Freitag, 9. Oktober 2009

Deutschland und seine Köpenickiaden

Täusche ich mich oder funktionieren diese Aktionen der Nachfahren des Schusters Voigt gerade in Deutschland immer (noch) besonders besonders gut? Ist man in Deutschland im 21. Jahrhundert immer nch so obrigkeitshörig? Ein falscher Dr. med. Dr. phil. Postel dortein falscher Arzt da. Und hier scheint sich das sogar bis Korea rumgesprochen zu haben, dass inzwischen in Deutschland auch ohne Weißkittel und trotz Google zu gehen scheint, Visitenkärtchen und klingender Name genügt scheinbar, manchmal reicht(e) ja auch schon ein Fiffi um einen Baulöwen zu mimen...

"Dass sowohl Thielbeer als auch Kim immer wieder vage einen Konzern-Hintergrund andeuten, der dem Unbefangenen "Hyundai-Kia" und wirtschaftliche Endlos-Kraft suggerieren soll, erscheint heute angesichts des WCCB-Desasters fast banal, wirkte aber damals wie eine beruhigende Hintergrundmusik."


Die Millionenfalle Teil XII: Sonderkommission des LKA trägt den Namen "Gold"

Krise um das World Conference Center Bonn spitzt sich zu - Staatsanwaltschaft führt in Bonn, Berlin und anderen Städten Razzien durch

Von Dagmar Blesel, Andreas Boettcher, Lisa Inhoffen, Rita Klein, Florian Ludwig, Ulrich Lüke und Wolfgang Wiedlich[...]

http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=loka&itemid=10490&detailid=640077


WCCB: Ha-Sung Chung muss ins Gefängnis (08.10.2009)

Bildschöner Schnitt oder nur ein schöner Schattenriss?

Die FTD-online fragt uns: Welches Regierungsmotto finden sie das beste?

Dazu ein "Bild": Dr. Westerwelle im Gänsemarsch! (Es fehlt Horst Seehofer!)

Angela und ihr gelber Schatten.

Ein kleiner Schnitt für einen Menschen, ein großer Schnitt in der Geschichte der Silhouettenkunst. Ein schönes einträchtiges Bild der schwarz-schwarze Ko-ali-tion.

http://www.ftd.de/politik/deutschland/:welches-regierungsmotto-finden-sie-das-beste/50020634.html

Dazu auch:

Satire

Titanic - 30 Jahre an der Schmerzgrenze

Bilderserie Im Frankfurter Museum für komische Kunst würdigt eine Ausstellung das 30-jährige Bestehen des Magazins. Für einen Lacher auf Seite eins mussten sich die Macher schon öfter vor Gericht verantworten. 35 Ausgaben der selbsternannten "verbotensten Zeitung Deutschlands" mussten vom Markt genommen werden. von Henner Flohr und Julian Schick

"Zonen-Gaby"

Auch über den Mauerfall spottete das Blatt. "Zonen-Gaby" im typischen Zonen-Outfit zierte das Cover mit einer Gurke in der Hand. Glücklich sagte sie: "Meine erste Banane". Der Titel ist legendär.

http://www.ftd.de/lifestyle/lifestyle/:satire-titanic-30-jahre-an-der-schmerzgrenze/50020229.html

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Wetten, dass ... - und die erkennungsdienstliche Behandlung

Oh, das ist ja Viagra für meine Ganzkörperbehaarung bis hin zu den Nackenhaaren. Die wollen sich gar nicht mehr ruhig hinlegen - und bleiben steif.
Fassungslos überfliege ich ein Anschreiben wegen "Erkennunsgdienstliche Behandlung: Anhörung nach § 28 Abs. 1 Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG)".
Aufgrund der vielen rechtlichen Fehler im Kampf gegen Gesetzestext und Muttersprache - wobei die Muttersprache chancenlos verlor! - kommt mir doch die Idee in Zukunft "Wetten, dass ..." zu spielen. - Wenigstens mit mir selbst.
Ein Freund von mir kann schließlich auch "blind" auf das Land, die Gegend, die Lage, die Sorte, den Jahrgang, die Rebe, ja auf die Beere genau sagen, woher sein "gutes Tröpfchen" kommt.

Meine persönliche erkennungsdienstliche Behandlung geht so:

Ich wette, dass ich an der mehr oder weniger gelungenen Orthographie bzw. Orthografie bzw. versuchter Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung oder -unterlassung in Tateinheit mit formaler und materieller Rechtsunkenntnis und Begriffsverwirrung, Springen in Raum und Zeit Querfeldeinrechnen, kreativer Durchmischung von Indikativ und Konjunktiv und Vorhandensein oder Abwesenheit von Kaffee-/Teeflecken genau sagen kann, woher die Post kommt (ohne Fingerabdrücke !)

- und ich auch noch Tipp-Ex auf dem Bildschirm vermuten muss.

Bestimmt!

Mir wurde eine Kopie eines Strafbefehls vom Februar 2005 von einem "wohl" Betroffenen zugestellt, wobei mir - dankenswert ! - die Entscheidung überlassen bleiben soll, ob ich lachen oder heulen werde. Anonymus weiß es für sich selbst nicht!
AZ, Namen und Geburtsdatum wurden geschwärzt. Der Name des Amtsgericht dagegen nicht ... Paßt schon.... . Der Mann hatte sogar einen "Verteidiger". Der empfahl ihm "anzunehmen".

Wir nehmen auch an - zu zitieren:

"Strafbefehl

Ihnen wird nach dem von der Staatsanwaltschaft ermittelten Sachverhalt zur Last gelegt.
an einem nicht genau bestimmbaren Tag (sic!)
im Sommer/Herbst 2003 (sic!), im Februar 2004, ...

in "einer deutschen Stadt" (die Stadt wurde immerhin namentlich, also bestimmt und als in Deutschland liegend bestimmbar genannt! - Sie liegt in einem Bundesland, das seine Besucher mit "Herzlich Willkommen" begrüßt - und "willkommen" Willkommen schreibt.)

eine andere Person körperlich mißhandelet ODER an der Gesundheit beschädigt zu haben, wobei im ersten Fall die Körperverletzung mittels einer Waffe ODER eines anderen gefährlichen Werkzeuges begangen wurde.

1.
An einem NICHT GENAU BESTIMMTEN Tag im Somer/Herbst 2003 schlugen sie ohne ..."

(Ein WO gab/gibt es nicht!?)

2.
Im Februar 2004, möglicherweise am Karnevalswochenende schlugen Sie ..."

....

Sie (also nicht der/die Anzeigeerstatter/-in, der/die sich nicht an Zeit (Sommer und Herbst sind 6 Monate!)und Ort ...) waren zu sämtlichen Tatzeitpunkten (müßte es hier nicht wenigstens Tatzeiträumen, oder gar weiten Tatzeiträumen heißen?, wenn auch nicht immer ZEIT und ORT klar zu sein scheinen ? ;-) )

Vergehen strafbar nach §§ 223, 230, 224 Abs. 1 Nr. 2, 53 StGB.

An der Strafverfolgung besteht ein besonderes öffentliches Interesse.

Sie hatten ausreichend öffentliches Interesse. (sic!, sic!,sic!)

Ähem!

Ich habe ein Beschluss gefaßt: Ich weine vor Lachen.

Bestimmt!

Irgendwann, irgendwo!

