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Sonntag, 22. August 2010

Causa Jörg Kachelmann: Vermeintliches-Opfer-Anwalt Franz als Zeuge der Verteidigung? Zuvor habe es in der Beziehung nie Gewalttaten gegeben.

Ach ja. Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertriben werden können. Manchmal kann Erinnerung aber auch die Hölle sein ... Manchmal - (auch) wenn die (gesellschaftliche) Erinnerung ("Meme") Google ("Don't do evil.") heißt:
Auch zur Erinnerung - der Mann ist (noch) Mitglied des Weißer Ring"-Landesvorstands B.-W.:
"der vermeintliche Opfer-Anwalt: "[..] Thomas Franz. Die Tat, so Franz gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, folgte „spontan, unvermittelt und unvorhersehbar“ einer Diskussion und Streitigkeiten. Zuvor habe es in der Beziehung nie Gewalttaten gegeben.

Berliner Kurier:
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/nachrichten/aus_seiner_zelle_kaempft_er_um_die_wahrheit/159722.php


Anwalt Thomas Franz präzisiert die Anschuldigungen am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Die Tat, so Franz, folgte "spontan, unvermittelt und unvorhersehbar" einer Diskussion und Streitigkeiten. Zuvor habe es in der Beziehung nie Gewalttaten gegeben. "Die Partnerschaft bestand über elf Jahre. Es war der Lebensgefährte meiner Mandantschaft, und es kam für sie völlig überraschend. Sie ist völlig verzweifelt darüber, dass die Partnerschaft so ihr Ende gefunden hat", so Franz.[...]

Seine Mandantin habe gut zehn Jahre lang eine "harmonische Beziehung" mit Jörg Kachelmann geführt, man habe sogar über eine gemeinsame Wohnung nachgedacht. Sie leide sehr unter der Sache. Kennengelernt haben sich die beiden demnach bei einem Interview, das die Schwetzingerin damals im Auftrag des örtlichen Radio Regenbogen führte. Inzwischen arbeitet sie bei einem anderen Sender. [...] Seine Mandantin sei in psychotraumatologischer Behandlung und könne derzeit auch nicht arbeiten.[...]

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article6919273/Ich-bin-unschuldig.html
23.03.2010

Vorwurf der Vergewaltigung

Kachelmann wird Haftrichter vorgeführt

Von Simone Utler

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,685263,00.html

Jörg Kachelmann: "Meines Wissens war er Single."(Frank Werner, "enger" Freund" laut BLICK.CH) ....am 26.03.2010

Ach!
"Kachelmanns Doppelleben – auch Frank Werner, Meteo­media-Verwaltungsrat und
enger Freund, war wohl ahnungslos. Er sagte am Montag noch: «Meines Wissens war er Single.»"
Das war am 26.03.21010 im BLICK.ch
http://www.blick.ch/news/ausland/buergermeister-sagt-die-beiden-waren-ein-paar-143480


Dem SPIEGEL liegen umfangreiche Dokumente vor, die zeigen, dass Kachelmann nicht nur seine Firmenanteile, sondern sogar Autos und eine für ihn angemietete Wohnung verlieren sollte.[...]
Am 30. März reiste Frank-Bernhard Werner zu Kachelmann ins Gefängnis nach Mannheim. Werner gehören mittelbar 38 Prozent an Meteomedia, das Kachelmann 1990 gründete.[...]

Sachen gibt's.... (nur 4 Tage später! - wissend, dass Jörg Kachelmann nur einmal im Monat für wenige Stundne Besuch empfangen können wird... )

Sachen gibt's. - .... und Menschen.

Werner dementiert beide Vorwürfe: „Die Wohnung wird von einer Ex-Freundin von Jörg Kachelmann bewohnt – sie hatte sich gewünscht, ab jetzt allein im Mietvertrag zu stehen.“
BILD 21./22.08.2010

MEHR:

"Andere fragen sich, ob das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer tatsächlich glaubwürdig ist, ja ob sie überhaupt tatsächlich seine Freundin war. Oder ob es sich möglicherweise um eine "Stalkerin" handelt, eine besessene Verfolgerin also. "Ich kenne ihn seit Jahren und habe noch nie etwas von einer Freundin in Schwetzingen gehört", sagte Frank Werner, Verwaltungsrat von Kachelmanns Firma Meteomedia, zur Schweizer Zeitung "20 Minuten". In der Vergangenheit sei es zudem "immer wieder zu einstweiligen Verfügungen wegen Stalking gekommen, letztmals Anfang des Jahres"."
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article6919273/Ich-bin-unschuldig.html
21.08.2010

