Mittwoch, 25. August 2010

Alice/EMMA sei Dank! - Kristina Liliana Tchoudinova, formerly known as Matthäus zum "ScheißKERL des Monats" gewählt!

Endlich! Vollkommmene Gleichberechtigung bei Trennung und Scheidung erreicht! - Auch Frauen können jetzt bei gleicher Qualifikation (natürlich) ScheißKERLE werden. Und werden so lange bevorzugt bis die Quote erreicht ist:
Die Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht. BILD hat die Traute und zitiert eine Umfrage des Autors von "Scheißkerle". Danach liegt (oder steht!) sie vor Ballack (?), Menowin(!) und Kachelmann(!?!?):
Ehen werden seit Jahrzehnten nach Zerrüttungsprinzip von Richtern und -innen geschieden. Voten des deutschen Volkes finden weder Eingang ins Protokoll noch ins Scheidungsdokument.

Leider, Loddar! - Aber das geht bestimmt trotzdem runter wie ein Glas Hefeweizen...;-)
(Wasnglück, dass sie - wie sie selbst behauptet(e) nur unter ihrem Mädchennamenn modelt(e).
BTW: BILD hat natürlich hier perfide ein besonders unvorteilhaftes Bild gewählt, aber gibt's eigentlich auch oder überhaupt vorteilhafte?

Scheißkerle“-Bestsellerautors Roman Maria Koidl und des Umfrageinstitutes Emnid haben das festtellen lassen:.

"Von 1005 befragten Personen wählte jeder Vierte (25,2 Prozent) Liliana Matthäus auf den unrühmlichen ersten Platz als „Scheißkerl des Monats August.

Vor allem Jugendliche zwischen 16 und 29 Jahren (36,5 Prozent) und hier insbesondere junge Frauen, zeigten sich von dem Verhalten Liliana Matthäus angewidert, glauben ihr in Interviews kein Wort."

Enthüllung ! - Jörg Kachelmann/Petra-Claudia-Simone/Tatjana/Sabine W.-Gerti Reit -- Zufall und/oder Notwendigkeit? -

Gehen wir zu Dir oder zu mir? - Diese Frage wird sich nach dem Kachelmann-Prozess (oder diesem hier) wohl nicht/nie mehr so stellen. Mit Minikameras und -mikros (>>>) vollverwanzte Schlafzimmer für den One-Nightstand zwischendurch oder eine Beziehung die 11 (Jahre) * 12 (Nächte) dauert, werden wohl bald zum in Mannheim, Heidelberg und um Mannheim/Heidelberg herum zum Standard gehören, damit weitsichtig(er)e Männer in Zukunft vorwärtsverteidigen (Freiwilligkeitsnachweis!) können. Alles eine Frage der Güterabwägung (Aufzeichnung gegen (Falsche) Anschuldigung) ... .
Anleitung und Anregung dazu dürfte wohl auch DER Film "Enthüllung" mit Demi Moore und Michael Douglas geben, den der Heimatsender SWR heute Abend so pünktlich wie zufällig vor Prozessbeginn ins Programm genommen hat.

Schließlich hat nicht jeder mal so eben 400.000 Fränkli in der Tasche dieses biblischen Problems (erinnert sei an den schwulen (!) Joseph) - oder es kommt einem ein Freund/A. Friend oder Kommissar Zufall gegen einseitig "ermittelnde" durchgegenderte Betriebsleiter (siehe auch Hewlett Pachrad vor wenigen Wochen) und Staatsanwaltschaften (siehe WIkileaks vor wenigen Tagen ) zu Hilfe.
Und manchmal erfolgt ja die Verfolgung ud Verurteilung sogar wider besseres Wissen (Graf von Monte Christo/Dantes oder Juda Ben Hur ...)

Enthüllung

(Disclosure) Spielfilm USA 1994

Sendung am Mittwoch, 25.08.2010, 23.20 bis 1.20 Uhr

Der Computerspezialist Tom Sanders gilt als heißester Kandidat für den Posten des Vizepräsidenten seiner Firma, doch sein Chef Garvin übergeht ihn - zu Gunsten einer Frau. Ausgerechnet seine frühere Geliebte Meredith Johnson, mit der Tom vor seiner Heirat eine stürmische Affäre hatte, erhält den Vorzug. Als die attraktive und sinnliche Chefin ihren neuen Untergebenen Tom bei einer vermeintlich geschäftlichen Besprechung zu verführen versucht, kann Tom nur mit Mühe widerstehen. Meredith rächt sich für die Zurückweisung, indem sie Tom der sexuellen Nötigung bezichtigt. Der sitzt nun in der Zwickmühle, denn Toms Unschuldsbeteuerung, dass Meredith, die frühere Schönheitskönigin von New Mexico, ihn erotisch bedrängt habe, ist nicht sonderlich glaubwürdig. Mit Hilfe einer Anwältin nimmt Tom den aussichtslosen Kampf auf ...

[...>>>>]


Die Rechtsanwäldin | vor 20 Stunden — Nach Rechtskraft wird teuer (?) .... für die Staatskasse - 15 Monate U-Haft.... Mammut-Prozess gegen Trierer endet mit Freispruch Mammut-Prozess gegen Trierer endet mit Freispruch Mit einem Freispruch für den Angeklagten ist vor dem Landgericht Trier nach 15 Monaten ein Mammut-Vergewaltigungsprozess zu Ende gegangen. Den Steuerzahle…

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Dienstag, 24. August 2010

Mammut-Prozess wegen angeblicher Vergewaltigung endet mit Freispruch

Schland unter? Ist Kachel-Mannheim überall?

Nach Rechtskraft wird's teuer (?) .... für die Staatskasse - 15 Monate U-Haft....

Mammut-Prozess gegen Trierer endet mit Freispruch


Mit einem Freispruch für den Angeklagten ist vor dem Landgericht Trier nach 15 Monaten ein Mammut-Vergewaltigungsprozess zu Ende gegangen. Den Steuerzahler kostet der Prozess mehrere 10 000 Euro.