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Nicht nur für Familienrechtler: Patchwork Family - Beziehung - Missbrauch mit dem Missbrauch

zum PORTAL: Patchwork-Family

Seit 29.09.09 im Handel
Themen:

Beziehung:
Mißbrauch mit dem Mißbrauch

Alleinerziehend:
Das neue Glück der Anderen – Warum es
schwer fällt, das neue Glück des Ex-Partners
zu akzeptieren

Familie:
48 Stunden Mutter – So wird das
Wochenende als Stieffamilie entspannt

Reisen:
Schneegestöber - Teil 1
Die besten Skigebiete Österreichs
im Überblick

Freizeit:
ZOOM-Erlebniswelt –
Freizeitvergnügen ür die ganze Familie

Im Süd-Westen nichts Neues: Katholische Kirche und ihr Arbeits-Recht - Kirche: Lebenspartnerschaft als Kündigungsgrund

Das Kreuz mit der (katholischen) Kirche ...
Es zeigt sich immer wieder und immer öfter, dass die Katholische Kirche weniger in der Nachfolge des reuigen Quo-Vadis-Petrus als in der des in der Diktion wenig paulinischen Saulus (z.b. Galater 5,12 : "Jen, die Euch verwirren, sollne sich doch gleich ZERschneidne/kastrieren lassen.") steht (so heißt das Print und Online-Organum ja auch PAULINUS). Immer mehr erinnert das BISTUM TRIER dabei in Verhaltensweisen an den uneinsichtigen und unnachgiebigen Patriarchen von Jerusalem aus "Nathan der Weise" von Gotthold E. Lessing, der ja schon bei den Lessing-Tagen 2004 in Lessings Heimat Kamenz so richtig nicht mehr mitspielen durfte.
(Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, wann keiner mehr mit ihr mitspielen will...)

Auch in der Frage der Kindstaufe, die es biblisch ohnehin gar nicht gab, und eine Erfindung der Nachjesu Zeit ist, wie später Ronald McDonald, um die (unbewußten) Kleinen möglichst früh (Taufe, Kommunion, Firmung) zu kriegen, unterstellt man sich dort gelegentlich einer eigentümlichen Logik, wenn der Staat zwar gemeinsames Sorgerecht (per Gesetz a priori oder per iudex a posterior ausgesprochen hat). Da wird "gandenlos" und ohne Rücksicht auf das Wissen und Wollen des (mit-)sorgeberechtigten Elternteils getauft, dass es eine Art hat - auch wenn nur ein Elternteil dies meint (christlich??) bestimmen zu müssen. Mit Berufung auf das Recht zur eigenen Regelung der INNEREN (sic!) Angelegenheiten. . Tsssss.

Hier geht's aber um Arbeitsrecht - im beginnenden 21. Jahrhundert und untergehenden Abendland. Die Selektionskriterien, wann man mit nach BAT bezahlter (Un-)Barmherigkeit (Sorry, ein garstig Luther-Wort!) seitens des Generalvikariats oder outgesourcter (Auffang-)Gesellschaften zur Rettung des immer mehr des Steuerzuflusses beraubten Bistumshaushalts zuschlägt bzw. die andere Wange hinhält, bleibt kryptisch. - Nicht nur für Anders- und Abergläubige ...

Kirche: Lebenspartnerschaft als Kündigungsgrund Montag, 5. Oktober 2009 21:34:00

Die Caritas Trier verzichtet auf die Dienste einer Frau, weil sie wiederverheiratet ist. Diese umstrittene Entscheidung war aus Sicht des Bistums richtig. Auch eine eingetragene Lebenspartnerschaft (Homo-Ehe) wäre bei einem kirchlichen Arbeitgeber ein möglicher Grund für eine Kündigung.[...]

Gut für Herrn Westerwelle udn Herrn Wowereit, dass Berlin oder ganz Deutschland nicht unter kathlischer Herrschaft stehen ... .

Nachdem sich Dr. Marx nach München vom Trierer Gottesacher machte und dort über "Das Kapital" doziert und publiziert, hat Nomen est Omen ein Bischof Ackermann sich hinter Gottes Pflug gestellt. Aus den Schlagzeilen kommt das Bistum Trier seit der Doerfert-Krankenhaus-Affäre unter dem dem Vor-Vor-Gänger offensichtlich nicht mehr ...:

Kirche: Lebenspartnerschaft als Kündigungsgrund
Vom Redakteur des Trierischen Volkfreund Marcus Hormes
Die Caritas Trier verzichtet auf die Dienste einer Frau, weil sie wiederverheiratet ist. Diese umstrittene Entscheidung war aus Sicht des Bistums richtig. Auch eine eingetragene Lebenspartnerschaft (Homo-Ehe) wäre bei einem kirchlichen Arbeitgeber ein möglicher Grund für eine Kündigung.
Anzeige

Trier/Lampaden/Wittlich. Der Fall hat einen Sturm der Entrüstung ausgelöst: Am 24. September berichtete der TV über die 61-jährige Gisela Reinert aus Lampaden. Eineinhalb Jahre hatte sie sich ehrenamtlich gegen eine Aufwandspauschale um eine demenzkranke 80-jährige Triererin gekümmert. Weil sie aber auf dem Caritas-Personalbogen "wiederverheiratet" ankreuzte, war damit von heute auf morgen Schluss.[...]




TÜRKISCHE Giganten? - Tückische Giganten!

Tückische Gedanken, tückische Lektüre: Bei der weit vorausschauenden Planung meines Fernsehkonsums (Programm- bzw. Programmierplanung) - auf Empfehlung der "Anonymen Zapper" - stieß ich auf einen Beitrag "Türkische Giganten" am 23.10.2009 und frug mich: Türkische Giganten? Bei der Eisbergforschung? Sind die jetzt auch schon am Pol, liegen die jetzt vor Grönland, oder was?
Bis mich beim Rasseln der Assoziationsketten ein Wort >>> C.G. Lichtenbergs aus seinen Sudelbüchern ins Hier und Jetzt holte:
"Er las stets Agamemnon statt angenommen,
so intensiv hatte er den Homer gelesen."

Und richtig: Es heißt "Tückische Giganten" - Eisbergforschung 23.10.2009 in 3Sat 15.25 Uhr.
Ich bin beruhigt.

Mein Gott, hat mich dieser Dr. Thilo Sarrazin schon im Griff, bauen die Buchstaben überall Türken, in der Folge wimmelt es bei mir auch schon bei der Lektüre nur so von Türken und Arabesken. (Überall wird mir plötzlich die Arbeit türkischer und arabischer Sprachmineure bewußt: mit Al Gebra, Al Chemie, Al Kohol, Al Koven, Schach, gescheckt, .Schabracke .haben sie bereits Lunte an die deutsche Sprache gelegt, die uns bald "mit alles" (ja, aber ohne Zwiebeln) um die Ohren fliegt..) Dabei habe ich heute Nacht schon davon alpgeträumt, dass sieben dicke, gemästete Kopftuchmädchen mit Körbchen voller Döner, Eyran und Butter-Halbmond-Hörnchen (in Frankreich zu Croissants, in Österreich zu Kipferln verkommen) sieben deutsche Mager-Model-Rotkäppchen durch den dunklen Wald folgen und sie auffressen - sich dann den Finger in den Hals stecken.... .und sich dem Wolf übergeben.

Ich galube, ich werde mir heute Abend nicht HARTABERFAIR anschauen.

Ich träume sonst wieder alp.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Thilo Sarrazin und die Folgen: Wenn Polemik auf Wirklichkeit trifft

Nach Sarrazins Türken-Schelte:
Was ist noch Klartext, was ist schon Vorurteil?


Multimedia

Nach Sarrazins Türken-Schelte:
Was ist noch Klartext, was ist schon Vorurteil?
webTV: Was ist noch Klartext, was ist schon Vorurteil? "">webTV (75 min.)

Wiederholungen

Haben Sie die aktuelle Sendung verpasst?
Hier finden Sie alle Wiederholungstermine auf einen Blick. [mehr]


Darf man so reden wie Thilo Sarrazin es tut? Er unterstellt türkischen Zuwanderern, sie wollen Deutschland erobern und produzieren ständig Kopftuchmädchen. Spricht der Bundesbanker und SPD-Politiker damit nur unbequeme Wahrheiten aus – oder spitzt er so zu, dass am Ende nur Missverständnisse und Vorurteile bleiben?[..]

