Samstag, 15. Juni 2013

Politische Spitze statt Sachbeabeitung: Beate Merk (MdL), die Menschbearbeiterin

Frauenbewegt: "In meinen Einlassungen und Argumentationen zu diesem Fall wurde nicht erkennbar, dass mich menschlich und persönlich das Schicksal eines Menschen, der seit nun bald zehn Jahren im bayerischen Justizministerium nicht als ledige Sachbearbeiterin, sondern als politische Spitze - das meine ich jetzt nicht irnisch -  untergebracht ist, bewegt."
Schon der itel der Diss. klingt so unheimlich - menschlich: 1991 an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg zum Thema Legislative und judikative Einflussnahmen auf die Kommunen bei der abgabenrechtlichen Behandlung ihrer öffentlichen Einrichtungen promoviert

http://de.wikipedia.org/wiki/Beate_Merk 

"

Kindesmissbrauch

Im Februar 2010 erntete Merk Kritik, als sie sich hinter Äußerungen des damaligen Bischofs Walter Mixa stellte, die sexuelle Revolution sei mitursächlich für den sexuellen Missbrauch an Kindern in katholischen Einrichtungen. Merk hatte sich bei Mixa „sehr dankbar für diese klare Stellungnahme“ gezeigt. Sie sehe darin „keine unglückliche Formulierung, sondern den Versuch einer Erklärung“.[3]
Im Juli 2010 machte Merk indirekt sogenannte Killerspiele und die FDP für Missbrauchsfälle in einem Ferienlager auf Ameland verantwortlich. Die von der FDP durchgesetzte Übereinkunft der schwarz-gelben Bundesregierung, das Zugangserschwerungsgesetz auszusetzen, also auf eine Sperrung von Internetseiten zu verzichten und die Löschung von Websites mit kinderpornografischen Inhalten anzustrengen, bezeichnete sie als „grob fahrlässig“.[4][5] Sie befürwortete im Zusammenhang mit der Verbreitung von Kinderpornografie Online-Durchsuchungen.[6]

Merk wurde von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger kritisiert, weil sie forderte, Cyber-Grooming unter Strafe zu stellen, obwohl dies bereits seit 2004 durch § 176 Abs. 4 Nr. 3 StGB geregelt ist.[7]"

QUELLE: WIKIPEDIA


FERN(SEH)GUTACHTEN MAL ANDERS!
GUXDU!

http://www.youtube.com/watch?v=0ng5_OUYp9I


Fall Mollath Der lange Weg zur Empathie

 ·  Vor dem Mollath-Ausschuss wollte Justizministerin Beate Merk zeigen, dass es ihr nicht an politischem Bauchgefühl mangelt.
  1. Alfred Hitchcock's Leading Ladies - Hitchcock Blonde - Icy Blonde ...

    classicfilm.about.com › ... › Actors and DirectorsAlfred Hitchcock
    They were icy blondes who more often than not caused trouble for their leading men by making them fall hopelessly in love with them. Alfred Hitchcock's leading ...
  2. Hitchcock Blonde - YouTube

    www.youtube.com/watch?v=jYGZDouYHjc
    Jan 28, 2013 - Uploaded by HTTheatre
    Hull Truck Theatre presents a story of obsession ... Hitchcock Blonde by Terry Johnson, 1 - 16 Feb http://bit.ly ...
  3. More videos for hitchcock blonde »
Ups! Da war jetzt was falsch.
Hier geht's weiter!

Beate Merk: Ganz schön verrückt - oder? | quer vom BR - YouTube

www.youtube.com/watch?v=0ng5_OUYp9I
1 day ago - Uploaded by quer
Gustl Mollath muss weiter einsitzen. Weil er angeblich verrückt ist. Nun ja, heutzutage sind ja nicht mal ...
 