Redakteur Rolf Seydewitz
Saß ein 43 Jahre alter Mann aus Trier 387 Tage unschuldig hinter Gittern? Der Prozess gegen den Selbstständigen endete jetzt nach knapp 15 Monaten und 33 Verhandlungstagen jedenfalls mit einem Freispruch. Hauptgrund: Es gebe erhebliche Zweifel an der Glaubhaftigkeit des mutmaßlichen Opfers, sagt Gerichtssprecher Günther Köhler.[...]
http://www.volksfreund.de/nachrichten/themendestages/themenderzeit/Weitere-Themen-des-Tages-Trier;art742,2527276


She can kill with a smile

She can wound with her eyes

She can ruin your faith with her casual lies
...
And she only reveals what she wants you to see


Billy Joel - She's Always a Woman -


http://www.sing365.com/music/lyric.nsf/She%27s-Always-A-Woman-lyrics-Billy-Joel/98F5BA02E8B085A548256870001B6C6D


Billy Joel en Tokyo 2006 SHE'S ALWAYS A WOMAN TO ME


1. Heute in der Hochwald Zeitung 09.04.10, 21:35 Uhr
Bekannten soll ein Brief stammen, der den Angeklagten möglicherweise entlasten kann. Verteidiger Hartmut Diesel vermutet, die aus der Ukraine stammende Ehefrau habe ihre Bekannte durch das Telefonat beeinflussen wollen. Das Gericht will diese Zeugin selbst vorladen, hat ihren Wohnsitz in der mehr...
2. Region 09.04.10, 13:18 Uhr
Verteidiger Hartmut Diesel vermutet, die aus der Ukraine stammende Ehefrau habe ihre Bekannte durch das Telefonat beeinflussen wollen. Das Gericht will diese Zeugin selbst vorladen, hat ihren Wohnsitz in der mehr...
3. Heute in der Trierer Zeitung 24.03.10, 21:36 Uhr
seit mehr als neun Monaten läuft vor der Schwurgerichtskammer des Landgerichts Trier ein Prozess gegen einen 43-jährigen Angeklagten wegen Vergewaltigung. Rückblende zum November 2005: Ein Trierer heiratet eine aus der Ukraine stammende Frau. Bereits im März 2006 reicht der Mann die mehr...
4. Region 24.03.10, 12:53 Uhr
(cus) Im November 2005 heiratete ein Trierer eine aus der Ukraine stammende Frau. Im März 2006 reichte der Mann die Scheidung ein, im April erstattete seine Ehefrau Anzeige. Ihr Mann soll sie in der gemeinsamen mehr...

Jörg Kachelmann/Petra-Claudia-Simone-Tatjana-Sabine W.-Gerti Reit: Verfahrenseinstellung scheibchenweise? Geordneter Rückzug? - Ethik im Journalismus

Was wird das jetzt? Wird das verfahrene Verfahren gegen Jörg Kachelmann wegen angeblichr rVergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung in Salami-Taktik eingestellt? Mi-Man(nheim)era-My-Way? Comme d'habitude?
Ist das jetzt der Einstieg in den Ausstieg? Der Anfang vom Ende?

Zur Feier des Tages?
http://www.jurablogs.com/de/go/mammut-prozess-angeblicher-vergewaltigung-endet-freispruch


To all the girls
www.youtube.com
Julio iglesias and Willie Nelson

Und fürs nächste Mal: lernen Sie bei celebrity rehab
"

The Muppet Show - Fifty Ways To Leave Your Lover"

Auch bei Tiger Woods scheint es heute nicht glücklich ausgegangen zu sein. Wie es heißt, teile man sich das Sorgerecht ... Der eine Sohn (bleibt beim Vater und) wird zum echten Mann/Tiger erzogen (Weltkulturerbe!), der andere hat Pech gehabt.Oder wie?



My way

And now, the end is near; And so I face the final curtain.
My friend, I'll say it clear, I'll state my case, of which I'm certain.
I've lived a life that's full. I've traveled each and ev'ry highway;
And more, much more than this, I did it my way.

Regrets, I've had a few; But then again, too few to mention.
I did what I had to do And saw it through without exemption.
I planned each charted course; Each careful step along the byway,
But more, much more than this, I did it my way.

[...]

Yes, there were times, I'm sure you knew
When I bit off more than I could chew.

[...]

For what is a man, what has he got?
If not himself, then he has naught. To say the things he truly feels;
And not the words of one who kneels.
The record shows I took the blows - And did it my way!

http://www.magistrix.de/lyrics/Frank%20Sinatra/My-Way-17755.html
http://www.youtube.com/watch?v=1K4nU4wmK8E

http://www.youtube.com/watch?v=avGAe9EVkjc (Gipsy Kings)

PAVAROTTI - PLACIDO DOMINGO - CARRERAS " A MI MANERA "

... und Fraky guckt(e) und hört(e) zu ...


Aber jetzt!

Pressemitteilung im Verfahren gegen J. Kachelmann

Datum: 23.08.2010

Kurzbeschreibung:


Aufhebung von zwei Hauptverhandlungsterminen

Die Sitzungstage am 08. und 27. September 2010 (vgl. die Pressemitteilung vom 09. Juli 2010) wurden von Amts wegen aufgehoben.

Die Pressestelle wird Sie rechtzeitig über den geplanten Ablauf der Hauptverhandlung - insbesondere an welchen Sitzungstagen Zeugen und Sachverständige befragt werden sollen - im Rahmen einer schriftlichen Pressemitteilung informieren. Bis dahin bitte ich von entsprechenden Anfragen abzusehen.


Dr. Hirsch
Richter (stellvertretender Pressereferent)

http://www.landgericht-mannheim.de/servlet/PB/menu/1258417/index.html?ROOT=1160629

Ansonsten:
Es bleibt dabei: Wir können alles - außer ...

Herzlich Willkommen auf den Internetseiten des Landgerichts



http://www.landgericht-mannheim.de/servlet/PB/menu/1160629/index.html?ROOT=1160629

  1. Duden – Deutsche Sprache – Sprachberatung

    Schreibt man Herzlich willkommen oder Herzlich Willkommen? Willkommen ist ein Adjektiv und wird daher kleingeschrieben. Schreibt man email, e-Mail oder ...
    www.duden.de › ... › Sprachberatung - Im Cache - Ähnliche
  2. Duden – Deutsche Sprache – Newsletter-Archiv

    21. Okt. 2005 ... In Begrüßungsformeln schreibt man willkommen klein, da es sich um das Adjektiv handelt: Herzlich willkommen in Deutschland! ...
    www.duden.de › ... › SprachberatungNewsletter - Im Cache - Ähnliche
  3. Herzlich 'Willkommen'! Gross oder klein? | aus Forum Deutsche ...