Abstimmung: Stand 00:32 Uhr 89% für ja

Die Diskussion wird wohl heftig werden. Das Gästebuch ist bereits 2 Std. nach Eröffnung randvoll:

Darf man so zugespitzt formulieren, wie Sarrazin es getan hat?

http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/gaestebuch/index.php5?buch=1003

Gäste:

  • Ayten
    Kilicarslan
  • Hans-Christian
    Ströbele
  • Oswald
    Metzger
  • Matthias
    Matussek
  • Kristina
    Köhler

Immer mehr Frauen missbrauchen Kinder - heißt es

Polizei beobachtet eine zunehmende Zahl an von Frauen begangenen Missbrauchsfällen - Jeder fünfte Sexualtäter soll weiblich sein - Die Dunkelziffer ist hoch. Die Menschen sind geschockt: In einem Gerichtsprozess hat eine Kindergärtnerin vergangenen Donnerstag zugegeben, mehrere Kinder sexuell missbraucht zu haben. Die dadurch in der Öffentlichkeit angeheizte Debatte um Kindesmissbrauch durch Frauen erhält nun neue Nahrung:

WO? Na, Überraschung: Hier die Orignal-meldung des STANDARD.at. In Deutschland und Österreich ist das natürlich gaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaanz anders. Hier ist es nicht einmal ein "Schwarzer-Schwan-Phänomen".

Großbritannien

Immer mehr Frauen missbrauchen Kinder

04. Oktober 2009, 18:14

Polizei beobachtet eine zunehmende Zahl an von Frauen begangenen Missbrauchsfällen - Jeder fünfte Sexualtäter im Königreich soll weiblich sein - Die Dunkelziffer ist hoch

Die Briten sind geschockt: In einem Gerichtsprozess hat eine britische Kindergärtnerin vergangenen Donnerstag zugegeben, mehrere Kinder sexuell missbraucht zu haben. Die dadurch in der Öffentlichkeit angeheizte Debatte um Kindesmissbrauch durch Frauen erhält nun neue Nahrung: [...]

http://derstandard.at/1254310540971/Grossbritannien-Immer-mehr-Frauen-missbrauchen-Kinder

Studentenmatrix 2009: (un)ausgeschlafene Jura-Studenten?



Mal wieder an der Uni gewesen. UNICUM abgegriffen. Ehrlich gesagt, ich verstehe die Bildfolge nicht!?!?!??

links: Sprachwissenschaft: 25 Stunden Studienzeit pro Woche - rechts: Jura: 43 Stunden Studienzeit pro Woche

Vor allem mit der Unterschrift:


"Jura-Studenten wenden fast doppelt so viele Stunden für ihr Studium pro Woche auf wie Studierende der Sprachwissenschaften. Nur eines von vielen interessanten Ergebnissen der Studentenmatrix 2009, eine gemeinsame Untersuchung von UNICUM und dem Hamburger Meinungsforschungsinstitut (sic!) EARSandEYES. (Eigenlob: HÖREN WAS IST. SEHEN WAS KOMMT."

UNICUM Oktober 2009 Seite 6 mehr: http://www.earsandeyes.com/de/marktforschung/studien/unicum-earsandeyes/neu-studentenmatrix-2009/

Und da ist - im gleichen Heft - Seite 8f ein Interview mit Olympiasiegerin und Weltmeisterin Britta STEFFEN: "Ich bin mehr als eine Schwimmerin." (Studium zur Diplom Wirtschaftsigenieurin)

"[...]
Und wie sieht ein typischer Tag mit Uni und Training aus?

Ich stehe um 6 Uhr auf, frühstücke, gehe um 7 zum Training und um 10 Uhr zur UNi. Gegen 15 Uhr gehe ich zum zweiten Training und fahre gegen 18 Uhr nach Hause. Und spätestens um 22 Uhr liege ich im Bett. Ich mag das und bin soweiso Frühaufsteherin. [...]"

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU):"Multikulti hat Deutschland in die Irre geführt, Multikulti ist gescheitert."

Deutschland auf der Couch. Theo Sarrazin sitzt daneben - und analysiert.
Nun steigen auch
"DIE WELT", FOCUS und BILD in die Debatte ein und kommen dem kleinen Thilo zur Hilfe, der sich offensichtlich zu sehr an die Dresdener Rede der Bundeskanzlerin Angela Merkel erinnert und durch die dort formulierten und artikulierten offensichtlich unanstößigen Gedanken angestoßen fühlte.
Bei der WELT macht sich Ulrich Clauß eigene Gedanken, BILD bringt Baring, Broder und Giordano in Stellung:

Umstrittenes Interview
Sarrazin und die Ruhestörung im Migrantenhain
(225)
Von Ulrich Clauß
5. Oktober 2009, 18:43 Uhr


Die Aufregung ist groß über Thilo Sarrazin. Ein Interview über seine Erfahrungen als Berliner Finanzsenator verstört viele. Seine Wortwahl ("Kopftuchmädchen", "türkischen Wärmestuben") empfanden nicht nur Ausländer als verletzend. In der Sache aber widerspricht ihm kaum jemand – wie auch?
[>>>>>>>>>>...]

Mitten aus Berlin

Ich kann mehr als nur Gurke
Thilo Sarrazin hat mit seiner Ausländer-Schelte die Deutschen mal wieder provoziert. Aber es lohnt sich ein Blick hinter die umstrittenen Äußerungen des Sozialdemokraten und Bank-Vorstandes.
Von FOCUS-Korrespondent Kayhan Özgenc

[...>>>>>>FOCUS online]

Integration kein Erfolg

Sarrazin weiß selber, dass er überzogen hat. Mal wieder. Aber lassen wir jetzt mal die Aufregung um seine Zitate beiseite. Viel wichtiger ist die Kernbotschaft, die sich hinter den zugegeben überaus zugespitzten Formulierungen verbirgt. Und diese Botschaft lautet so: Die Integration von Ausländern in Deutschland ist wahrlich keine Erfolgsgeschichte, sondern bisher weitgehend gescheitert.

Dieser Befund löst wohl weitaus weniger Empörung aus, eher Zustimmung. Vor allem, wenn es um die türkischen Mitbürger geht. Fast 50 Jahre ist es her, als die ersten türkischen Gastarbeiter hierher kamen. Inzwischen leben mehr als zwei Millionen in Deutschland. Wohl niemand kann ernsthaft behaupten, dass die Eingliederung dieser stetig wachsenden Bevölkerungsgruppe bislang gut funktioniert hat. Im Gegenteil: Nicht nur Wissenschaftler sprechen in Bezug auf die türkischen Migranten von sozialem Sprengstoff.[...]

Dazu auch BILD:

.


Darf man als Bundes-Banker so etwas sagen?
...„ja“, sagen Prominente und nehmen Thilo Sarrazin in Schutz
06.10.2009 - 00:45 UHR
Von H. BRUNS, S. JUNGHOLT und H.-J. VEHLEWALD

Über diesen Politiker spricht ganz Deutschland: Thilo Sarrazin (64), Ex-Finanzsenator in Berlin und seit Mai Vorstandsmitglied der Bundesbank.

Mit Hartz-IV-Empfängern („Haben es gerne warm“), Studenten („Arschlöcher“) und Beamten („bleich und übel riechend“) hat sich der SPD-Politiker schon angelegt. Jetzt knöpfte er sich Türken und Araber in Berlin vor und steht vor dem Karriere-Ende!

