Fetzen raus und behaupten, Frau Schwarzer werde damit für "ihr" Buchprojekt. Davon kann aber keine Rede sein! Wir haben Alice Schwarzer gebeten, ein Vorwort für unser wissenschaftliches Werk zu verfassen - gerade weil sie selbst lange Gerichtsreporterin war und mit der Berichterstattung über den Kachelmann-Prozess gewissermaßen zu ihren Ursprüngen zurückgekehrt ist.[...]"
Kommentar zu: 
 (Hervorhebungen diesseitig]

zu Rademachers Litigations-Werk >>>>>>>>>>>>>>>>>< 


* hier noch auszugsweise das Original von Leyendecker:

"Leyendecker: Ja, das muss man so sehen. Es fehlt auch die Professionalität bei vielen. Die Gerichtsreportage ist ja so ein Schmuddelkind. Wenn Sie mal in die Breite schauen, einige Blätter leisten sich Gerichtsreporter, "Spiegel", "Süddeutsche", oder auch Sabine Rückert von der "Zeit" ist natürlich jemand, die sehr viel Ahnung hat. Aber der normale Gerichtsreporter macht das entweder selten, oder er ist im Beruf irgendwie außer Rand und Band, oder er ist Alkoholiker. Wenn Sie so Untersuchungen sich angucken, stellen Sie fest, man schickt entweder die ganz jungen hin, die ganz alten hin, die raus sind. Die Gerichtsreportage wird vernachlässigt. Wir haben eine sehr aufgeregte Gerichtsreportage von der ersten Stunde an gehabt. Wenn wir uns Alice Schwarzer ansehen, die für mich alles verloren hat, was man überhaupt, wenn sie journalistisches Renommee noch jemals hatte, die da agiert hat - die war ja nicht Berichterstatterin, sondern die hat sich selbst zum Mittelpunkt gemacht und sie hat eine These gehabt, an der hat sie immer festgehalten, die These nämlich, dass es eine Nebenklägerin gibt und dass die Nebenklägerin auch Opfer ist. [...]

 und:
[...]Vorverurteilung in den Medien?

Eine Besonderheit des Verfahrens ist die zum Teil unverhohlene Parteinahme gegen den Angeklagten Kachelmann in den Medien. Insbesondere der Publizistin und Feministin Alice Schwarzer wurde Parteilichkeit für die Nebenklägerin vorgeworfen. Das Urteil der Öffentlichkeit im Fall Kachelmann stehe in bestimmter Hinsicht bereits vor Prozessende fest, sagte die "Spiegel"-Reporterin Gisela Friedrichsen im Deutschlandradio Kultur: "Diese Menschen, die mal so vorgeführt werden, die sind ruiniert in gewisser Weise", sagt sie in Bezug auf Kachelmann und den vergleichbaren Fall des zurückgetretenen IWF-Chefs Dominique Strauss-Kahn. [...] http://www.dradio.de/aktuell/1470408/