    5. Jan. 2001 ... zufällig hab' ich gerade den neuen DUDEN zur Hand: "herzlich willkommen" wird klein geschrieben. Ich hoffe, diese Antwort ist dir willkommen ...
    www.wer-weiss-was.de/theme143/article491122.html - Ähnliche
  4. Die 25 häufigsten Fragen an die Duden-Sprachberatung

    6. Apr. 2004 ... Die Duden-Sprachberatung ist die älteste und wohl am stärksten ... Schreibt man „Herzlich willkommen“ oder „Herzlich Willkommen“? ...
    www.uebersetzerportal.de/.../n.../2004-04-06.htm - Im Cache - Ähnliche
  5. Duden: die 30 häufigsten Sprach-Stolpersteine | RP ONLINE

    Duden: die 30 häufigsten Sprach-Stolpersteine. Schreibt man Herzlich willkommen oder Herzlich Willkommen? Willkommen ist ein Adjektiv und wird daher ...
    www.rp-online.de/.../Duden-die-30-haeufigsten-Sprach-Stolpersteine_bid_22436.html - Ähnliche
Damit der Beitrag wenigstens noch etwas weiteren Nährwert hat:

Ethik im Journalismus Das Urteil der Presse

Gespräch mit Journalistik-Professor Michael Haller.

Angeklagt und bald auch verurteilt? Die Gerichtsprozesse des Wettermoderators Jörg Kachelmann und der No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa elektrisieren die deutschen Medien.

Sie sind angeklagt, aber vielleicht verlassen sie den Gerichtssaal auch als freie Bürger: Wettermoderator Jörg Kachelmann und No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa müssen sich in zwei Strafverfahren vor Gericht verantworten. Der Wettermoderator muss sich wohl im September in Mannheim verteidigen, der Prozess gegen die Sängerin beginnt am Montag, 16. August in Darmstadt.

Ausgeschlachtete Privatleben

Die Fälle der beiden Prominenten haben nichts miteinander zu tun, die Berichterstattung darüber schon. In beiden Fällen haben Journalisten lange vor den Richtern ein Urteil gefällt, ihr Intimleben wurde in die Öffentlichkeit gezerrt: Kachelmann soll seine Ex-Freundin vergewaltigt haben und stünde auf Geschlechtsverkehr der härteren Gangart, Benaissa habe trotz ihrer HIV-Infektion ungeschützten Sex mit einen Mann gehabt.[...]

http://wissen.dradio.de/index.36.faz.html?dram:article_id=4810


  1. Wettermann: Jörg Kachelmann sprach mit MDR über neue Talkshow ...

    24. Aug. 2010 ... Wetterexperte Kachelmann hatte Verhandlungen mit dem MDR über eine Talkshow abgebrochen – einen Tag nach der ihm vorgeworfenen ...
    www.welt.de/.../Joerg-Kachelmann-sprach-mit-MDR-ueber-neue-Talkshow.html - vor 15 Minuten gefunden
  2. Staatsanwaltschaft - Jörg Kachelmann sprach mit MDR über neue ...


Panorama (NZZ Online, Neue Zürcher Zeitung)

24. Aug. 2010 ... In zwei Wochen beginnt in Mannheim die Gerichtsverhandlung gegen Jörg Kachelmann
. Am Fall lassen sich bemerkenswerte Unterschiede zwischen ...
www.nzz.ch/nachrichten/panorama/ - vor 19 Minuten gefunden
  1. Panorama (NZZ Online, Neue Zürcher Zeitung)

    24. Aug. 2010 ... In zwei Wochen beginnt in Mannheim die Gerichtsverhandlung gegen Jörg Kachelmann
    . Am Fall lassen sich bemerkenswerte Unterschiede zwischen ...
    www.nzz.ch/nachrichten/panorama/ - vor 19 Minuten gefunden
  2. 23. August 2010, Neue Zürcher Zeitung

    Die deutsche Justiz tickt anders


  3. www.nzz.ch/nachrichten/panorama/ - vor 19 Minuten gefunden
    24. Aug. 2010 ... Jörg Kachelmann

  4. hat vor seiner Verhaftung im März noch mit dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) über eine Rückkehr als Moderator einer eigenen ...
    www.morgenpost.de/.../Joerg-Kachelmann-sprach-mit-MDR-ueber-neue-Talkshow.html - vor 15 Minuten gefunden

Sonntag, 22. August 2010

Causa Jörg Kachelmann: Vermeintliches-Opfer-Anwalt Franz als Zeuge der Verteidigung? Zuvor habe es in der Beziehung nie Gewalttaten gegeben.

Ach ja. Erinnerung ist das einzige Paradies, aus dem wir nicht vertriben werden können. Manchmal kann Erinnerung aber auch die Hölle sein ... Manchmal - (auch) wenn die (gesellschaftliche) Erinnerung ("Meme") Google ("Don't do evil.") heißt:
Auch zur Erinnerung - der Mann ist (noch) Mitglied des Weißer Ring"-Landesvorstands B.-W.:
"der vermeintliche Opfer-Anwalt: "[..] Thomas Franz. Die Tat, so Franz gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, folgte „spontan, unvermittelt und unvorhersehbar“ einer Diskussion und Streitigkeiten. Zuvor habe es in der Beziehung nie Gewalttaten gegeben.

Berliner Kurier:
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/nachrichten/aus_seiner_zelle_kaempft_er_um_die_wahrheit/159722.php


Anwalt Thomas Franz präzisiert die Anschuldigungen am Dienstag gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Die Tat, so Franz, folgte "spontan, unvermittelt und unvorhersehbar" einer Diskussion und Streitigkeiten. Zuvor habe es in der Beziehung nie Gewalttaten gegeben. "Die Partnerschaft bestand über elf Jahre. Es war der Lebensgefährte meiner Mandantschaft, und es kam für sie völlig überraschend. Sie ist völlig verzweifelt darüber, dass die Partnerschaft so ihr Ende gefunden hat", so Franz.[...]