[>>>> BILD online]


• Politikforscher Prof. Arnulf Baring: „In der Sache kann Sarrazin niemand widerlegen: Deutschland hat ein massives Problem mit Zuwanderern aus der Türkei und dem arabischen Raum! Nur: Im Lande der Leisetreter und der politischen Korrektheit wird jeder, der Klartext redet, gleich niedergemacht. Erbärmlich!“

• Autor Henryk M. Broder („Kritik der reinen Toleranz“): „Sarrazin hat recht! Sein Tonfall erzeugt Aufregung und ärgert die Gutmenschen. Seien wir doch froh über einen, der Sinnvolles und Richtiges in provokanter Form ausspricht!“

• Autor Ralph Giordano („Die Bertinis“): „Sarrazin weist zu Recht auf die haarsträubenden Zustände in den Parallelgesellschaften hin. Eingebrockt haben uns diese Verhältnisse Multikulti-Illusionisten, professionelle Gutmenschen, Umarmer vom Dienst, Sozialromantiker und Beschwichtigungsapostel. Denen darf man nicht nachgeben und sich mundtot machen lassen.“

[...>>>>>>>>>>>>>>]



Multikulti hat Deutschland in die Irre geführt,
Multikulti ist gescheitert.
Das ist der Christlich Demokratischen Union
und der Union insgesamt zu verdanken.
Angela Merkel [Seite 9]
Die Rede als PDF-Datei (27 Seiten)

weitere Meldungen DAMALS dazu ;-)....
(Helmut Schmidt, Seyran Ates, die Jungen Demokraten sag(t) es übigens auch ...)

AM weiter: "Heute stehen wir ganz selbstverständlich zu unserem Land, zu unserer Sprache, zu unserer Kultur und zu unserer Verfassung. Wir spüren auf einmal die Lebendigkeit, das Mitreißende unserer freiheitlichen Werte. Wir sind Deutsche und wir lieben unser Land, ohne jede Überheblichkeit, fröhlich, gastfreundlich und neugierig. Das ist Patriotismus im besten Sinne. Das ist einfach großartig!

ebenda

Montag, 5. Oktober 2009

Thilo Sarrazin, rituelles akademisches Bauernopfer „komplementärer Schismogenese“?


Hat da wohl irgendwie der weiße Neger Wumbaba wieder zugeschlagen!?!?? Wieder einmal Stille-Post-Spiel-für-Erwachsene, oder was????

Bedenkt man, dass Sarkozy (ebenfalls in seinem Land ein Politiker mit Migrationshintergrund) sich durch markigeres Auftreten gegenüber den Migranten in den Banlieus in Szene setzte, wo er dann doch mal glaubte Hochdruckreinigen http://www.abendblatt.de/politik/europa/article455946/Kaercher-gegen-Sarkozy.html zu müssen (im Französischen nur allzu gerne frallemand als „kaerchern“ bezeichnet.) bis ins höchste französische Staatsamt aufsteigen konnte, reibt man sich vielleicht verwundert die Augen, wenn man sieht und hört, wie der in Gera geborene promovierte Volkswirt Dr. Thilo Sarrazin, aktuell öffentlich modern-medial geteert und gefedert wird.

Jener Bauern(ururur)enkel Thilo, dessen Familie lange Zeit dem Urahn wohl glaubte allein „zum Pfluge geboren und erzogen" zu sein (Familienmotto zu Beginn des 19. Jhd. http://www.uni-luebeck.de/detmering/projekt2008/chr_s.htm ") fühlte sich nicht mehr zum Pfluge berufen, hat den Aufstieg geschafft. Er hätte so etwas wie der deutsche Obama sein können; die Stelle, die jetzt die Grünen für ihren recycelten schwäbisch-türkischen Freiflieger Cem Özdemir reklamieren, besetzen können. Er, der mit zweistufigem Migrationshintergrund, mit wechselnder Integrations- und Assimilationserfahrung offensichtlich einer maurischen Familie (siehe auch Familiennamen wie Moreau/Mohren) entstammt, die sich zunächst abendländisch-christlich auf französischem Boden assimilierte, um sich dann im Zuge der Hugenotten-Verfolgung im wahren Sinne des Wortes vom (französischen) Acker machen musste und in deutschen Flickenteppich-Landen niederließ.

Was hatte er also anderes gesagt, als die alte 3-Generationen-Regel der Migration (Die 1. Generation findet den Tod, die 2. die Not und die 3. das Brot.) auf die aktuelle bundesrepublikanische Situation auf die unterschiedlichen Zuwanderungskreise anzuwenden, darauf hinzuweisen, dass Integration immer ein beidseitiger Prozess ist? – Im Übrigen vollzieht sich gesellschaftlicher Aufstieg auch in deutschen Familien über mehrere Generationen, wie ja viele Promis mit Berufs-Familiennamen (Müller, Schmidt, Schneider, Pistorius etc.) eindrucksvoll zeigen bzw. unter völliger Selbstaufgabe eines, des ersten „Springers“ in der Familie der seine Stunde nutzte (die Fugger, Weizsäckers (Name ! – inzwischen von). (Wir müssen daher auch nicht nach chinesischen Vorbildern von Rumänien bis Portugal suchen, wo die erste Generation noch im Lager ihres Geschäfts oder auf den Maschinen schläft. Können uns vielmehr unserer eiegnen Geschichte besinnen.)

Hätte er punkten können, wenn er es positiv-motivierend gesagt hätte? NEIN. Dazu war/ist es bei ihm schon zu spät. Der „Mainstream“ (hier: Medien-Spreestream) hier als persönlicher Tsunami wartete schon...

Nachdem er bereits zweimal durch Bemerkungen zu Hartz IV, die vermeintlich sozialdemokratische Latte gerissen hatte und gezeigt hat, dass er schon mal gerne gegen den „Mainstream“ schwimmt, war er bereits zum Abschuss reif – ohne es vielleicht auch selbst zu wissen, auch nur zu ahnen. Man wollte, man will ihn missverstehen.

Denn diese Erkenntnis ist nicht neu, wie bereits eine mehrere Jahre alter Kolumnenbeitrag im STERN ("Die vergrabene Bombe" http://www.stern.de/politik/deutschland/zwischenruf/zwischenruf-die-vergrabene-bombe-634119.html) oder BILD (Hieb- und stichfest) zeigt. Darin wird auch aufgezeigt, wie schwierig es ist, überhaupt an valides Zahlenmaterial zu kommen.

Das Konzept http://www.google.de/search?q=komplement%C3%A4re+schismogenese&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a der „komplementären Schismogenese“, das nicht mal eine bewusstes, vorsätzliches Missverständnis voraussetzt, ist schon in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt worden – und erklärt schön, wie solche Debatten irgendwann zu vermeintlichen Selbstläufern werden.

DEBORAH TANNEN bringt in ihrem Buch „Laß uns richtig streiten – Warum Frauen immer widersprechen und Männer nur sich selbst zuhören“ nach einer langen Einleitung im 3. Kapitel „Vom Schoßhund zum Kampfhund: Die Aggressionskultur und die Presse“ (wo sie die radikale Veränderung der Presse, mit ihrem ständigen Versuch zu polarisieren, auf Watergate zurückführt) eindrucksvoll das Beispiel von Hillary Clinton (S. 92 ff), die einem solchen Prozess und ein zwei eigenen „Sounbites“ zum Opfer fiel, die aus dem Zusammenhang gerissen sich verselbständigten, als sie sich dagegen verwahrte, dass ihre Ehe nur (noch) ein Arrangement sei: (Er: >>Es ist kein Arrangement. Es ist eine Ehe. <<>>Ich sitze hier, weil ich meinen Mann liebe und achte und weil ich anerkenne, was er durchgemacht hat und was wir gemeinsam durchgemacht haben.<<

„Aber der „Soundbite“, den man später herauspickte, war eine Formulierung, die sie benutzt hatte, um die unterstellte Zweckgemeinschaft zurückzuweisen: „Ich bin nicht irgendeine nette, kleine Frau, die nur ihrem Mann zur Seite steht wie Tammy Wynette (eine Anspielung auf den Song von Tammy Wynette >Stand by your man.<). Die Formulierung wurde wiederholt so zitiert, als wäre es die erste Äußerung in einem Gespräch gewesen, und als Beleidigung für alle Frauen ausgelegt, die zu Hause bleiben anstatt einem Beruf nachzugehen. Die Tatsache, dass Hillary Clinton zu der Äußerung provoziert worden war, weil man ihre Ehe beleidigt hatte, fiel völlig unter den Tisch.“ S. 94[...] Immerhin scheint Michelle Obama daraus gelernt zu haben. Sie machte ihre (berufliche und persönliche) Eigenschaft bereits dauerhaft im Vorwahlkampf klar – unhinterfragbar, ohne Notdebatte bzgl. eines Skandals.

