Sternstunden deutscher Jurisprudenz -
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- „Öffne Dein Hirn! – Ist Mitdenken erlernbar?“ Gibt fremdkapitalreiche EMMA in der Rentenfalle der scheinbar minderbemittelten, arm erscheinenden Paschain des Jahrzehnts Alice Schwarzer auch noch 15.000 EUR Kredit (verzinst!)?
- Vergewaltigungen? - Fake rape, Falsche Anschuldigungen und Vergewaltigungsanzeigen in den Großstädten Deutschlands von Aachen bis Wuppertal
- Alles, was Sie immer schon über Vergewaltigung in Deutschland wissen wollten, aber nicht zu fragen wag(t)en.
- Die Causa/der Fall Jörg Kachelmann versus Claudia P., Simone, Sabine W., Petra, Gerti Reit
Mittwoch, 4. Juli 2012
Stärkung der Rechte von Vätern durch vereinfachten Zugang zur gemeinsamen Sorge - Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger/Geburtenrate und Sorgerecht in Zeiten der EMMA
Sonntag, 8. November 2009
Last Exit/"3x1t" Suizid: Justiz nicht nur bei SchülerVZ-Hacker in Erklärungsnot
Während sich der SPIEGEL um die Vorgänge rund um den Tod des SchülerVZ-Hackers und Datensaugers kümmert, diskutiert der FOCUS die Suizidgefahr in deutschen Gefängnissen, rund 100 Suizide pro Jahr in deutschen Haftanstalten (meist wohl in Untersuchungshaft) auf einer allgemeinen Ebene.
07.11.2009 Datenaffäre bei schülerVZ
"Kooperation oder Krieg?"
Von Sven Röbel und Marcel Rosenbach
Dienstag, 6. Oktober 2009
Thilo Sarrazin und die Folgen: Wenn Polemik auf Wirklichkeit trifft
Nach Sarrazins Türken-Schelte:
Was ist noch Klartext, was ist schon Vorurteil?
Multimedia
Nach Sarrazins Türken-Schelte:Was ist noch Klartext, was ist schon Vorurteil?
Wiederholungen
Darf man so reden wie Thilo Sarrazin es tut? Er unterstellt türkischen Zuwanderern, sie wollen Deutschland erobern und produzieren ständig Kopftuchmädchen. Spricht der Bundesbanker und SPD-Politiker damit nur unbequeme Wahrheiten aus – oder spitzt er so zu, dass am Ende nur Missverständnisse und Vorurteile bleiben?[..]
Abstimmung: Stand 00:32 Uhr 89% für ja
Die Diskussion wird wohl heftig werden. Das Gästebuch ist bereits 2 Std. nach Eröffnung randvoll:
Darf man so zugespitzt formulieren, wie Sarrazin es getan hat?
http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/gaestebuch/index.php5?buch=1003
Gäste:
- Ayten
Kilicarslan - Hans-Christian
Ströbele - Oswald
Metzger - Matthias
Matussek - Kristina
Köhler
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU):"Multikulti hat Deutschland in die Irre geführt, Multikulti ist gescheitert."
Nun steigen auch "DIE WELT", FOCUS und BILD in die Debatte ein und kommen dem kleinen Thilo zur Hilfe, der sich offensichtlich zu sehr an die Dresdener Rede der Bundeskanzlerin Angela Merkel erinnert und durch die dort formulierten und artikulierten offensichtlich unanstößigen Gedanken angestoßen fühlte.
Bei der WELT macht sich Ulrich Clauß eigene Gedanken, BILD bringt Baring, Broder und Giordano in Stellung:
Umstrittenes Interview
Sarrazin und die Ruhestörung im Migrantenhain
(225)
Von Ulrich Clauß
5. Oktober 2009, 18:43 Uhr
Die Aufregung ist groß über Thilo Sarrazin. Ein Interview über seine Erfahrungen als Berliner Finanzsenator verstört viele. Seine Wortwahl ("Kopftuchmädchen", "türkischen Wärmestuben") empfanden nicht nur Ausländer als verletzend. In der Sache aber widerspricht ihm kaum jemand – wie auch?
[>>>>>>>>>>...]
Mitten aus Berlin
Ich kann mehr als nur Gurke
Thilo Sarrazin hat mit seiner Ausländer-Schelte die Deutschen mal wieder provoziert. Aber es lohnt sich ein Blick hinter die umstrittenen Äußerungen des Sozialdemokraten und Bank-Vorstandes.