Seine Mandantin habe gut zehn Jahre lang eine "harmonische Beziehung" mit Jörg Kachelmann geführt, man habe sogar über eine gemeinsame Wohnung nachgedacht. Sie leide sehr unter der Sache. Kennengelernt haben sich die beiden demnach bei einem Interview, das die Schwetzingerin damals im Auftrag des örtlichen Radio Regenbogen führte. Inzwischen arbeitet sie bei einem anderen Sender. [...] Seine Mandantin sei in psychotraumatologischer Behandlung und könne derzeit auch nicht arbeiten.[...]

http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article6919273/Ich-bin-unschuldig.html
23.03.2010

Vorwurf der Vergewaltigung

Kachelmann wird Haftrichter vorgeführt

Von Simone Utler

http://www.spiegel.de/panorama/leute/0,1518,685263,00.html

Jörg Kachelmann: "Meines Wissens war er Single."(Frank Werner, "enger" Freund" laut BLICK.CH) ....am 26.03.2010

Ach!
"Kachelmanns Doppelleben – auch Frank Werner, Meteo­media-Verwaltungsrat und
enger Freund, war wohl ahnungslos. Er sagte am Montag noch: «Meines Wissens war er Single.»"
Das war am 26.03.21010 im BLICK.ch
http://www.blick.ch/news/ausland/buergermeister-sagt-die-beiden-waren-ein-paar-143480


Dem SPIEGEL liegen umfangreiche Dokumente vor, die zeigen, dass Kachelmann nicht nur seine Firmenanteile, sondern sogar Autos und eine für ihn angemietete Wohnung verlieren sollte.[...]
Am 30. März reiste Frank-Bernhard Werner zu Kachelmann ins Gefängnis nach Mannheim. Werner gehören mittelbar 38 Prozent an Meteomedia, das Kachelmann 1990 gründete.[...]

Sachen gibt's.... (nur 4 Tage später! - wissend, dass Jörg Kachelmann nur einmal im Monat für wenige Stundne Besuch empfangen können wird... )

Sachen gibt's. - .... und Menschen.

Werner dementiert beide Vorwürfe: „Die Wohnung wird von einer Ex-Freundin von Jörg Kachelmann bewohnt – sie hatte sich gewünscht, ab jetzt allein im Mietvertrag zu stehen.“
BILD 21./22.08.2010

MEHR:

"Andere fragen sich, ob das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer tatsächlich glaubwürdig ist, ja ob sie überhaupt tatsächlich seine Freundin war. Oder ob es sich möglicherweise um eine "Stalkerin" handelt, eine besessene Verfolgerin also. "Ich kenne ihn seit Jahren und habe noch nie etwas von einer Freundin in Schwetzingen gehört", sagte Frank Werner, Verwaltungsrat von Kachelmanns Firma Meteomedia, zur Schweizer Zeitung "20 Minuten". In der Vergangenheit sei es zudem "immer wieder zu einstweiligen Verfügungen wegen Stalking gekommen, letztmals Anfang des Jahres"."
http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/article6919273/Ich-bin-unschuldig.html
21.08.2010

Kampf um Meteomedia

Sogar die Wohnung sollte Kachelmann verlieren


http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,713010,00.html



Es geht um Kredite, eine Wohnung und natürlich um Jobs Intrigen-Gewitter über Kachelmanns Wetterfirma

http://www.bild.de/BILD/news/2010/08/22/joerg-kachelmann/intrigen-um-wetterfirma-kredite-wohnung-jobs.html

Facebook et al: Kommen falsche Verdächtigungen wegen sexueller Übergriffe jetzt groß in Mode?

Vor zwei Wochen der "zurückgetretene" Manager von HP (natürlich mit anschließendem Bedauern der Dame, die sich nicht bewußt gewesen sein will, was sie auslöste), nun der führende Kopf von WIKILEAKS (was manchem gerade auch gut in den Kram zu passen scheint). Aber auch der "Ott Normalverbraucher" braucht sich nicht mehr benachteiligt zu fühlen. Mittels "sozialer Netzwerke" )hier: FACEBOOK) ist er inzwischen "weltweit" als Prominenter dabei und muss nicht mehr nur mit Denunziation am Zentralkopierer/-drucker im Betrieb, am Dresch- oder Waschplatz oder dem Gerade über ihn an der Dorflinde Vorlieb nehmen.... ;-) ...;-(

(Kachel-)Männer aller Länder und örfer gehen offensichtlich schweren Zeiten entgegen... .

Polizei Linz

Facebook-Verleumderin geschnappt

19. August 2010, 13:52

19-Jährige gestand, dass sie ihren Ex-Freund als Kinderschänder denunzierte

Linz - Die Linzer Polizei hat am Donnerstag die seit Montag gesuchte Verdächtige, die einen Linzer im Internet als Kinderschänder verleumdet haben soll, ausgeforscht.[...]
http://derstandard.at/1281829557285/Polizei-Linz-Facebook-Verleumderin-geschnappt

21.08.2010

Falsche Vergewaltigungsvorwürfe

Haftbefehl gegen WikiLeaks-Chef aufgehoben

Von Matthias Kremp

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,713051,00.html#ref=rss

Sex-Anklage gegen Assange ein «schmutziger Trick»?


sueddeutsche.de - vor 36 Minuten gefunden
Sich aufdrängende Parallelen zum Vergewaltigungs-Vorwurf in Deutschland gegen den TV-Meteorologen Jörg Kachelmann fanden in Stockholm dann ein jähes Ende: ...

Samstag, 21. August 2010

Lehrerin schlägt Polizist/Ehemann - Gegenüber - Jörg Kachelmann und das Unwerwarte erwarten

Tja, manchmal trügt der erste Anschein, ist es ganz anders als unsere Vorurteilsstrukuren im Hirn es uns zu denken erlaube(t)en. Ob es im Fall Jörg Kachelmann (siehe SPIEGELonline aktuell) denvert und dallast, dass es eine Art hat oder HIER: Sicher werden wir alle ab dem 06. September nach manches erleben. Für die, die sich schon mal ein wenig die verklebten Synapsen lockern wollen, zeigt der WDR heute Abend den - im doppelten Sinne - ausgezeichneten Film "Gegenüber" mit dem Willy Brandt Sohn Matthias in der Hauptrolle, nicht nur für die, die ohnehin wissen, dass es schwarze Schwäne gibt. (Also schon mal das Unerwartete erwarten ...)