Nur, was lehrt uns die Sarrazin-„Debatte“, die sich auch immer wieder so ähnlich im deutschen Blätterwald (Papst, Abtreibung, ....) wiederfindet???

Das wir immer noch nicht gelernt haben, andere Meinungen zu akzeptieren.... – trotz aller Lippenbekenntnisse und des geduldigen, auf Papier gedruckten GG.


Was ist die Alternative? Schweigen?


[...]"Eine ähnliche Provokation löste auch den zweiten Soundbite aus, der während eines Wahlkampfes für Aufsehen sorgte: die »Tee und Plätzchen«-Bemerkung. Den Kontext bildete eine Anschuldigung des Vorwahlkandidaten Jerry Brown. Er hatte behauptet, Mrs. Clinton habe ihre Ehe mit dem Gouverneur von Arkansas ausgenutzt, um Regierungsaufträge für die Anwaltskanzlei zu gewinnen, in der sie arbeitete. Reporter wiederholten die Anschuldigung gegenüber Mrs. Clinton und baten sie um eine Stellungnahme. In ihrer spontanen Antwort berührte sie mehrere Punkte und sprach unter anderem davon, wie hart sie darum gerungen habe, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. »Ich habe versucht, das Beste aus meinem Leben zu machen und allen Anforderungen gerecht zu werden; trotzdem werde ich wohl weiterhin Gegenstand von Angriffen bleiben. Doch die Anschuldigungen sind nicht wahr, und ich weiß nicht, was ich sonst noch sagen soll, außer daß es mich traurig macht.« Die Reporter ließen jedoch nicht locker und fragten, wie denn der Eindruck eines Interessenkonflikts zu vermeiden sei. Mrs. Clinton antwortete: »Ich habe mich immer bemüht, meiner Sorgfaltspflicht so weit wie möglich nachzukommen.« Die einzige Möglichkeit, einen Konflikt vollständig zu vermeiden, wäre also gewesen, daß sie ihren Beruf ganz aufgegeben hätte. Mrs. Clinton formulierte das so: »Wahrscheinlich hätte ich zu Hause bleiben, Plätzchen backen und Tee herumreichen können, aber ich habe mich nun mal dafür entschieden, weiter in dem Beruf zu arbeiten, den ich aufgenommen habe, bevor mein Mann in die Politik ging.« Damit war der Spruch des Tages im Kasten. Der Kontext, der ihre Frustration ausgelöst hatte, verschwand. Auch was sie über ihre gewissenhaften Anstrengungen oder über die mühsame Gratwanderung zwischen Beruf und Familie gesagt hatte, fiel unter den Tisch.


Alles was übrigblieb, waren »Tee und Plätzchen- eine weitere Beleidigung für alle Hausfrauen und Mütter.


Es ist nicht schwer zu verstehen, warum die Reporter gerade diese beiden Soundbites aus den längeren Interviews auswählten und in den Vordergrund stellten. Sie passen in eine beliebte Polarisierungsschablone, in den vorgefertigten Krieg zwischen den Frauen, die sich zu Hause um ihre Familien kümmern, und jenen, die berufstätig sind. Aber die ironische Schärfe in den beiden Antworten war ohne Zweifel ein Ergebnis der verletzenden Fragestellung. Das ist die Spirale, die von der Kritikkultur ausgelöst wird: Ein Angriff erzeugt eine Gegenreaktion, die zur Munition für einen weiteren Angriff wird. Noch wichtiger ist, daß diese Äußerungen während spontaner, früher Interviews gefallen sind. Wer versucht, die Fragen von Reportern ehrlich zu beantworten, und die Erfahrung macht, daß eine beliebige Bemerkung aus dem Kontext gerissen und zur Keule umfunktioniert wird, mit der man auf ihn eindrischt, entwickelt verständlicherweise eine gewisse Abneigung dagegen, offen mit der Presse zu sprechen - das gilt für die Clintons ebenso wie für viele andere Personen des öffentlichen Lebens.[...]S. 94f ebenda

Neues aus der Aggressionsforschung: Nehmt den Kindern die Bonbons und die Lollies!

Warnhinweise auf alle Süßigkeitspackungen ! - Diese Bonbons machen aggressiv, asozial. ... - oder: "Dieses Produkt gefährdet Ihre Gesundheit, Ihr soziales Verhalten und ihr polizeilcihes Führungszeugnis!"
Gebt den Kindern mehr Zitronen. Sauer macht lustig. Die Studie zur Volksweisheit kommt auch - bestimmt. Gesponsort von der Zitrusfrüchteindustrie. (Nur, was machen wir dann mit den ganzen Polizisten, Schottersheriffs, Schulpsychologen und - Strafrechtlern?)

Täglich Süßes in der Kindheit macht aggressiv 2. Oktober 2009, 14:04 Uhr

Dass zu viele Süßigkeiten ungesund sind, ist eine altbekannte Binsenweißheit. Überraschend hingegen sind die Ergebnisse einer britischen Langzeitstudie mit rund 17.500 Teilnehmern: Wer als Kind täglich Süßes nascht, soll sich in späteren Jahren eher aggressiv verhalten. [...]
http://www.welt.de/wissenschaft/article4710526/Taeglich-Suesses-in-der-Kindheit-macht-aggressiv.html#reqRSS

Sonntag, 4. Oktober 2009

Vom "Orkan der Rechtspflege" bis zu "Lebenslüge der Juristen"


Jetzt, da die Tage wieder kürzer und die Sonntage wieder verregneter werden, wird's allmählich Zeit für die Renos wieder Zwischenleküre zu sondieren - und Weihnachten ist schließlich ja auch nicht mehr lang hin. Die Geschenkchen wollen ja wenigstens angelesen sein ...:
Rolf LAMPRECHT "Die Lebenslüge der Juristen - Warum Recht nicht gerecht ist." haben wir schon gesehen - ist inzwischen auch als TB erhältlich.
Allein wegen des indirekten Lobliedes auf die Idee so unterschiedlicher Leute wie Jean Paul, Gabriele Pauli und der schiitischen Moslems z.B. im Iran zur befristeten Kurzehe (letztes Kapitel) macht dieses Buh zum stets beleibeten Geschenk bei Mandanten/-innen, Famileinrechtler/-innen, die sich zur Zeit in einer Besinnungsphase vor dem großen weihnachtlichen Ansturm vorbereiten:

"Orkan der Rechtspflege" wurde er einst einmal genannt.
Seine Erinnerungen - damals gab es noch keine Blogs - hat er Ende letzten Jahres noch klassisch als Buch vorgelegt: Paul GREINERT

http://www.deutschesfachbuch.de/info/detail.php?isbn=3899503848
Paul
Greinert
Erinnerungen eines Strafverteidigers aus der Provinz
Alltägliche Rechtsfälle aus meiner Praxis" 9,80 Euro