Kampf um Meteomedia

Sogar die Wohnung sollte Kachelmann verlieren


http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,713010,00.html



Es geht um Kredite, eine Wohnung und natürlich um Jobs Intrigen-Gewitter über Kachelmanns Wetterfirma

http://www.bild.de/BILD/news/2010/08/22/joerg-kachelmann/intrigen-um-wetterfirma-kredite-wohnung-jobs.html

Freitag, 23. Juli 2010

Jetzt auch noch Hypnose? - Der Fall K. - Frisch aus dem Polizeibericht: "Der ganze Damenverkehr unauffällig und "geräuschlos". - dringender Verdacht

... zeigte in seinem Bericht eine außerordentliche Leichtfertigkeit mit seinen Annahmen. Er stellte fest, daß K. dort verschiedene Wohnungen innegehabt habe und daß ihm überall nach kurzer Zeit wieder gekündigt worden sei, weil er bei Tag und Nacht regen Damenverkehr unterhalten habe. Ob K. sich auch als Zuhälter betätigt habe, das habe nicht festgestellt werden können; hervorgetreten sei er als Zuhälter jedenfalls nciht. Der ganze Damenverkehr habe sich unauffällig und "geräuschlos" abgespielt, so daß die Damen mit den Wohnungsinhabern nicht bekannt geworden seien. Ob K. Kypnose erlernt und betriben habe, das habe nciht festgestellt werden können. Trotzdem setzte der brave Kriminalwachtmeister hinzu: "Es besteht jedoch der dringende Verdacht, daß er mit den Damen, mit welchen er verkehrt, Hypnose vorgenommen hat."

Späßle gemacht.

FUNstück aus: HELLWIG: "Psychologie und Vernehmungstechnik bei Tatbestandsermittlungen", Stuttgart, 4. Auflage, 1927 (1951), S. 26


Aber es geht hoffnungsvoll weiter (natürlich läßt sich "der Polizeibeamte" mühelos beim Lesen durch "der Staatsanwlt" ersetzen):

"Jeder erfahrene Richter kennt solche Fälle, in denen Polizeibeamte aus einer gewissen Befangenheit heraus gehandelt, entlastende Umstände nicht genügend beachtet und in unzulässiger Weise zum Geständnis gedrängt haben. Auch in dem kriminlaistischen Schrifttum wird mehrfach darauf hingewiesne. So klagt beispielsweise Haußner über "Polizeibeamte, die in blindem Übereifer die Tatsachen nicht beachten". Und Lohsing erklärt es für eine längst bekannte Tatsache, daß manche polizeiliche Geständnisse falsch sind.[..]" S. 26

Nach dem, was ich früher ausgeführt habe, ist es selbstverständlcih, daß Polizeibeamte, die ihre Aufgabe in der Überführung des Beschuldigten erblicken, in der Überfaührung um jeden Preis, unmöglich die unbefangene Einstellung gegenüber den Verdachtsgründen haben können, die erforderlich ist, wenn man imstande sein will, die den Beschuldigten entlastenden Umstände von den ihn belastenden Umständen zu scheiden, sie sorgsam gegeneinander abzuwägen udn bei ihren Ermittlungen unparteiisch zu verfahren und nur danach zu trachten, die Whrheit zu ermitteln."[S.24]

Bei Bender/Nack (unserer Dauerempfehlung) "Tatsachenfeststellung bei Gericht" - heißt es dazu ähnlich, es sei immer und immer wieder daran zu erinnern, daß nicht der Täter, sondern die Tat zu ermitteln sei.

"Selbstverständlich wird auch ein derart eingestellter Polizeibeamter der festen Überzeugung sein, nur seine Pflicht zu tun; er wird davon überzeugt zu sein, daß seine Auffassung von der Sachlage die richtige ist; er wird es nicht verstehen, wenn der Richter auf einem anderen Standpunkt steht, und wenn er derartig zustande gekommene Aussagen, falls sie nicht durch das anderweitige Ergebnis der Untersuchung bestätigt werden, als bedeutungslos ausschaltet und unter Umständen den Beschuldigten freispricht. Aber, vom objektiven Standpunkt aus betrachtet, ist es unvermeidlcih, daß ein Polizeibeamter, der mit seiner Auffassung an seine Aufgabe herangeht, voreingenommen sein muß, und daß er deshalb in hohem Maße auch der Gefahr unbewußter Mißverständnisse ausgesetzt wird. Es wird nur allzu leicht geschehen, daß er, von seiner Idee der SChuld des Beschuldigten ganz gefangengenommen, ediglcih das sieht und ausschließlich das in Erwägung zieht, was in seine Hypothese hineinpaßt[...] S. 24

Aua, aber jetzt kömmt's!