 
 
(Selbst-)Verteidigung ohne Anklage:
 
 
 

Justizministerin Beate Merk im Willkür-System - YouTube

www.youtube.com/watch?v=ObzPzaMWdCA
Apr 8, 2013 - Uploaded by mipram
YouTube home. Sign in. Upload ... Justizministerin Beate Merk im Willkür-System ..... Rechtsanwalt ...
  1. Der Fall Mollath: Justizministerin Beate Merk in ... - YouTube

    www.youtube.com/watch?v=cXcAothOqs8
    Dec 6, 2012 - Uploaded by BR
    YouTube home ... Der Fall Mollath: Justizministerin Beate Merk in Erklärungsnot ... Mehr Kontrovers ...
  2. Prantl: Gustl Mollath und Beate Merk in der Sendung BR ... - YouTube

    www.youtube.com/watch?v=_QJ0enQvau0
    Nov 30, 2012 - Uploaded by Direktkandidat
    13.12.2012 SZ deckt auf: http://www.sueddeutsche.de/bayern/fall-mollath-fakten-widersprechen-der ...
  3. Beate Merk im Morgenmagazin 28.11.2012: "Mollath ist ... - YouTube

    www.youtube.com/watch?v=-PiffQ4xJuo
    Nov 28, 2012 - Uploaded by mipram
    Der Fall Mollath: Justizministerin Beate Merk in Erklärungsnot | Justizskandal | Kontroversby BR 498 ...
  4. Justizirrtum? Merk lasst Fall Mollath neu aufrollen Nachrichten BR ...

    www.youtube.com/watch?v=Zgc3nZjIXnA
    Nov 30, 2012 - Uploaded by Kanal von mipram
    Hoffnung für Gustl Mollath: Bayerns Justizministerin Beate Merk (CSU) lässt den ... Merk lasst Fall ...
 And now,something totally different:


Der Iran und eine Wahl, die keine ist
DIE WELT ‎- 12 hours ago
Einen radikalen Wechsel in der iranischen Außen-, Sicherheits- und Atompolitik ist durch einen neuen Präsidenten nicht zu erwarten. Schließlich hat das letzte ...

Freitag, 14. Juni 2013

Inobhutnahmen/Herausnahmen von 1995 –2011: (weibliche) Alleinerziehung funzt nicht – mehr Arbeit für AnwaltINNENprekariat bei weiter femanzipiert schrumpfender Bevölkerung

 Hilfe für das erwartete AnwältINNENprekariat naht:

















Richtig, ZEIT/ZEIT-Magazin. ‚Gender’ ist keine Wissenschaft! Danke für den Anstoß der Debatte zur öffentliche Kassen plündernden- wo bleiben die Rechnungshöfe? (Auch schon verfassungswidrig gegendert?) -  interessegeleiteten, zirkelschlüssigen Scheinwissenschaft. Danke Schaut man sich die absoluten Zahlen, so zeigt sich bereits ein beeindruckender Anstieg von 1995 – 2011 in zwei Wellen von 23.432 auf 38.481. War da nicht was mit Geburtenrückgang? Genau! Setzt man die Zahlen wegen des nicht unbedeutenden deutschypischen, emanzipationsbedingten Geburtenrückgangs in Beziehung zu den absoluten Zahlen  der Kinder und Jugendlichen (< 18 Jahre) des jeweiligen Jahres wird die Katastrophe  erst richtig deutlich. So stieg die Häufigkeitszahl (pro 100.000 Kinder und Jugendlichen < 18) von 21,7 (1996) über die Spitze bei 33,3 (2006)  auf 29,6 % in 2011.