Glückssache Gerechtigkeit
Recht hält selten, was es verspricht. Es hängt von Menschen ab, und die können irren. Wie sehr und wie oft, erfuhr Rolf Lamprecht als SPIEGEL-Beobachter bei den obersten Gerichtshöfen. Er erzählt von Will kür, von Unrecht - und von beherzten Klägern, die sich, von ihrem Rechtsempfinden getrieben, bis in die höchsten Instanzen kämpfen.
Ein alter, aber unverändert gültiger Spruch sagt, jedermann sei vor Gericht und auf hoher See in Gottes Hand. Das Zitat erinnert an die irrationalen Kräfte, die dem Recht innewohnen - an die Ähnlichkeit mit einem Glücksspiel. Allein dass es von Instanz zu Instanz oft völlig entgegengesetzte Meinungen gibt, zeugt von der Relativität des Rechts. Auch von Befangenheiten - etwa der eines Familienrichters, dessen eigene Ehe mit einer Kampfscheidung endete. Ob es um Konflikte mit dem Staat oder um private Fehden, um Vaterschaftstests oder um Sterbehilfe geht - Lamprecht lässt den Leser an der Herstellung von Recht teilhaben. Das ist das Besondere an diesem Buch: Es erklärt, weshalb Recht nur die Summe vieler Teilwahrheiten ist, wie es entsteht - und wieder vergeht. Und es verrät, was Richter zu leisten vermögen und wo sie scheitern müssen.
* Von vermeintlichen oder tatsächlichen Ungerechtigkeiten der Rechtsprechung sind viele betroffen
* Der Vorgang der Rechtsprechung wird für Laien fassbar
* Zeigt die Abhängigkeit der Rechtsprechung von subjektiven Einflüssen
* Beispielhafte Fälle aus allen Lebensbereichen
"Lamprecht belegt mit einer solchen Fülle von Fallbeispielen, dass einem Angst werden kann bei der Vorstellung, man wäre selbst einmal auf Gedeih und Verderb solcher Beliebigkeit ausgeliefert."
Süddeutsche Zeitung

Ein Reisebegleiter - nicht nur für Thilo Sarrazin - (aber) auch für die, die für manche Teile Berlins beruflich besuchen (müssen) und/oder Berührung zum Thema des AK 6 des Famileingerichtstages (Fremde Kulturen vor Gericht) haben:

http://www.dfgt.de/DFGT_2009/Arbeitskreise/2009_Ergebnisse_AK_1_24.pdf
Sylvia Ortlieb: Business-Knigge für den Orient - Mit Kulturkompetenz zu wirtschaftlichem Erfolg

Für alle, die nicht gleich Goethes Westöstlichen Diwan ganz lesen wollen:


"Wer sich selbst und andere kennt,
wird auch hier erkennen:
Orient und Okzident
sind nicht mehr zu trennen. ..."


SPITZER, Manfred/BERTRAM: Braintertainement - Expeditionen in die Welt von Geist und Gehirn

ebenfalls inzwischen broschiert für 11.00 Euronen erhältlich:

http://www.amazon.de/Braintertainment-Expeditionen-Welt-Geist-Gehirn/dp/3518460188

Freitag, 2. Oktober 2009

Ließ die DVAG Dr. Guido Westerwelle verschwinden?

Nachdem Handelsvertreter-Blog über die Gratulation berichtete, funzt der dortige LINK auf http://www.handelsvertreter-blog.de/2009/09/28/die-nebenjobs-des-dr-guido-westerwelle/ plötzlich nicht mehr.
Honi soit, qui mal y pense,

sei da den DVAG-Rittern vom Hosenbandorden entgegengerufen.


Aber Google ("Don't do evil.") bestätigt auf jeden Fall, dass es diesen Beitrag mal gab.

Tja, wozu gibt's Google, wenn's auch ins Leere führt?

Auch leer: http://www.dvag-unternehmensblog.de/?s=westerwelle

Dafür haben wir halt den Google-Cache:

http://209.85.135.132/search?q=cache:aPESz4DYGs0J:www.dvag-unternehmensblog.de/2009/09/28/dvag-gratuliert/+westerwelle+dvag+gratuliert&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a


Ja, Allah verzeiht alles, der Hausmeister nie - und Google vergißt nix.

Wir gratulieren! - Auch!

Brandfälle: Hochstrittige Trennungen/Scheidungen/Elternschaften

Der HIER bei Ra Hoenig geschilderte Fall erinnert auch mittelbar daran wie massiv und häufig der Mißbrauch mit dem Mißbrauch gerade im Zusammenhang mit hochstrttigen Trennungen bzw. Elternschaften betrieben wurde und immer noch wird.
Kein Wunder auch, wenn man sieht, wie entspannt die STA solche Mißbrauchsfälle anschließend behandelt (z.B. auch "SMS läßt Lügengebäude einer Mutter einstürzen...") und gerade so "einpreist", wie einen Vater, der in der Familiengerichtsverhandlung provoziert mal eben, aber ungebührlich den "digitus infamis" zeigt. Man wird den Eindruck nicht los, dass da mancher etwas die Bodenhaftung verloren hat und sich keinerlei Gedanken (mehr) darüber macht, was solche falschen Anwürfe mit dem Leben eines falsch beschuldigten Vaters anstellen ... . Für Mütter sind die staatlichen "Reaktionen" nahezu ein Freibrief nach dem Motto "Bei dem "Risikio" (Entdeckung bzw. "Strafe", zudem bei "natürlich" "garantiertem" Verbleib des Sorgerechts) und damit "Recht auf PAS-Verseuchung" des Kindes, kann frau es ja ruhig mal versuchen.
... .

Die Statistiken finden sich in den auch sonst (nicht nur für Familienrechtler und involvierten Staatsanwaltschaften) empfehlenswerten Studien ....

In manchen Trennungsfamilien finden heillos zerstrittene Eltern trotz professioneller Hilfe von außen einfach keine Lösung in Fragen des Sorgerechts oder der Besuchsregelung. Leidtragende dieser Konflikte sind Zehntausende von Kindern. Aber auch von Seiten der
Familiengerichte, Beratungsstellen und Jugendämter wird diese Situation als zunehmend problematisch erlebt. Denn diese in der
Relation zwar kleine, in der Summe jedoch sehr dominierende Gruppe bindet erhebliche personelle Kräfte und Ressourcen, und dennoch führen die derzeitigen Mittel in vielen Fällen nicht zu befriedigenden Lösungen. Ziel eines DJI-Projekts ist es, hier wirksame Formen der Intervention und Unterstützung zu entwickeln und zu verbreiten, um vor allem auch einen verbesserten Schutz der betroffenen Kinder zu erreichen.
Weihnachten, theoretisch eine wunderbare Gelegenheit, mal wieder mit der ganzen Familie zu feiern, in der Praxis aber häufig eine
logistische und psychologische Abstimmungsleistung der besonderen Art, wenn es mal wieder heißt: wann fahren wir mit den Kindern zu den Eltern, zu den Großeltern, den Schwiegereltern …? Eine besondere Herausforderung entsteht in der stillen Zeit für die wachsende Zahl getrennter Paare mit gemeinsamen Kindern. 42 Prozent der neu geschlossenen Ehen in Deutschland werden früher oder später geschieden. In der Hälfte der Fälle sind Kinder davon betroffen. Und diese sitzen nur in Ausnahmefällen als Teil einer glücklichen Patchworkfamilie gemeins am mit Stiefvätern, -müttern und -geschwistern friedlich unter einem Weihnachtsbaum.

“Unter dem Stichwort der „Hochstrittigkeit“ ist in der juristischen Daten-bank „Juris“ keine Rechtsprechung erfasst. Auch in den familienrechtlichen Kommentaren findet sich dieser Begriff nicht.” Obwohl es sich offensichtlich um keine juristische Kategorie handelt, binden gerade diese Fälle aber in der Praxis den höchsten personellen und fianziellen Anteil bei deutschen Familiengerichten, auch weil gerade wiederum deutsche Familengerichte die bereits vorhandenen rechtlichen Möglichkeiten NICHT
umsetzen… .