"Der stets besonnene Streifenpolizist Georg wird von seinen Kollegen geschätzt und um seine harmonische Ehe mit der attraktiven Grundschullehrerin Anne beneidet. Vor allem sein jüngerer Partner Michael ahnt nichts von den Konflikten, die das Leben des Paares seit Jahren bestimmen. Doch die glückliche Fassade bekommt allmählich Risse, und die Spannungen dringen nach außen: Annes verzweifelter Kampf um Anerkennung, Georgs Bemühen, es allen recht zu machen, die Hilflosigkeit der erwachsenen Kinder - und die Spuren körperlicher Gewalt, die sich kaum noch verbergen lassen...

Statement des Regisseurs:

"Ich wollte, dass meine Geschichte vor allem von Liebe und Abhängigkeit handelt. Gewalt ist dabei eher der Glutkern dieser Geschichte. An der körperlichen Aggression entzündet sich das Drama immer wieder neu; die Scham der Protagonisten, die eigenen Unfähigkeiten, die Angst vor Verlust. Ein Strudel, der die Beziehung und die enge Welt der beiden in immer weiter in die Tiefe zieht. Gleichzeitig der unbedingte Wille, nach außen alles zu verstecken. Aus dieser Situation gibt es kaum einen Ausweg. " (Jan Bonny)

Preise:

Im Rahmen der "Quinzaine des Réalisateurs" eine lobende Erwähnung von der Jury der CICAE (der internationale Verband der Arthouse Kinos), Cannes 2007
Förderpreis für das beste Drehbuch, Filmfest München 2007

Darsteller:

Georg: Matthias Brandt
Anne: Victoria Trautmansdorff
Michael: Wotan Wilke Möhring
Sabrina: Anne Ratte-Polle
Denise: Susanne Bormann
Marie: Anna Brass

Stab:

Buch: Jan Bonny, Christina Ebelt
Regie: Jan Bonny
Musik: Martin Witte
Kamera: Bernhard Keller
Redaktion: Andrea Hanke, WDR
http://www.wdr.de/tv/kinozeit/debutfilm/sendungsbeitraege/2010/0821/index.jsp

Freitag, 20. August 2010

Das Gehirn des Journalisten .... (aus gegebenem Anlaß)

»Die Presse, die Maschine, die Eisenbahn, der Telegraph sind Prämissen, deren tausendjährige Konklusion noch niemand zu ziehen gewagt hat.«
Nietzsche
.

Tausend Jahre Zeitungen — es ist ein Gedanke, den man nur mit Grauen denken mag! Wird es, kann es nach dreißig Generationen von Zeitungslesern noch eine Vernunft, einen Geist auf Erden geben? Einen Geist, der mehr ist als die tote, verschliffene Hülse geistloser Gemeinheit? Die schlimmsten Befürchtungen sind hier immer noch nicht schlimm genug.

Mit der Geburt des Tagschreibers aus der Geistverlassenheit des Dünkels schloß sich der Ring der modernen demokratischen Unkultur. Und diese Spottgeburt, die sich durch Lumpen und Schwärze fortpflanzt, mußte notwendigerweise erfolgen, sobald die unseligsten aller Erfindungen die Voraussetzungen hiezu geschaffen hatten. Der Zwang, in irgend einer Hinsicht ein Fürsichstehender, ein Eigner seiner selbst zu sein, ist dem Massenmenschen jederzeit eine unerträgliche Last gewesen; immer hat dieser es als Wohltat empfunden, sich sein Denken, Handeln und Fühlen vorschreiben zu lassen. Aber niemals — auch nicht zur Zeit der kirchlichen Allmacht — ist die intellektuelle und ethische Kastration der Menschheit mit so durchschlagendem Erfolg versucht worden wie von den unverfrorenen Faiseuren, die jetzt mit Hilfe einer wahrhaft schwarzen Kunst der Masse das lästige eigene Denken und Betrachten abnehmen und das Surrogat hiefür täglich zweimal ins Haus schicken.
Gab es jemals ein glänzenderes Geschäft? Der hungernde Philister versagt sich ein Stück Brot, um ein Zeitungsblatt zu kaufen. Heute bereits ist die Lesemanie so allgemein verbreitet, daß die meisten Menschen einen Großteil ihrer Muße mit dem Verschlingen von Nachrichten und Betrachtungen ausfüllen, zu denen sie nicht die geringste innere Beziehung haben.

Sie verschlingen die fragwürdigste geistige Kost ohne jede Not und ohne jede Möglichkeit der Verdauung, die schon wegen der übermäßigen Quantitäten ausgeschlossen ist, auch wenn die Nahrung selbst verdaulich wäre. Gibt es ein besseres Rezept zur schnellsten Erlangung der gründlichsten Stupidität?
Und nun denke man an die Folgen dieser immer mehr sich verbreitenden und immer intensiver sich gestaltenden Praxis nach tausend Jahren! …