War z.B. 1996 jede 7. ‚Familie’ (14%) ‚alleinerziehend’ (=1,3 Mio.) war, betrug der Anteil in 2009 bereits 19%, also jede 5. Familie’ (=1,6 Mio. – Anstieg 20% - siehe Presse-Broschüre destatis ‚Alleinerziehende 2009’ Seite 6 f – siehe unten), zeigt sich sowohl bei weit überproportionalen Vertretung dieser ‚Familien’gruppe bei den Inobutnahmen als auch bei der Zunahme des Anteils bei Anlaß  ‚Überforderung’, dass es auch mit staatlichem Eingriff und aller gender-femanzenpolitischen, pseudwissenschaftlichen, Steuergelder verbrennenden Polit-Agit-Prop dauerhaft eben genau nicht funktioniert – weil der zweite Elternteil (dem Kind) fehlt. Weibliche Intermediäre bei Jugendämtern und die bezahlten Ersatzmütter dürften das gesamtgesellschaftliche Problem, das später auch in der Kriminalstatistik durchschlägt, durch die Ausgrenzung des männlichen Parts eher noch – und nicht nur bei Jungs (siehe Chart: HZ bei Mädchen dauerhaft höher – von 16 auf 31 von 100.000, Jungs 13 auf 27 in 2011, gesamt 15 auf 29) – verstärken (PEPSL=Problem erzeugende Pseudolösung), die öffentlichen Kassen (z.B. durch Straftaten bei Polizei, STA und Gerichten, Gefängnissen) noch weiter belasten. Ein grandioser Misserfolg der Femanzipationsploitik, über den nieFRAUd in Politik, insbesondere nicht die OberbürgermeisterINNEN, MinisterpräsidentINNEN, oder (aus/in) der Gender-Pseudo-Wissenschaft  spricht. JugendamtsleiterINNEN natürlich genauso wenig. Schließlich ist auch hier Scheigen Gold, Beschäftigungsgold, schafft dieses hausgemachten PEPSL wiederum und dauerhaft weitere Beschäftigung für sonst auf Halde aus dem Uni- und FH-Betrieb ausgespuckte, eben sonst arbeitslose SozialpädagogINNEN und (Kinder-)PsycholgINNEN dauerhaft Beschäftigung und der eingeklinkten Pharmaindustrie weiter so florierende Geschäfte.

Bedenkt man, dass das Personal in den staatlichen Jugendämtern traditionell weiblich überquotiert ist, so könnte man den rund um 20% liegenden Anteil der Inobhutnahmen bei Haushalten mit Migrationshintergrund noch für einen Ausfluß des Sayschen Theorems in Verbindung zu Mama Staat denken. Man(n) fragt sich, wie die dennoch explodierenden absoluten Zahlen der Inobhutnahmen und damit der dennoch explodierende Anteil der Inobhutnahmen aus ‚Einelternhaushalten’, von ‚Allein-‚ErziehendINNen’ (siehe Charts: Aufenthalt vor der Maßnahme) – meist aus Überforderung – erst aussehen würden, wenn die meist weiblichen Kita- und Kiga-Mitarbeiterinnen, (Grund-)Schullehrerinnen etwas genauer hinschauen und hinhören würden. (siehe Charts: angeregt durch)



Bezeichnend ist insoweit nicht nur der Anstieg des Grundes ‚Überforderung eines Elternteils’ (siehe Charts: Anlaß zur Maßnahme), sondern auch der Anstieg bei den jüngsten und ältesten Inobhutgenommenen, zumal die absoluten Zahlen und ihr Anteil an allen Kindern und Jugendlichen eben durch den Geburtenrückgang mit den dokumentierten Jahren kontinuierlich abgenommen hat. (siehe Chart: nach Alter)

PDF]

Alleinerziehende in Deutschland - Statistisches Bundesamt


https://www.destatis.de/.../Alleinerziehende/pressebroschuere_Alleinerzie...

... Bundesamt. ALLEINERzIEHENDE. IN DEUTSCHLAND. Begleitmaterial zur Pressekonferenz am 29. Juli 2010 in Berlin. Ergebnisse des Mikrozensus 2009 ...



Freitag, 14. Juni 2013


Anwaltsprekariat wächst. Bald 30% aller Rechtsanwälte in Hartz IV?


1.    ZEITmagazin | Magazin | ZEIT ONLINE - Die Zeit


www.zeit.de/zeit-magazin/indexTranslate this page

ZEIT MAGAZIN Cover. GenderforschungWas macht einen Mann zum Mann? Und eine ... Harald Martensteins Reise durch die Gender-Republik Deutschland.

2.    Serie: Martenstein | ZEIT ONLINE - Die Zeit


www.zeit.de/serie/martensteinTranslate this page

15+ items – Hier finden Sie aktuelle Artikel zur Serie "Martenstein" auf ZEIT ...

3.    Genderforschung: Schlecht, schlechter, Geschlecht | Wissen | ZEIT ...


www.zeit.de › ... › Jahrgang: 2013Ausgabe: 24Translate this page

Jun 6, 2013 – ZEITmagazin · ZEITCampus · ZEITGeschichte · ZEITWissen ... "Gender Mainstreaming" bedeutet, dass alle Geschlechter in sämtlichen ...