Es liegt längst eine vom DIJuF beauftragte Studie zu diesem Themenkomplex vor.


Expertise A und B
EXPERTISE A
Genese, Formen und Folgen „Hochstrittiger Elternschaft“ –
Nationaler und internationaler Forschungsstand
EXPERTISE B
Wirkungen von Beratungs- und Unterstützungsansätzen
bei hochstrittiger Elternschaft – Nationale und internationale Befunde
Expertise aus dem Projekt “Hochstrittige Elternschaft - aktuelle Forschungslage und Praxissituation”
Laufzeit: 1.9.2006 - 31.12.2006
Stephanie Paul & Peter S. Dietrich

Genese, Formen und Folgen „Hochstrittiger Elternschaft“ – Nationaler und internationaler Forschungsstand

download pdf - 131 Seiten

Expertise C
Wirkungen von Beratungs- und Unterstützungsansätzen bei hochstrittiger Elternschaft – Nationale und internationale Befunde

Interventionsmöglichkeiten bei hoch strittiger Elternschaft.
Eine Analyse der nationalen rechtlichen Rahmenbedingungen unter besonderer Berücksichtigung förderlicher Rechtsstrukturen im Ausland.
Gutachten des Deutschen Instituts für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) e. V. vom 31. Dezember 2006.
Expertise aus dem Projekt “Hochstrittige Elternschaft - aktuelle Forschungslage und Praxissituation”

Laufzeit: 1.9.2006 - 31.12.2006
[Publikation vom 01.12.2007 -
download - pdf 97 Seiten]
Lydia Ohlemann
Fachliche Leitung: Dr. Thomas Meysen

Expertise D:

Konzeptionen und Erfahrungen zur Intervention bei
hoch konflikthaften Trennungs- und Scheidungsprozessen
– Exemplarische Praxisprojekte –
Expertise aus dem Projekt “Hochstrittige Elternschaft - aktuelle Forschungslage und Praxissituation”
Laufzeit: 1.9.2006 - 31.12.2006
Dipl.-Psych. Dr. Jörg Fichtner (München)
download - pdf - 94 Seiten

AUSFÜHRLICHST zu den Hintergünden: DIJuF-Seite

Thilo Sarrazin, jetzt auch Ermittlungen wegen Treue ...

zu sich selbst, für die STA heißt das Ermittlungen wegen Volksverhetzung.
Auf jeden Fall eine nette Entwicklung, die der Sarazenen-Sprößling
*, der seine Wurzeln vergessen machen will, aber aufgrund seines Namens natürlich nicht kann, da schon mitgemacht hat.

In (s)einem Fall hat er auf jeden Fall schon mal so oder so Recht: Die Gera bzw. die Spree sind halt nicht der RHEIN .... Da läuft's besser, nobler, adliger ... - und da hat der weite Zoo der SPD auch andere Spezies, wie die dortige Justiz-Staatssekretärin Beate Reich ( >>>>>) ....

Die mag ihre Heimat und Zuckmayer ("Die Völkermühle" in "Des Teufels General"):

Harras: „Denken Sie doch – was kann da nicht alles vorgekommen sein in einer alten Familie. Vom Rhein – noch dazu. Vom Rhein. Von der großen Völkermühle. Von der Kelter Europas! Und jetzt stellen Sie sich doch mal Ihre Ahnenreihe vor – seit Christi Geburt. Da war ein römischer Feldhauptmann, ein schwarzer Kerl, braun wie ne reife Olive, der hat einem blonden Mädchen Latein beigebracht. Und dann kam ein jüdischer Gewürzhändler in die Familie, das war ein ernster Mensch, der ist noch vor der Heirat Christ geworden und hat die katholische Haustradition begründet. Und dann kam ein griechischer Arzt dazu, oder ein keltischer Legionär, ein Graubündner Landsknecht, ein schwedischer Reiter, ein Soldat Napoleons, ein desertierter Kosak, ein Schwarzwälder Flözer, ein wandernder Müllerbursch vom Elsaß, ein dicker Schiffer aus Holland, ein Magyar, ein Pandur, ein Offizier aus Wien, ein französischer Schauspieler, ein böhmischer Musikant – das alles hat am Rhein gelebt, gerauft, gesoffen und gesungen und Kinder gezeugt – und – und der Goethe, der kam aus demselben Topf, und der Beethoven, und der Gutenberg, und der Matthias Grünewald, und -ach was, schau im Lexikon nach. Es waren die Besten, mein Lieber! Die Besten der Welt! Und warum? Weil sich die Völker dort vermischt haben. Vermischt – wie die Wasser aus Quellen und Bächen und Flüssen, damit sie zu einem großen, lebendigen Strom zusammenrinnen. Vom Rhein – das heißt: vom Abendland. Das ist natürlicher Adel. Das ist Rasse. Seien Sie stolz darauf, Hartmann...“


Keene Völkermühle an der Spree also!?!??!

Rechtsradikaler Genosse? - Empörung über Sarrazins "Kopftuchmädchen"
"Thilo Sarrazin (SPD) polarisiert. Aber mit seiner letzten Äußerung um "kleine Kopftuchmädchen" ist er zu weit gegangen. Die Polizei prüft nun, ob ein volksverhetzendes Verhalten vorliegt."
http://feeds.n24.de/~r/n24/homepage/~3/bLPNSNerLD0/newsitem_5478712.html


Berliner Morgenpost - Nach einer Welle der Empörung hat Berlins ehemaliger Finanzsenator jetzt versucht, seine diskriminierenden Äußerungen über Migranten zu rechtfertigen. Doch die verbalen Entgleisungen könnten für Sarrazin ein juristisches Nachspiel haben. Die Staatsanwaltschaft prüft ein Verfahren wegen Volksverhetzung.… [...]

Obiter dictum/Nur nebenbei
: Wo bleibt eigentlich der Protest der Hugenotten-Sprößlinge de Maizière (beide), der Millowitschs, Nici Pilics, Podolskis, Nowitzkis, Jul(l)iens, Frères, Sartor- und Pistorius(se :-), ...??????????????????????????????


* Sarrazin , var. Sarazin ,-ain , sobriquet particulièrement méridional , d'après le nom des Sarrazins , noté dans la région d'oil , plus fréquemment , par le nom des Mores . Ce sobriquet a du s'appliquer à un individu à la peau basanée .
Viens du bas latin "saracenus" habitant de l'Arabie. Pendant tout le Moyen-Age le nom s'est appliqué aux musulmans d'Afrique et d'Espagne.

Sarrazin, var. Sarazin,-ain, Spitzname besonders südlich, nach dem Namen der Sarazenen, beachtet in der ÖL(sic!)-Region, häufiger, durch den Namen der Mauren. Dieser Spitzname wurde auch auf eine Einzelperson mit sonnenverbrannter (braungebrannter)Haut angewandt.

Kommt von lat. "saracenus" Einwohner Arabiens. Während des gesamten Mittelalters wurde der Name auf die Muslime in Afrika und Spanien bezogen."


http://rechtsanwaeldin.blogspot.com/2009/08/thilo-sarrazin-unter-verdacht-der.html

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Der gute, der bessere Moslem??? - Der Koran und das GG-Gebet

Man muss nicht dauernd mit dem Grundgesetz unterm Arm rumlaufen, wirklich nicht. Nicht mal mit dem Koran. Nicht mal, wenn man Verwaltungsrichter ist. Auch nicht mit dem Koran unterm Arm. ABer lesen sollte mna es/ihn dann doch gelegentlich. Das hilft bei der Religions- und Rechtsfndung. Gelegnetlich und ungemein. (siehe auch >>> HAFT, Jurisprudenz vom Hörensagen)
Wenn das Schule macht, ja wenn das bei Gericht Schule macht, dann wird man auch in Gerichten Gebetsräume einrichten müssen (und Waschräume, die rituelle Waschung gehört schließlich dazu!) - Und das nicht nur in Gerichten, wo die Kreuze bereits abgenommen wurden und schon im Keller liegen.

