Sonntag, 17. Juni 2012

Schwenn-at-work: Wieder Freispruch durch Wiederaufnahmeverfahren - diesmal "mundwerkliche Fehler" in Mitteldeutschland - 7 1/2 Jahre zu UNrecht in Haft

SOWAS findet man natürlich nicht in BILD unD FOCUS! Fehlurteil: RichtetIN kritisiert StaatsanwältIN (!) (Man(n) hält den Atem an. Nicht 3, nicht 2, NICHT eine Vergewaltigung!)): "Tanja B. hatte noch einmal Männer der Vergewaltigung beschuldigt, zwei Verfahren wurden 2009 und 11 eingestellt, weil verschiedene Gutachter sie für unglaubwürdig hielten. Ersterer, jetzt rechtspsychologischer Gutachter im Prozess, sprach damals schon von "Scheinerinnerungen" und das dies auch Auswirkungen für die Aussage gegen ihren Vater haben kann. Spätestens da, so Richterin Methling, hätte die Staatsanwältin "die Notbremse ziehen" und B.s Anwalt informieren müssen."
  http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1338485304644&openMenu=1013016724285&calledPageId=1013016724285&listid=1018881578312
 
 
Übrigens auch interessant: Hier wird es immer ausführlicher:
 
Königsfeld
 Freispruch für den Angeklagten
"Das Gericht äußerte große Zweifel an einer „fragwürdigen“ Therapie, der sich die Frau als Hauptbelastungszeugin unterzogen hat. Darin sei ihr die Fähigkeit, Wirklichkeit und Phantasie zu unterscheiden, förmlich ausgetrieben worden. Es sei zu vermuten, dass sie sich damals aufgrund ihrer erheblichen Alkoholisierung selbst nicht mehr sicher war, was genau an jenem Abend im Laufe der Feier in der Nähe einer Grillhütte im Wald passiert war. Daher könne es sein, dass ihre unbestrittene, starke psychische Belastung auch durch ihre diesbezüglichen Zweifel begründet sei. Diese Zweifel, zusammen mit der Scham über ihren damaligen Zustand und das angedeutete sexuelle Geschehen ausgerechnet mit ihrem Vetter, könnten sie im Laufe der Jahre zermürbt haben, meinte das Gericht, denn: „Irgendetwas belastet sie sehr, das war nicht zu übersehen“."
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/koenigsfeld/Freispruch-fuer-den-Angeklagten;art372523,5537564

Kommentare:

  1. Mir sind Fälle bekannt, wo Frauen vorsätzlich ihren Freund/Mann formaljuristisch entsorgt haben. Es ist nicht leicht für Justizjuristen, hier zu urteilen. Und ich stehe jetzt im Verdacht, Gewalt gegen Frauen zu befürworten.

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  2. "Spätestens da, so Richterin Methling, hätte die Staatsanwältin "die Notbremse ziehen" und B.s Anwalt informieren müssen."


    Kann Sie ja nicht. Sie ist eine Frau. Und kommt in Gewissenskonflikt.

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  3. In Deutschland kann alles als Vergewaltigung ausgelegt werden, was eine Frau ins Bett zerrt. Deshalb ist Deutschland und USA, das Land mit den meisten Singles.

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