4.    Die Genderbewegung hat kein Interesse an Objektivität - Die Zeit


www.zeit.de/2013/24/genderforschung.../seite-2Translate this page

Jun 6, 2013 – ZEITmagazin: Die Genderforschung geht dagegen davon aus, dass ... Bischof-Köhler: Ich habe schon mit dem Begriff Gender-"Forschung" ...




Dienstag, 4. Juni 2013

Bombenstimmung bei Vergewaltigungsprozeß - Freispruch für den Angeklagten und Verhaftung der Rache-Fake-Rape-Zeugin mitten im Gerichtssaal

"Die Ermittler glaubten ihr, der mutmaßliche Gewalttäter kam in Haft. Doch jetzt, acht Monate später, im Prozess vor der 3. Strafkammer des Landgerichts, platzte die „Bombe“: Alles war erlogen. Es war Rache der Frau an ihrem Geliebten. Der Staatsanwalt nahm die Kronzeugin mitten im Sitzungssaal fest, der Angeklagte, dem bei einer Verurteilung lange Jahre im Gefängnis gedroht hätten, wurde auf freien Fuß gesetzt."
...
Vergewaltigung auf dem Friedhof war erfunden - weiter lesen auf Augsburger-Allgemeine: http://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Vergewaltigung-auf-dem-Friedhof-war-erfunden-id25496621.html"
Und dabei hatte die STA nur 10 (in Worten: zehn) der gräßlichsten mutmaßlichen Vergewaltigungen ausgewählt (auf dem Friedhof und so...) - Wow, das ist ja fast wie bei Salesch und Co. bei diesem tollen Landgericht. Aber eben nur fast. Eben mit einem kleinen, aber feinen Unterschied: Da legt der Staatsanwalt noch selbst Hand an und verhaftet höchstpersönlich.  - Will man der Augsburger Allgemeinen Glauben schenken, was wir denn mal tun wollen: (Vielleicht sollten die Kollegen, die gerade den Arnold-Reverse-Fall verhandeln, mal ein Beispiel nehmen?!?)

Justiz

Vergewaltigung auf dem Friedhof war erfunden

Eine Kronzeugin, die ihren Ex-Geliebten massiver Sexual-Verbrechen beschuldigte, wurde im Gerichtssaal verhaftet, weil sie aus Rache falsch ausgesagt hatte. Der Angeklagte kommt frei Von Klaus Utzni

Mittwoch, 29. Mai 2013

Unschuldig im Gefängnis - Justizopfer und ihr Kampf gegen Fehlurteile (Bayerischer Filmpreis „Blauer Panther“ 2013) VOX/SÜDDEUTSCHE TV – DIE STORY IM ERSTEN: Der Fall Mollath - In den Fängen von Justiz, Politik und Psychiatrie


Bei rund 800.000 verhandelten Fällen/Jahr 500 Bürger unschuldig verurteilt? - Von Monika de Montagazon über Ralf Witte und Hubert Schöpfer zu Gustl Mollath - Zum katholischen Prangertag zwei beherzte Programmhinweise: VOX liefert ARD Steilvorlage für Gustl-Mollath-Doku. Ob die dann auch den nächsten BAYERISCHEN FILMPREIS („Blauer Panther“) bekommt?



Die Story im Ersten: Der Fall Mollath - In den Fängen von Justiz, Politik und Psychiatrie

  

Das Erste - Montag, 03.06.13 | 22:45 - 23:30 (45 Min.)



Wiederholungen: 



04.06.2013 04:45 Uhr Das Erste - Die Story im Ersten: Der Fall Mollath - In den Fängen von Justiz, Politik und Psychiatrie



09.06.2013 00:25 Uhr tagesschau24 - Die Story im Ersten: Der Fall Mollath - In den Fängen von Justiz, Politik und Psychiatrie

„Seit mehr als sieben Jahren sitzt Gustl Mollath aus Nürnberg in der geschlossenen Psychiatrie. Er hat alles verloren: Sein Haus wurde zwangsversteigert, geblieben ist ihm nicht einmal ein Foto seiner Mutter. "Ich hatte nicht einmal Punkte in Flensburg. Plötzlich sind Sie der kriminelle Wahnsinnige", beschreibt Gustl Mollath sein Schicksal. Sein Fall beschäftigt seit Monaten Medien und besorgte Bürger. (*) Der schlimme Verdacht: Gustl Mollath wurde weggeschafft, um Steuersünder zu schützen. Haben Justiz und Politik in dem Fall versagt? Oder wurde Gustl Mollath tatsächlich bewusst in die Psychiatrie gesteckt?