Interessant, dass es solche Gebetsräume in türkischen Schulen in der Türkei nicht gibt ... . - auch dort die Schüler, der sich für einen besseren Moslem hält, wie mancher arabische Geschäftsmann in arabischen Ländern auch das Gebet nachholen kann/muss.

Irgendiwe erinnert diese Entscheidung, wenn auch unter anderen Vorzeichen, an jenen Akt der Familienrichterin, die eine Härtefall-Scheidung wegen Schlagens durch den Ehemann nicht zulassen wollte, weil die Frau unter dem KORAN bzw. arabisch-islamischen Ritus geheiratet habe oder jenen Einbenennungsversuch eines angeblich arabisch-islamischen Paares.

Neben der gelegentlichen Lektüre des GG wird daher allahlmählich aber dringend die Einführung eines Gleichbetrachtungsbeauftragten bei Verwaltungen und Gerichten empfohlen, der wenigstens einen Hauch von Grundbildung bzgl. des Korans ggfls. im Crash-Kurs vermitteln kann.

Artikel 3


(1) ALLE Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Update:
An den Kommentator

Wenn schon, denn schon: Imamischer als der Imam ....

Der gute Christ?!?!?!?

Abgrenzungsprobleme? Gut, die gibt es immer: Genie und Wahnsinn liegen dicht beieinander, vom Erhabenen zum Lächerlichen ist es nur ein Schritt, und für den einen ist es nur eine Schokoriegel und für den anderen die längste Praline der Welt - und manchmal , manchmal ist auch der Grad zwischen Lobhudelei ud Denunziation sehr schmal. Also wenn ich Christ wäre, also wenn ich hier wirklich Christ wäre, dann würde wenn das stimmt (Aber nach Fallada (Lokalredakteur Stuff in: Bauern, Bonzen, Bomben) ist das ja nicht so klar: "„Mich betäuben, weg sein, vergessen. Das schweinischste Handwerk auf der Welt".) würde ich hier meinen Namen hinter dem Rechtsanwalt kürzen oder "pixeln" lassen... . oder wenigstens VERSUCHEN zu klagen ... - wie jener gegen "das Internet".

Aber ich bin ja kein Christ ... .

http://www.ovb-online.de/stadt/nachbarin-vergewaltigt-443215.html

Nachbarin vergewaltigt



Wegen zweifacher Vergewaltigung seiner Nachbarin wurde ein 46-Jähriger vom Rosenheimer Schöffengericht verurteilt. Er hatte zunächst behauptet, die Frau sei mit dem Beischlaf einverstanden -gewesen.[...]

Hatte sie bei der Polizei noch erklärt, freiwillig mit ins Schlafzimmer gegangen zu sein, gab sie später zu Protokoll, nur zum Schein freiwillig mitgegangen zu sein. Vor Gericht sagte sie nun aus, der Angeklagte habe sie mit Gewalt an der Hand in das Schlafzimmer gezogen.

Während der intensiven Befragung der Geschädigten ergaben sich zwar Ungereimtheiten. So war die Nachbarin während des Zusammenseins vorübergehend in der eigenen Wohnung und kehrte dann wieder in die Wohnung des Angeklagten zurück.

Der Vorsitzende Richter, Heinrich Loeber, erklärte dem Angeklagten, es sei sicherlich verlockend, angesichts der Widersprüche auf einen Freispruch zu spekulieren. Sollte das Gericht nach der Beweisaufnahme jedoch zu einem Schuldspruch kommen, sei ohne vorhergegangenes Geständnis die Chance auf Bewährung vertan.

[Einfügung: .....???????????????....]

Nach eingehender Beratung mit seinem Verteidiger, Rechtsanwalt Volker Christ, erklärte der zurzeit [...]

Der gute (Thilo) Sarrazin?!?!??

Ach, REUTERS! - Die einzige Frage ist doch: Wann distanzieren sich die Sarazenen von dem Ex-Senator und dem zukünftigen Ex-Banker mit Migrationshintergrund?
Reality bites! - Real-Comedy at its best: Das kann ja kein Komiker toppen. Das ist mindestens so gut wie, wenn einer, der nach außen als Christ wahrgenommen werden will, aber hinter seinen Initialen auch noch die "666" im (Nummern-)Schilde führt, der Mann von Frau Becker sich stat fuffzehn (quinze/kähn-sse) Qu-i-nze(sic!) nennen läßt, die Spanier einen (arabischen) Ortsnamen (Ouadi("Wadi")-alchara, etwa soviel wie Kanal/Rinnsal/Bach der Sch..= Kloake.) "mit der Zeit" (die vergessen macht...) so schön fanden, dass sie ihn sogar als Guadelajara sogar bis nach Mexiko exportierten. Hach ist das herrlich/lächerlich, wenn jemand so seine Wurzeln vergißt ... .
:

"Übrigens: Hat der Mohr seine Schuldigkeit getan, kann er gehn????

Sarrazin , var. Sarazin ,-ain , sobriquet particulièrement méridional , d'après le nom des Sarrazins , noté dans la région d'oil , plus fréquemment , par le nom des Mores . Ce sobriquet a du s'appliquer à un individu à la peau basanée .
Viens du bas latin "saracenus" habitant de l'Arabie. Pendant tout le Moyen-Age le nom s'est appliqué aux musulmans d'Afrique et d'Espagne.

Sarrazin, var. Sarazin,-ain, Spitzname besonders südlich, nach dem Namen der Sarazenen, beachtet in der ÖL(sic!)-Region, häufiger, durch den Namen der Mauren. Dieser Spitzname wurde auch auf eine Einzelperson mit sonnenverbrannter (braungebrannter)Haut angewandt.

Kommt von lat. "saracenus" Einwohner Arabiens. Während des gesamten Mittelalters wurde der Name auf die Muslime in Afrika und Spanien bezogen."
"

Bundesbank distanziert sich von Sarrazin-Äußerungen

Mittwoch, 30. September 2009, 19:54 Uhr

Berlin (Reuters) - Die Bundesbank hat sich in ungewöhnlich scharfer Form von Äußerungen ihres Vorstandsmitglieds Thilo Sarrazin distanziert.

"Die Deutsche Bundesbank distanziert sich entschieden in Inhalt und Form von den diskriminierenden Äußerungen von Dr. Thilo Sarrazin in dessen Interview mit 'Lettre International'", teilte die Bank am Mittwoch mit. Sarrazin gebe nicht die Ansichten der Bundesbank wieder, und das Interview stehe in keinerlei Zusammenhang mit seinen Aufgaben bei der Zentralbank.[...]

Sarrazin hatte in dem Gespräch mit der Berliner Kulturzeitschrift unter anderem eine mangelnde Integration vor allem von Türken und Arabern in der Hauptstadt kritisiert. "Eine große Zahl an Arabern und Türken in dieser Stadt, deren Anzahl durch falsche Politik zugenommen hat, hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel", sagte Sarrazin. Zudem betonte er, andere Migrantengruppen wie Vietnamesen oder einige Osteuropäer hätten weniger Sprachprobleme und integrierten sich besser. "Bei der Kerngruppe der Jugoslawen sieht man dann schon eher 'türkische' Probleme; absolut abfallend sind die türkische Gruppe und die Araber", sagte Sarrazin.[...]

http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE58T0K720090930

siehe auch:

http://rechtsanwaeldin.blogspot.com/2009/08/thilo-sarrazin-unter-verdacht-der.html