Die Kirche, die Vorgängerin der Presse in der Herrschaft über den Intellekt der Masse, hatte wenigstens ein Ideal, wenngleich ein lebensfeindliches. Sie besaß auch einen Geist, obgleich nur einen kranken, sie erschuf auch eine unvergängliche Kunst. Innerhalb der kirchlichen Allmacht war noch eine Kultur möglich. Der Kastratismus der Kirche war wenigstens ein System, der Kastratismus der Presse aber ist Unsinn und Gemeinheit als »Selbstzweck«, wie der Ausdruck für alle moderne Sinn- und Systemlosigkeit lautet. Die Kirche stand allezeit über den Gläubigen, die Presse kann ihre Macht nur erhalten, wenn sie den geistigen Tiefstand der Masse faktisch verkörpert. Die Popularität der Kirche war Klugheit, die Popularität der Presse ist wirkliche Gemeinheit, die Presse ist des Pöbels. Was der Zeitungsleser in den Blättern sucht und findet, ist der Abklatsch seiner eigenen Niedrigkeit, welche Welt und Leben von gesicherter Futterkrippe aus als ein weitläufiges Panoptikum für nimmersatte Gaffer betrachtet. Der Genius der Kultur wandte sich ab, als die Menschheit die Religion mit der Zeitung vertauschte. Aber dieser Tausch war ein unabweisliches Schicksal. Die Presse ist da, sie wächst, sie überwuchert alle Gebiete des Lebens, und der wandt ist. Es gibt viele und darunter nicht wenig berühmte Schriftsteller, Künstler und Gelehrte, die ihren Ruhm nur ihrem Mangel an tieferer Bildung und Einsicht verdanken. Aus diesem Mangel stammt jenes leichte Urteil, jene Bedenkenlosigkeit der Dummheit, jene kecke Geschwätzigkeit und aufdringliche Schamlosigkeit, die von der Ignoranz immer wieder mit Temperament, Mut des Geistes und künstlerischer Naivität verwechselt wird. Solche Berühmtheiten wirken im Grunde mit den Mitteln des Journalismus, sie sind dem Tagschreiber verwandt, — es sind vielfach nur entsprungene Tagschreiber …
Die Bildung ersetzt der Tagschreiber durch ein spezifisches Gedächtnis, durch ein Notizbuch oder einen Zettelkasten. Aus aufgeschnappten Namen und Aussprüchen, schlechtgehörten Urteilen und schlechtgelesenen Berichten, zusammenhangslosen Begriffen und Historien, aus schiefgesehenen Tatsachen, aus fünfzig gangbaren Phrasen und mit dem Zubehör des eigenen Fetzenwissens webt er die Ellen seiner Arbeit. Man darf billigerweise nicht übersehen, daß auch unser moderner Schulmechanismus kein anderes als ein solches Phrasenwissen hervorbringt, daß die Schule alles tut, die unheilvolle Verwechslung von Bildung (d. h. Zucht der Sinne und des Intellekts,um richtig sehen und denken zu lernen) mit wertlosem Gedächtnisballast und papageienhafter Nachplapperei vorzubereiten. Die Schule, die von jeder Ecke der Welt einen Theoriefetzen und von jedem Ding wenigstens den Namen in uns hineinstopfen will, verführt die Masse dazu, die Zeitungslektüre für die natürlichste Fortsetzung der »Bildung« zuhalten. Der Tagschreiber hält heute den Posten für »Ausbau der Bildung« besetzt. Die Zeitung ist das Schulbuch der Erwachsenen. Und der Tagschreiber ist der Lehrer der großen Masse.
Allem, was heute als Bildungsfaktor gilt, der Zeitung, der Schule, der Reisewut, den Ausstellungen, dem unmäßigen und sterilen Kunstbetrieb, alldem haftet der Fluch des Vielzuviel an. Wir liegen vor der Quantität auf dem Bauch, wir haben völlig vergessen, daß die eigentliche Geistigkeit, die innere Kultur gerade in der Abwehr des Zuvielen, des Angehäuften, in der Beschränkung auf das Wenige, das Verdauliche besteht. Wir haben die Bildung zu einem Kinematographentheater umgestaltet, in dem auf einem endlosen Film eine Kette von wahl- und zusammenhangslosen Momentbildern sich abhaspelt.

Und wir ergötzen uns an dem Hastigen, Flimmernden, Unruhigen, Flüchtigen und Halbgesehenen …

Der Journalist ist nicht ein Schriftsteller aus innerm Zwang, sondern ein Schreiber, der einem Druck von außen gehorcht. Er schreibt nicht, weil er etwas zu sagen hat, sondern er sagt immerfort etwas, weil er schreiben muß. Und er hat beim Schreiben das Gefühl, nicht das sagen zu müssen, was er für richtig hält, sondern das, was »man« heute für richtig hält und was übermorgen bestimmt nicht mehr wahr ist. Der Tagschreiber hält beim Schreiben nicht Gericht mit sich selbst und jenem »Man«, sondern schielt ängstlich nach dem Leser, den er schon über seine Schulter gucken sieht. Beim Schriftsteller besteht zwischen Person, Stoff und Form ein organischer Zusammenhang. Das Verhältnis des Tagschreibers zu seinem Stoff aber ist ein durchaus widernatürliches und gezwungenes. Die Auswahl des Stoffes ist bereits ohne ihn vollzogen: er ist abhängig von der Augenblicksgegenwart, von der Aktualität, vom Vordergrund; er hat nur innerhalb des Heute, des »Modernsten« eine Auswahl. Das Heute,
der Gischt der Unmittelbarkeit, ist aber gerade das Noch-nicht-zu-Beurteilende, ist dasjenige, was von einem Betrachter, der die Wahrheit und das Wesen einer Sache zu ergründen sucht, mit der feinfühligsten Behutsamkeit und dem kühlsten Mißtrauen aufgenommen werden muß. Dem Tagschreiber ist es

nicht im geringsten um die Wahrheit zu tun — er führt dieses Wort, wie alle schönen Worte, im Munde —, sondern nur um Urteile überhaupt, um Urteile, die lediglich durch die Aktualität der beurteilten Substanz interessieren. Was weiß er von der vorsichtigen Gelassenheit, mit der ein geschulter Denker seinem Problem gegenübertritt, von der unbeirrbaren Geduld und zarten Unerbittlichkeit, mit der er es allmählig entwirrt und faßlich macht? Wie hätte der Schreiber des Tages auch nur die Muße zu wirklicher Denkarbeit! Er hat zu schreiben, nicht zu denken. Er kriecht auf den schwierigsten Problemen so geschäftig herum wie die Made auf dem Käse, um sich davon zu nähren und sie überdies noch zu beschmutzen. Der Ernst einer Sache schreckt ihn niemals ab; er hat nur einen Ernst: mit den Brocken, die er der Masse hinwirft, ihren Geschmack zu treffen, vor der Masse recht zu behalten, maßgebend zu sein, eine Macht zu sein, mit der man sich verhalten muß! Er sagt mit Pilatus: Was ist Wahrheit! Er fühlt sich als Anwalt einer Majorität, er stützt sich nicht auf Gründe, sondern auf die Mode, auf das unisone Geschrei des Tages.