"3. Psychologie des Richters

Das, was ich über die vernehmenden Polizeibeamten ausgeführt habe, gilt natürlich auch für uns Richter, soweit wir Vernehmungen vorzunehmen haben. Für uns gelten aber noch einige besondere Gefahren, die sich sei Urteil ja nur auf den Ergebnissen der Hauptverhandlung aufbauen soll, die Akten kennt, und daß er aus dieser Kenntnis der AKten heraus unter Umstädnen dazu neigt, Angeklagte und Zeugen in einer gewissen voreingenommenen Weise zu befragen. Und dann hat der erkennende Richter nciht nur die Aufgabe, den Tatsachenstoff möglichst einwandfrei festzustellen, sondern darüber hinaus auch S.28[...] Auch bei dieser Beweiswürdigung können sich in der Persönlcihkeit des Richters liegende Umstände unbewußt fälschend und irreführend bemerkbar machen. Die Frage, ob der Vorsitzende durch die Kenntnis der Akten befangen wird, ist früher vielfach erörtert worden.[...]" S. 29
Henschel führt dann weiter aus, nach wie vor halte sich der Richter für befugt, einen einstweilen nur Verdächtigen bereits als überführt zu behandeln und ihn einem inquisitorischen Verhör zu unterwerfen, das ein nicht etwa von Natur indolenter oder völlig verrohter Beschuldigter regelmäßig als eie moralische Tortur empfinden werde. Auch der moderne Inquirent sei von vorneherein, d.h. bereits vor dem Beginn der Vernehmung, von der Schuld des Angeklagten überzeugt und sei demgemäß bestrebt, aus ihm eine Bestätigung dieser seiner vorgefaßten Meinung herauszuinquirieren; der einstweilen nur Verdächtigte werde bereits als überführt behandelt. Zu der Überzeugung von der Schuld des Angeklagten gelange der Vorsitzende schon vor Beginn der Hauptverhandlung durch das Studium der Akten."

Psychologie und Vernehmungstechnik bei Tatbestandsermittlungen [Gebundene Ausgabe]

Albert Hellwig
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Vergewaltigung: Gesellschaftliche Vorurteile - Recht -Statistik

"Ich finde es schwierig, bei der Sexualität von Männern durchzublicken. Wie geht es dir?"
Alice Schwarzer im Gespräch mit Margarete Mitscherlich EMMA, Sommer 2010 S.98-107 (hier: S.102]
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"Unerträglich, sowohl bei den 68ern wie in der Frauenbewegung, war diese Lust am denunzieren."
ebenda: Margarete Mitscherlich - EMMA, Sommer 2010 S.98-107 (hier: S.105]

War?

Na dann:

"Vergewaltigung: Gesellschaftliche Vorurteile - Recht -Statistik

"Über kaum ein anderes Delikt bestehen verworrenere Vorstellungen als über Vergewaltigung (Notzucht). Dies mag damit zusammmenhängen, daß der Bereich der Sexualität trotz aller Aufklärung noch immer als Tabu erscheint.[...]
Nach einschlägigen Untersuchungen [...] sowie den vom Bundeskriminalamt jährlich herausgegebenen Kriminlastatistiken werden alt hergebrachte Vorurteile über die Vergewaltigung und der an ihr Beteiligten dem Bild der Wirklichkeit freilich keineswegs gerecht.
So wird der Täter vielfach pathologisiert. Da ein Mann normalerweise eine Frau nicht vergewaltigt, muß ein Vergewaltiger also psychisch krank und insbesondre sexuell abnorm sein. [...]
Tatsächlich aber werden als Vergewaltiger grundsätzlich nicht Täter auffällig, die wegen abnormer sexueller Verhaltensweisen in Erscheinung getreten sind. Vielemehr ist eine überproportionale Anzahl bereits wegen allgemeiner Gewaltdelikte (z.B. Lörperverletzung, Sachbeschädigung) vorbestraft. Wer mithin allgemein zur Gewalt neigt, ist auch eher bereit, seine sexuellen Bedürfnisse gewaltsam durchzusetzen.[...] S.6
Als Opfer sind meist Mädchen und junge Frauen im Alter zwischen fünfzehn und fünfundzwanzig Jahren gefährdet. Der Altersunterschied zwischen Täter und Opfer beträgt im Durchschnitt sieben Jahre.
Als Tatzeit von Vergewaltigungen sind vorwiegend die Abend- und Nachtstunden von 18:00 bis 20:00 Uhr und von 21:00 bis 3:00 registriert worden.[...]
Die Tatorte sind unterschiedlich und reichen vom Auto bis zur eigenen Wohnung des Opfers.
Ein umfassender Schutz von Vergewaltigungen bietet sich kaum. Allgemeine Ratschläge, wie eine Vergewaltigung zu verhindern sei, können in seriöser Weise schon deshalb nicht gegeben werden, weil die Umstände des einzelnen Falles und individuelle Faktoren nicht im voraus berechnet werden können.[...] S.7f
In der Bundesrepulik Deutschland werden jährlich zwischen 6500 und 7000 Vergewaltigungen zur Anzeige gebracht. Dreiviertel davon werden aufgeklärt.[...] S. 8
Man sollte meinen, daß die Opfer von Vergewaltigungen in ihrer Mehrzahl gegenüber Tätern von besonderen Rachegefühlen geleitet sind. Das ist jedoch nicht der Fall. Von etwa 40 v.H. befragter Frauen, die überhaupt eine Bestrafung des Täters wollten, plädierten wiederum 40 v.H. lediglich auf eine geringe Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe. Ein Drittel hielt eine therapeutische Behandlung für notwenig. Nur ein Viertel forderte Höchststrafen oder die sofortige Kastration.[...] S. 10

BECKER, Klaus-Peter: Vergewaltigungen in Deutschland - Fälle* - Urteile*Täter*Opfer - (München, 1984), Verlag Luitpold Lang

http://www.bka.de/pks/

Vergewaltigungen in Deutschland - Fälle, Urteile, Täter, Opfer,
(ISBN: 3874620050 / 3-87462-005-0 )

Becker, Klaus-Peter:

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  • Bewertung: 3 Sterne


Nach allem was wir wissen ist Sabine W.(BILD), Nicht-Viola, Simone(SPIEGEL, SÜDDEUTSCHE), Petra (BLICK -CH) inzwische 37 geworden und ist Mitglied in einem Lausemädchen-Club (laut BIDL mit 6 Mitgliederinnen), der sich der Rache verschrieben hat, obwohl 5 davon gar nicht mal behaupten vergewaltigt worden zu sein.

Samstag, 17. Juli 2010

Jörg Kachelmann/Gerti Reit und die bewältigte Befangenheit

Die Sache nimmt Fahrt auf. - den ehedem vaginabundierenden Liebnehmer wird's freuen:

Und der Richter reagiert bereits - laut Blick.ch: "
«Ich kenne weder den Vater noch das Opfer...>>" Na, welchen Menschen kennt man schon. (Sabine W., Petra, Nicht-Viola dachte auch jahrelang sie kennt Jörg Kachelmann...) ... Schön aber, dass es sich um ein /das Opfer handelt, das weiß er schon vor Prozessbeginn?!?!?

1. Mit dem Kölner Stadtanzeiger nimmt sich nun das erste "klassische" Medium der Sportsfreu(n)de an. Dabei ist besonders erstaunlich, dass eben jene Zeitung gerade aus dem Beritt des Kachelmann Anwalts Birkenstock in Köln kommt, weniger verwunderlich allerdings NICHT aus der Umgegend des Prozesses - wie z.B. das morgenweb "Mannheim bewegt sich." als örtliche vierte Gewalt.
Man darf gespannt sein, wann und wie sich die Nordschiene (SPIEGEL, DIE ZEIT, SAT1 Frühstücksfernsehen/Sibylle Weischenberg)) und die SÜD-Schiene (FOCUS) des Themas § 24/26a StPO annehmen.... Sonntag-Update: Vier Schweizer Zeitungen und nun auch der deutsche SÜDKURIER sind inzwischen auch eingestiegen.)
Montags-Opdate: RTL Punkt 6 berichtet über den Bericht einer schweizer Zeitung......