Vor gut zehn Jahren: Gustl Mollath ist gut situiert, er restauriert Ferraris, verkauft sie an betuchte Kunden. Seine Ehefrau ist Vermögensberaterin bei der Hypovereinsbank, berät reiche Kunden bei der Geldanlage in der Schweiz. Gustl Mollath versucht, sie davon abzubringen, informiert ihre Bank. Als der Streit eskaliert, erstattet er Anzeige wegen Schwarzgeldgeschäften. Doch die Staatsanwaltschaft Nürnberg ermittelt nicht, nimmt stattdessen den unbequemen Gustl Mollath ins Visier. Plötzlich soll er seine Frau misshandelt und Reifen zerstochen haben. Ein fragwürdiges Gutachten bescheinigt ihm ein "paranoides Gedankensystem", weil Gustl Mollath fest davon überzeugt ist, dass seine damalige Ehefrau tief in ein ausgeklügeltes Schwarzgeldsystem verstrickt ist.[…]“


Die Seite seines WA-Anwalts Dr. iur. h.c. Strate:


*

Schonungslose Analyse einer OSTAein a.D.


http://www.gustl-for-help.de/ (mit vielen Dokumenten)






Zur VOX/SÜDDEUTSCHE TV-Erstsendung hieß es noch: „In Deutschland werden jährlich rund 800.000 Straftaten vor Gericht verhandelt - fundierten Schätzungen zufolge sind davon etwa 20 Prozent Fehlurteile. Die Justizirrtümer können jeden treffen - zu Unrecht müssen Betroffene dann unter Geldstrafen, Bewährungsurteilen oder sogar mehreren Jahren Haft leiden. In der zweistündigen Samstags-Dokumentation "Unschuldig im Gefängnis - Justizopfer und ihr Kampf gegen Fehlurteile" (am 1. Dezember um 22:00 Uhr VOX) berichtet Süddeutsche TV über Menschen, für die dieses unfassbare Schicksal Realität wurde.“



Unschuldig im Gefängnis - Justizopfer und ihr Kampf gegen Fehlurteile

Am 01.06. um 22:10 Uhr




Mehr über Unschuldig im Gefängnis - Justizopfer und ihr Kampf gegen Fehlurteile - VOX.de bei 


 

„Es ist der Albtraum schlechthin, der Tag, mit dem sich alles im Leben ändert: Von einem Richter schuldig gesprochen 'Im Namen des Volkes' und der Verurteilte weiß: Ich war es nicht. Doch keiner glaubt ihm und er muss es beweisen. Justizirrtümer können jeden treffen. In der Bundesrepublik Deutschland werden jährlich rund 500 Bürger unschuldig verurteilt. Bei rund 800.000 verhandelten Fällen ist das eine erschreckend hohe Quote. 'In dubio pro reo', im Zweifel für den Angeklagten. Dennoch kommt es immer wieder zu diesen Fehlurteilen. Das Leben des unschuldig Verurteilten ändert sich komplett - für den Verurteilten, aber auch für seine Angehörigen. Existenzen werden zerstört, Perspektiven vernichtet, Familien auseinandergerissen. Kommt das Justizopfer letztendlich frei und wird ein Fehler der Justiz eingeräumt, kann die Haftentschädigung den emotionalen Schaden nie wieder gut machen - den finanziellen nur schwer. 25 Euro pro Hafttag! Im internationalen Vergleich zahlt der deutsche Staat erschreckend wenig für seine Opfer im Namen der Justiz. In der Dokumentation zeigt Süddeutsche TV, wie der Rechtsstaat mit seinen Opfern umgeht und nur sehr träge um Wiedergutmachung bemüht ist.[…]






Die Samstags-Dokumentation "Unschuldig im Gefängnis - Justizopfer und ihr Kampf gegen Fehlurteile" (Produzent: Süddeutsche TV) hat den Bayerischen Fernsehpreis "Blauer Panther" gewonnen.