Die Presse hat mit Vernunft und Wahrheit nichts zu tun, sie schlägt ihnen täglich ins Gesicht; sie sorgt für den Obskurantismus besser noch als die Kirche. Daß die Presse, die sich fortschrittlich nennt, irgendwie Aufklärung verbreite oder den Fortschritt fördere, das glauben nur solche, die durch Zeitungslektüre bereits hoffnungslos verdummt sind. Das Hauptargument für die »Berechtigung« oder »Notwendigkeit« der Presse ist jetzt dieses, daß sie die liberalen Institutionen in Schutz nehme. Nun, man mag über die liberalen Institutionen denken wie man will; was würde aber — gesetzt, es wäre wahr — Tagschreiber löst den Pfaffen ab. Die Welt muß sich dafür interessieren, wie es in dem Gehirn aussieht, aus dem sie neu erschaffen ward: in dem Gehirn des Journalisten.

Es ist eine wenig erfreuliche Spezies Mensch, aus der die Tagschreiber sich rekrutieren. Es sind bestenfalls Menschen mit Ehrgeiz und Unternehmungslust ohne Rückgrat und Willen, Leute mit einem Zuviel an Phantastik und Überhebung, um es in einer bürgerlichen Nützlichkeitsexistenz auszuhalten, und mit einem Zuwenig an Verstandeskraft, Geschmack und Bildung, um im Geistigen und Kulturellen auch nur Kleines zu bedeuten. Es sind im bürgerlichen Sinne Deklassierte, im geistigen Sinne sterile Parasiten der wirklichen Bildung, Nebelgehirne, un-
disziplinierte Wildlinge mit Vandaleninstinkten. Wer irgendeine tiefere Bildung, wer auch nur das bescheidenste intellektuelle und ethische Reinlichkeitsgefühl besitzt, kann kein tauglicher Journalist werden.
Bildung ist nämlich ein Hindernis für die journalistische Fixigkeit, sie untergräbt die dreiste Selbstgefälligkeit, die über alles so leicht und sicher urteilt.
Bildung ist ein retardierendes Prinzip: die Erziehung zur Vorsicht im Urteil. Sie hält davon ab, einen Einzelfall bedenkenlos zu verallgemeinern oder eine Regel auf jeden Einzelfall zu beziehen. Die Bildung hat mit einem Wort Vorurteile, der Journalismus aber ist ‚vorurteilsfrei‘. Bildung verantwortet Urteile schwer und zögernd, der Journalismus verantwortet ohne weiteres alles und jedes. Mit wirklicher Bildung kein Journalist, mit wirklicher Bildung daher auch kein Schriftsteller, kein Dichter, kein Künstler, kein Gelehrter nach dem Herzen der Zeitungskritiker. Es ist leicht zu erraten, was für eine Art von Literatur, Kunst und Wissenschaft die Presse propagiert, was für Leute sie am begeistertsten lobt: Alles, was mit ihr ver-

der Schutz einzelner verbriefter (und trotz Presse meist eben nur verbriefter) persönlicher Freiheiten bedeuten gegen die scheußliche Tyrannei der Masse, welche gerade durch die Presse gefestigt und geheiligt wird! Schließlich steckt hinter jedem liberalen Ding immer ein Tyrann. Die öffentliche Meinung, die durch die Presse gemacht wird, ist die schlimmste Beeinträchtigung der persönlichen Freiheit und die illiberalste aller Institutionen. Die Presse wird immer den Erfolg anbeten und — um selbst daran teilzunehmen — dem huldigen, der die Macht hat, oder dem, welchem die Macht winkt. Nein, die Presse hat nichts mit der Freiheit zu tun, die »freiheitliche« am
wenigsten! Und mögen Präsidenten, Minister, Zelebritäten und Streber sie noch so oft als segensreiche Macht verhimmeln! Sie wissen, warum sie’s tun ....

Aber der Mensch ist ein zähes Tier. Vielleicht wird die Presse sich selbst ad absurdum führen und
wie jener Frosch, der sich zum Ochsen aufblähen wollte, krepieren, noch ehe der menschliche Intellekt und die menschliche Würde ganz zuschanden werden. Eines aber wird schon in kurzer Zeit unwiederbringlich verloren sein: das lebendige Sprachgefühl. Der Tagschreiber, dem fast ausschließlich nur der Zufall Artikel diktiert, der sich für alles interessieren muß und daher für nichts interessiert, ist von vornherein zu einer affektierten Schreibweise verurteilt. Er schreibt nicht als Fachmann eines Gebietes, sondern über alles nach unzureichender Information. Er verwendet die Termini und Formeln aller Berufe und Wissenszweige, ohne deren Sinn zu kennen, er ist ein Ignorant, ein typischer Oberflächenmensch und drückt sich daher am liebsten verschwommen und zweideutig aus. Da er immer eine Parteimeinung zu verteidigen hat, ist seine Rede immer übertrieben, ist er — nolens, volens — ein Liebhaber des Extrem-Expressiven. Er beherrscht, da er keinen eigenen Stil haben kann,

alle Stilarten und hetzt jedes klingende Wort erbarmungslos zu Tode. Der Tagschreiber aber ist der
einzige, der von einer ungeheuren Majorität gelesen wird. Die totale Korruption des Wortes ist unabwendbar, wenn es nur noch drei Generationen Tagschreiber und Zeitungsleser geben wird. Denn die Zeitungsleser sind Wiederkäuer! Anschaulicher, als lange Reden es vermöchten, malt Nietzsches Gedichtchen »Das Wort« — selbst ein sprachliches Kleinod — das trübselige Geschick, mit dem Sprache und Wort von ihren Schmarotzern und Würgern bedroht werden. Dem frommen Wunsch, in den es ausklingt, stimmen alle besorgten Schützer der Kultur zu, denen der Tag nicht in Morgen- und Abendblatt zerfällt:

»Pfui allen häßlichen Gewerben,
An denen Wort und Wörtchen sterben

Karl Hauer.




*


*

Es ist unzulässig, daß Leute der Wissenschaft Tiere zu
Tode quälen; mögen die Ärzte mit Journalisten und Politikern
experimentieren. Ibsen.

*

Die Zeitungsschreiber haben sich ein hölzernes Kapellchen
erbaut, das sie auch den Tempel des Ruhms nennen, worin sie
den ganzen Tag Porträts anschlagen und abnehmen, und ein
Gehämmer machen, daß man sein eigenes Wort nicht hört.

Lichtenberg.