2. Geht das gleiche (Print-)Medium in einem zweiten Artikel hart mit dem Anwalt selbst "ins Gericht" und berichtet über die Kommunikation zwischen der hochdekorierten Gerichtsreporterin Sabine Rückert (Die ZEIT, "Unrecht im Namen des Volkes") und dessen vermeintliche Überforderung.

http://www.swr.de/zur-sache-baden-wuerttemberg/rueckblick/-/id=3477966/did=6592542/pv=video/nid=3477966/1itvlws/index.html


3. Steigen mittlerweile auch Rechtssachverständige der Schweiz medial auf den Plan.
10vor10 vom 15.07.2010

Google-alerts auf Russisch und Arabisch (falls da jemand Rechtspraxis-Vergleichung betreibt.) sind bereits gesetzt.
Könnte jemand vielleicht einen Google-Alert auf Türkisch einrichten (Von wegen "unser" Marco w. und so).
Ansonsten sind wir für jeden Hinweis dankbar, wenn uns gemeldet wird, wenn aus irgendeiner vermeintlichen Bananenrepublik medial mit dem Finger auf Deutschland gezeigt wird... .
"

Mannheimer Justiz

Ist der Richter befangen?

Erstellt 16.07.10, 21:11h

Der Mannheimer Justiz gehen die Probleme nicht aus: Erstens könnte eine Vereinsmitgliedschaft Misstrauen gegen die Unparteilichkeit des Vorsitzenden Richter der 5. Großen Strafkammer des Landgerichts Mannheim säen, vor der im September der Prozess gegen Kachelmann Fall beginnen soll. Michael Seidling für zwei Jahre als Vorstandsmitglied im TSV 1895 Oftersheim bestätigt worden. Das Problem für sein Engagement im Bereich Sport und Recht: Beim TSV führte bis 2007 der Vater des mutmaßlichen Opfers den Vorsitz, seine Tochter hat dort Erfolge als Hürdenläuferin verbucht. Bei Befangenheit kommt es nicht darauf an, ob er tatsächlich voreingenommen ist. Der Anschein genügt. "

Journalistin

Kachelmann-Anwalt unter Druck

Von Marianne Quoirin, 16.07.10, 21:11h, aktualisiert 16.07.10, 22:23h

Die renommierte Journalistin Sabine Rückert hält Jörg Kachelmann aufgrund eigener Recherchen für unschuldig. Der weiter in Untersuchungshaft sitzende TV-Wettermoderator wäre längst frei, wenn er nur einen anderen Anwalt hätte.[...]


Eine leichte Unschärfe hat allerdings hat auch der Artikel: Die Identität der "lokalen Berühmtheit" (BILD) wurde keineswegs "im Internet", also z.B. bei FACEBOOK oder in Foren wie http://www.wgvdl.com/ aufgedeckt. Klassische Medien, so auch BILD selbst, waren schon daran beteiligt - auch im "globalen Dorf" (um diesen Schwachsinnsbegriff mal zu verwenden). BILD verwendete z.B. das (zwar) gepixelte Foto ihrer Autogrammkarte (Kleinstsender! - wie narzissisch ist da eine Autogrammkarte? - CD-Sammlung: 150 (wurden ja in der Nacht noch alphabetisch geordnet, Worte pro Stunde/on air: 666 - Die Zahl des Teufels, wie jeder gute Christ weiß - Johannes Offenbarung - 29 Paar Schuhe, Friseurbesuche 3 pro Jahr !!! - Schlafbedarf/Nacht 7 Stunden) http://www.wgvdl.eu/), es erscheint ein Foto ihrer Dachgeschosswohnung von der Gartenseite aus (wir wiesen sehr früh darauf hin, dass bereits damit mittels Google Earth ein Kleinkind im kleinen Schwetzingen) die Straße erfliegen kann. Bei Blick.ch (!) stellt eine Bild der Straße selbst mit "BILD" aufs Haus der Eltern (Das Bild ist zudem mit Lupenfunktion ausgestattet und pixelreich genug, dass nicht nur die Hausnummer erkennbar ist, sondern auch auf das persönliche (narzisstisch?) Autokennzeichen des davor parkenden grauen Kleinwagen. An mehreren anderen Stellen haben wir erfahren, dass die Tochter gegenüber wohnte - und trotz angeblichen Traumas wohl immer noch (!) in der Wohnung schläft, in der die angebliche Vergewaltigung stattgefunden haben soll.... . DIE SÜDDEUTSCHE stellt dann am Donnerstag (15.07) nochmal klar, dass der zweite Vorname Simone sei. Mindestens zwei weitere Blondinen gleichen Namens werden dankbar aufgeatmet haben - und geraten fürderhin wenigstens im globalen Dorf nicht (mehr) unter "falschen Verdacht" ...