Von FOCUS-Korrespondent Kayhan Özgenc
Integration kein Erfolg
Sarrazin weiß selber, dass er überzogen hat. Mal wieder. Aber lassen wir jetzt mal die Aufregung um seine Zitate beiseite. Viel wichtiger ist die Kernbotschaft, die sich hinter den zugegeben überaus zugespitzten Formulierungen verbirgt. Und diese Botschaft lautet so: Die Integration von Ausländern in Deutschland ist wahrlich keine Erfolgsgeschichte, sondern bisher weitgehend gescheitert.
Dieser Befund löst wohl weitaus weniger Empörung aus, eher Zustimmung. Vor allem, wenn es um die türkischen Mitbürger geht. Fast 50 Jahre ist es her, als die ersten türkischen Gastarbeiter hierher kamen. Inzwischen leben mehr als zwei Millionen in Deutschland. Wohl niemand kann ernsthaft behaupten, dass die Eingliederung dieser stetig wachsenden Bevölkerungsgruppe bislang gut funktioniert hat. Im Gegenteil: Nicht nur Wissenschaftler sprechen in Bezug auf die türkischen Migranten von sozialem Sprengstoff.[...]
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Darf man als Bundes-Banker so etwas sagen?
...„ja“, sagen Prominente und nehmen Thilo Sarrazin in Schutz
06.10.2009 - 00:45 UHR
Von H. BRUNS, S. JUNGHOLT und H.-J. VEHLEWALD
Über diesen Politiker spricht ganz Deutschland: Thilo Sarrazin (64), Ex-Finanzsenator in Berlin und seit Mai Vorstandsmitglied der Bundesbank.
Mit Hartz-IV-Empfängern („Haben es gerne warm“), Studenten („Arschlöcher“) und Beamten („bleich und übel riechend“) hat sich der SPD-Politiker schon angelegt. Jetzt knöpfte er sich Türken und Araber in Berlin vor und steht vor dem Karriere-Ende!
• Politikforscher Prof. Arnulf Baring: „In der Sache kann Sarrazin niemand widerlegen: Deutschland hat ein massives Problem mit Zuwanderern aus der Türkei und dem arabischen Raum! Nur: Im Lande der Leisetreter und der politischen Korrektheit wird jeder, der Klartext redet, gleich niedergemacht. Erbärmlich!“
• Autor Henryk M. Broder („Kritik der reinen Toleranz“): „Sarrazin hat recht! Sein Tonfall erzeugt Aufregung und ärgert die Gutmenschen. Seien wir doch froh über einen, der Sinnvolles und Richtiges in provokanter Form ausspricht!“
• Autor Ralph Giordano („Die Bertinis“): „Sarrazin weist zu Recht auf die haarsträubenden Zustände in den Parallelgesellschaften hin. Eingebrockt haben uns diese Verhältnisse Multikulti-Illusionisten, professionelle Gutmenschen, Umarmer vom Dienst, Sozialromantiker und Beschwichtigungsapostel. Denen darf man nicht nachgeben und sich mundtot machen lassen.“
Multikulti ist gescheitert.
Das ist der Christlich Demokratischen Union
und der Union insgesamt zu verdanken.
Angela Merkel [Seite 9]
weitere Meldungen DAMALS dazu ;-)....
(Helmut Schmidt, Seyran Ates, die Jungen Demokraten sag(t) es übigens auch ...)
AM weiter: "Heute stehen wir ganz selbstverständlich zu unserem Land, zu unserer Sprache, zu unserer Kultur und zu unserer Verfassung. Wir spüren auf einmal die Lebendigkeit, das Mitreißende unserer freiheitlichen Werte. Wir sind Deutsche und wir lieben unser Land, ohne jede Überheblichkeit, fröhlich, gastfreundlich und neugierig. Das ist Patriotismus im besten Sinne. Das ist einfach großartig!
Sonntag, 30. August 2009
Lies mal, wer da bohrt! - Dr. Deutschland? Dr. Dickbrettbohrer? Sonntagslektüre: Dissertations-Nachprüfung --- Promotionsnachprüfung -
Aufgeschreckt durch die garstigen Meldungen (inzwischen sollen es ja schon an die 300 sein - insbesondere Mediziner seien betroffen, so DER SPIEGEL, SÜDDEUTSCHE online - heute: Dr. med Dünnbrettbohrer ..) ), nahm ich nach rund 23 Jahren nochmal ein Büchlein aus dem Eichborn Verlag in die Hand.