"Der Autor Frank Rudnick stellt in dieser bewegenden Dokumentation auf VOX Personen in den Mittelpunkt, für die die Gesellschaft den lapidaren Begriff der 'Justizopfer' verwendet. Eindringlich, aber nicht larmoyant schildert Rudnick den Alltag der Menschen, die auf Grund von Fehlurteilen lange, teils viele Jahre, im Gefängnis saßen. Unbescholtene Bürger sind sprichwörtlich über Nacht Verdächtige. Die Justiz zeigt sich bei vermeintlicher Überführung der Verdächtigen unerbittlich. Die Betroffenen und deren Familien und Freunde erleben reale Albträume. Rudnick gelingt zu bester Sendezeit am Samstagabend ein einfühlsamer Einblick in Einzelschicksale. [...]", so die Begründung der Jury.



VOX-Chefredakteur Kai Sturm: "Ich freue mich sehr über diese Auszeichnung. Mit ,Unschuldig im Gefängnis' ist es dem Autor Frank Rudnick und Süddeutsche TV gelungen, die dramatischen Lebensgeschichten von Menschen, die zu Unrecht im Gefängnis saßen, auf eine ganz besonders packende aber auch gefühlvolle Art und Weise zu erzählen - dafür und für die jahrelange gute Zusammenarbeit möchte ich mich ganz herzlich bedanken. Hochkarätige Sendungen wie diese sind der Grund dafür, dass Dokumentationen auch in Zukunft fester Bestandteil des VOX-Programms sein werden."



Auch Petra Glinski, Geschäftsführerin von Süddeutsche TV, freut sich: "Die Dokumentation ,Unschuldig im Gefängnis' war eine ganz besondere Herausforderung. Wir wollten Menschen portraitieren, die jeglichen Glauben an Recht und Gerechtigkeit verloren haben. Und waren dankbar, dass die Protagonisten die Kraft fanden, uns ihre Geschichte zu erzählen, obwohl damit ihr ganz persönlicher Albtraum wieder sehr präsent war und oftmals alte Wunden erneut aufgerissen wurden. Unser Autor Frank Rudnick hat sich bei seiner Arbeit nicht von einer - berechtigten - Empörung leiten lassen, sondern akribisch recherchiert, Informationen gesammelt und alle Seiten gehört. Aus Produzentensicht ist es ein großes Privileg, dass VOX für diese Thematik 90 Minuten Sendezeit zur Verfügung stellte."



Eine Wiederholung der preisgekrönten Samstags-Dokumentation "Unschuldig im Gefängnis - Justizopfer und ihr Kampf gegen Fehlurteile" zeigt VOX am 01.06.2013 um 22:10 Uhr.



Hintergrundinformationen:



Die Samstags-Dokumentation "Unschuldig im Gefängnis - Justizopfer im Kampf gegen Fehlurteile" wurde am 1. Dezember 2012 um 22:00 Uhr bei VOX ausgestrahlt. Süddeutsche TV berichtete in der zweistündigen Sendung über Menschen, die Opfer von Justizirrtümern wurden. Unter anderem beleuchtete die Dokumentation den Fall von Familienvater Ralf Witte aus Hannover, dem 2001 vorgeworfen wurde, sich an einem damals 15-jährigen Mädchen vergangenen zu haben. Zur Tatzeit war der Straßenbahnfahrer auf einem Familienfest und hatte mit über 30 Zeugen eigentlich ein wasserdichtes Alibi. Trotzdem wurde er zu zwölf Jahren und acht Monaten Haft verurteilt. Erst nach fünf Jahren in Haft gelang es seinem Rechtsanwalt, bei einem Wiederaufnahmeverfahren die Freiheit von Ralf Witte zu erkämpfen. Dabei kam unter anderem heraus, dass das angebliche Opfer ein ärztliches Attest gefälscht hat. Außerdem berichtete die Samstags-Dokumentation über Monika de Montgazon. Sie saß 889 Tage unschuldig im Frauengefängnis, weil sie ihren schwer krebskranken Vater umgebracht haben soll, indem sie in seinem Haus Feuer legte. Erst nach zwei Jahren wurde klar: Die Brandgutachten waren fehlerhaft, die Arzthelferin ist unschuldig.



Pressekontakt:

VOX Presse und Kommunikation, Magnus Enzmann, Tel.: 0221/456-81518

Bei Fotowünschen: VOX Bildredaktion, Lotte Lilholt, Tel.: 0221/456-81512