Baseler Zeitung

Bericht: Richter und Opferfamilie haben gemeinsame Hobbies

Aktualisiert um 22:11 Uhr

Der Richter, der im Strafprozess gegen Wettermoderator Jörg Kachelmann das Gericht präsidiert, steht der Familie des angeblichen Vergewaltigungsopfers laut «SonntagsZeitung» nahe.[...]

http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Bericht-Richter-und-Opferfamilie-haben-gemeinsame-Hobbies/story/12882866

The next:

Wetterfrosch vor Gericht

17. Juli 2010 23:30; Akt: 17.07.2010 22:53 Print

Kachelmann-Richter unter VerdachtKachelmann-Richter unter Verdacht

Zweifel an der Unabhängigkeit des Richters von Wettermoderator Jörg Kachelmann: Opferfamilie und Gerichtspräsident haben gemeinsame Bekannte und Hobbies.[...]


http://www.20min.ch/news/dossier/kachelmann/story/28903848


Aus der aktuellen Ausgabe

Heimvorteil für Simone B.


Fall Kachelmann: Das Opfer, der Richter und seine Kontakte

von Jean françois Tanda

Publiziert am 18.07.2010

http://www.sonntagszeitung.ch/nachrichten/artikel-detailseiten/?newsid=140615


www.blick.ch
Der Prozess gegen Jörg Kachelmann rückt näher. Jetzt wird erstmals auch auf den Richter gezielt.

Dienstag, 15. Juni 2010

TÄTERINNEN - Befunde, Analysen, Perspektiven

Aus ständig aktuellem Anlaß erinnern wir mal wieder daran: Die Ergebnisse der mehrfach überbuchten Veranstaltung sind inzwischen als Tagungsband Band 58 der Schriftenreihe "Kriminologie und Praxis" erschienen. Für diejenigen, die Augen haben zu sehen und Ohren zu hören... .
http://rechtsanwaeldin.blogspot.com/2010/06/taterinnen-jedes-11-totungsopfer-ist.html
http://krimz.de/taeterinnen.html

Ein Merkmal, das uns und unser Leben entscheidend prägt, ist das Geschlecht. Allerdings ist auch in der Kriminologie das Mann-Sein immer noch das Maß aller Dinge, was sich schon darin zeigt, dass es den Terminus „Männerkriminalität“ nicht gibt, wohl aber denjenigen der „Frauenkriminalität“, mit dem Täterinnen als „Abweichung von der Abweichung“ herausgestellt werden. Ein besonders irritierender doppelter Normverstoß liegt vor, wenn Frauen mit Gewalt- oder Sexualdelikten in Erscheinung treten. Um dem „Herr“ zu werden, werden solche Täterinnen in der Öffentlichkeit – wenn ihr Verhalten nicht sowieso übersehen oder bagatellisiert wird – als Opfer (ihrer Vergangenheit oder Gegenwart), Ungeheuer oder pathologischer Fall wahrgenommen. So oder so kann „man“ sich beruhigt zurücklehnen: Mit der Opferrolle ist die Geschlechterordnung wieder hergestellt, aber auch „bedauerliche Ausnahmefälle“ stellen die Regel des aktiven Mannes und der passiven Frau nicht in Frage. Aber nur wer Frauen als „wirkliche“ Täterinnen – und zwar auch und gerade im Gewalt- und Sexualbereich – akzeptiert, kann zum einen ihre Opfer bemerken und zum anderen ihre geschlechtstypischen Sozialisations- und Lebensbedingungen wahrnehmen; dies ist zwingende Voraussetzung, um mit ihnen erfolgreich arbeiten und weitere Taten verhindern zu können.
Um diesen unterschiedlichen Facetten gerecht zu werden, widmen sich die Beiträge des ersten Tages grundlegenden Fragen, die von statistischen Erkenntnissen bis zu medialer Wahrnehmung reichen. Der zweite Tag steht im Zeichen einzelner Deliktformen, wobei eine Eingrenzung auf Gewalt- und Sexualkriminalität erfolgt. Die Beiträge des dritten Tages haben die Arbeit mit gewalttätigen bzw. straffälligen Frauen in unterschiedlichen Kontexten zum Gegenstand.

TÄTERINNEN - Befunde, Analysen, Perspektiven

Fachtagung der Kriminologischen Zentralstelle e.V. vom 28. bis 30. Oktober 2008 in Wiesbaden

Tagungsleitung:

Jutta Elz

Flyer Tagungsprogramm

Die Beiträge der Tagung sind in Band 58 der Schriftenreihe "Kriminologie und Praxis" dokumentiert.