Ich komme - wieder - zu dem Schluss, dass DIE echt ist. Zumindest die:
Die Pfalz beheimatet - soweit sich solche allgemeinen Feststellungen treffen lassen - einen fröhlichen und weltoffenen Menschenschlag, der viel Sinn für gesellschaftliches Zusammenieben und die Freuden der Zeit hat und dem dogmatischen Denken abgeneigt ist. (S. 48)
Doch behaftet sind die Pfälzer mit Aufschneiderei und Gernegröße: Neben einem ausgeprägten Sinn für Toleranz besteht jedoch häufig ein allzu starkes und unangenehmes Selbstgefühl. In diesem »lautstarken« Auftreten hat auch der »Pfälzer Krischer« seinen Ursprung (S. 48). Dieser Tarzan-Schrei der Kohl-Provinz scheint die einzige Schöne Kunst der Kanzler-Heimat zu sein: Bei aller Aufgeschlossenheit und praktischen Intelligenz - wenn's ums Abstrakte oder Denken geht, sind wir in der Pfalz auch ganz falsch - haben die Pfälzer keine ausgeprägte musische Veranlagung. (S. 48) Stell Dir vor, Kohl singt Wagner, und nur Hannelore und Teltschik gehen hin.
Trotz alledem ist diesem landsmannschaftlich so farbigen Land eine besondere Homogenität, wie sie andere deutsche Länder auszeichnet, versagt geblieben. (S. 148) Schade, denn die andernorts übliche bunte Einfarbigkeit hätten wir uns doch gewünscht, auch in der Sprache. In ihrer schwülstigen Sprache und romantisierenden Betrachtungsweise lassen es diese Ausführungen freilich an evangelischer Klarheit fehlen und waren wenig geneigt, auf die von kalvinistischer Nüchternheit geprägten Pfälzer Protestanten zu wirken (S. 104), schimpft unser katholischer Helmut über die landsmannschaftlich Andersfarbigen der Pfalz-SV (= Staatsbürgerliche Vereinigung), die nach Kriegsende gegen die CDU antrat. Die Sprache ist verräterisch. (Kohl im Südwestfunk, 12.11.1975). Er selbst spricht glasklar von ... nach Kriegsschluß ... (S. 2) und meint das Kriegsende damit, so wie Kohl mit »Friedensschluß« sicherlich den Kriegsanfang meinen würde. So spricht auch das Communique ... (S. 9) über z.B. ... französische Waffentaten ... (S. 22). Wobei der Enkel Adenauers nicht ganz sicher ist mit Patenonkel und Patentante: Bei der Wahl dieser Bezeichnung stand möglicherweise - wenn dies auch nicht besonders zum Ausdruck kam - die Tatsache Pate, daß ... (S. 33) Neben dem Patenstand der Tatsache bei der Bezeichnungswahl sei schließlich auf den ... schmerzhaften Schnitt mitten durch das Wirtschaftszentrum Mannheim-Ludwigshafen hingewiesen (S. 35), wo man sich doch gerade erst einen ... umfassenden Katalog zu Fragen der Wirtschaftspolitik zugelegt... (S. 157) hatte und wünscht, die Verbreiterung der kleinen und mittleren Besitzschichten sollte hierbei auf Kosten übermäßig großer Eigentumsbildung gehen (S. 86), ein Wunsch den er teilt mit einem ... Kreis liberalgewonnener Männer (S. 97), was auch immer das sein mag.
Nach Kriegsverlust und Kriegsschluß mußte der besatzernde Franzose - Die französische öffentliche Meinung war tief betroffen ... (S. 19) - mit den undogmatisch unterbelichteten Pfalzopathen, ihrer »Sprache«, ihren Schreien und ihrem landsmannschaftlich so farbigem Mangel an allerlei Begabungen fertigwerden. Man schickte hartgesottene Profis: Auch bei der
Militärregierung selbst erschienen Offiziere mit »Pfalzerfahrung«. (S. 148)
Eine annähernd genaue Zusammenstellung der Todesopfer
Eine spezifisch christliche Politik, die die kirchlichen Bekenntnisse nicht berührt, ist daher im allgemeinen nicht möglich. Sie ließe sich nur dort denken, wo der Gegensatz von christlich und nichtchristlich eindeutig wahrnehmbar ist ... (S. 78) Also berühren wir das kirchliche Bekenntnis und weisen damit nach, daß in der Pfalz niemand imstande ist, christlich und nichtchristlich eindeutig zu unterscheiden. Um das verstehen zu können, rüstet Pfalzmann Kohl zu einer Expedition durch Zeit und Raum: Bei der Betrachtung des politischen Lebens in der Pfalz erscheint es notwendig, einen Blick auf die Traditionen und politischen Gegebenheiten dieser Landschaft zu werfen. (S. 47)
gleich ins reine geschrieben im Alter von 28 Jahren"
KOHL, Helmut: "Die politische Entwicklung in der Pfalz und das Wiedersehen der Parteien nach 1945", Heidelberg, 1958 - U 58,4033 (zitiert nach: Schwarze, Achim: "Dünnbrettbohrer in Bonn - Aus den Dissertationen unserer Elite", 1984 "