DIE FACKEL (1907) gemeinfrei!
Mehr Interesse?

http://corpus1.aac.ac.at/fackel/


vor 3 Stunden —Jetzt mit noch mehr Pointen/Humor: Noch mehr über mehr oder weniger feuchte Gebiete, Unschulds- und andere -vermutungen.... und den "Abmahnwahn der Medienanwälte" ... ;-) Neues von der asymmetrischen Kriegsführung im Falle des Freiwilds Jörg Kachelmann, das die BUNTE bis in die kanadischen Wäl…

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Rechtsanwaltsversorgung: Mindestbeitrag auch bei geringem Einkommen rechtmäßig - Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom 5. Juli 2010, 3 K 1055/09.KO

Neues zu Prekariatsanwälten... Altes siehe unten

Rechtsanwaltsversorgung: Mindestbeitrag auch bei geringem Einkommen rechtmäßig - Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom 5. Juli 2010, 3 K 1055/09.KO

Das Versorgungswerk der rheinland-pfälzischen Rechtsanwaltskammern darf von seinen Mitgliedern einen Mindestbeitrag auch dann verlangen, wenn das anwaltliche Einkommen den Beitrag nur gering übersteigt. Das hat das Verwaltungsgericht Koblenz entschieden und damit die Klage eines Rechtsanwalts abgewiesen, der seine Einkünfte aus anwaltlicher Tätigkeit zu etwa 75 % als Pflichtbeitrag an das Versorgungswerk abführen muss.

Der Kläger ist Rechtsanwalt und Geschäftsführer einer Steuerberatungsgesellschaft. Aus seiner Geschäftsführertätigkeit erzielt er den größten Teil seines Einkommens, während er aus anwaltlicher Tätigkeit nur in geringer Höhe ein Einkommen erwirtschaftet. Das Versorgungswerk setzte den zu zahlenden monatlichen Beitrag vorläufig nach dem Mindestsatz auf 322,38 € und damit auf etwa drei Viertel des beitragspflichtigen Monatseinkommens aus anwaltlicher Tätigkeit fest.



Nachdem der Kläger dagegen erfolglos Widerspruch eingelegt hatte, hat er Klage zum Verwaltungsgericht erhoben. Er beruft sich auf das Grundrecht der Berufsfreiheit: Der Staat nehme ihm sein gesamtes Einkommen aus anwaltlicher Tätigkeit, da er etwa 75 % des Einkommens als Beitrag an das Versorgungswerk und darüber hinaus auch noch Einkommensteuer zahlen müsse. Es bleibe ihm aus anwaltlicher Tätigkeit nur ein Verlust. Hinzu komme, dass er zu mehr als 50 % berufsunfähig sei, von dem Versorgungswerk aber keine Berufsunfähigkeitsleistungen erhalte.



Das Verwaltungsgericht hat die Klage abgewiesen: Der konkrete Mindestbeitrag sei zulässig und verletze insbesondere nicht das Grundrecht der Berufsfreiheit. In der Rechtsprechung sei seit langem geklärt, dass die Einführung eines Versorgungswerks für Angehörige freier Berufe mit einer Pflichtmitgliedschaft und einer Mindestbeitragsregelung zulässig sei. Die Mindestbeitragsregelung des beklagten Versorgungswerks sei nicht zu beanstanden. Sie berücksichtige Sonderfälle nämlich in ausreichendem Maße durch Härtefallregelungen, die allerdings in einem gesonderten Verfahren geltend gemacht werden müssten. Eine besondere Ausnahme für Rechtsanwälte, die aus ihrer anwaltlichen Tätigkeit nur ein geringes Einkommen erzielen, sei nicht erforderlich. Denn dies könne, wie im Fall des Klägers als Geschäftsführer einer Steuerberatungsgesellschaft, darauf zurückzuführen sein, dass weiteren beruflichen Tätigkeiten nachgegangen werde. Zu beachten sei auch, dass der Kläger für seine Beiträge Geg
enleistungen erhalte, nämlich eine Rentenanwartschaft und auch eine Absicherung des Berufsunfähigkeitsrisikos entsprechend den satzungsrechtlichen Regelungen.



Gegen dieses Urteil können die Beteiligten die Zulassung der Berufung bei dem Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz beantragen.

(Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom 5. Juli 2010, 3 K 1055/09.KO)


Unter der Adresse www.justiz.rlp.de im Bereich Presse steht Ihnen jetzt auch ein Newsmailer zur Verfügung. Sie können sich dort für den laufenden Bezug der Pressemitteilungen des Verwaltungsgerichts Koblenz anmelden.

Verwaltungsgericht Koblenz

Zweitberuf: Anwalt muss Prioritäten setzen
Ein Rechtsanwalt darf nur dann einen Zweitberuf ausüben, wenn seine anwaltlichen Pflichten dadurch nicht beeinträchtigt werden.

Die Pflichten als Anwalt gehen vor
Das entschied der Anwaltsgerichtshof Rheinland-Pfalz in Koblenz in einem am Mittwoch bekanntgewordenen Beschluss. Erforderlich ist nach dem Richterspruch insbesondere, dass der Anwalt ungehindert seine Termine mit Mandanten und vor Gericht wahrnehmen kann (Az. m1 AGH 10/07).
[...]
Allerdings müsse seine anwaltliche Tätigkeit stets den Vorrang haben. Das sei hier nicht der Fall.
15.10.08, 18:24 FOCUSonline

Jörg Kachelmann v. Tatjana-Claudia-Simone-Petra-Sabine...: Niveau-Limbo zum Persönlichkeitsrecht

Jetzt mit noch mehr Pointen/Humor: Noch mehr über mehr oder weniger feuchte Gebiete, Unschulds- und andere -vermutungen.... und den "Abmahnwahn der Medienanwälte" ... ;-)
Neues von der asymmetrischen Kriegsführung im Falle des Freiwilds Jörg Kachelmann, das die BUNTE bis in die kanadischen Wälder verfolgen läßt (Welchen Informationswert in der Sache haben bitte die Bilder in der gestrigen Ausgabe?)

Niveau-Limbo at its best - Schöne Wochenendlektüre ...
Eine Pointe vorneweg. In der "Vita" des guten Mannes Stefan Winterbauer (natürlich ist er ein guter Mann; sie sind alle gute Männer und Frauen der klaassischen Medien, wie BILD, BUNTE, FOCUS, Anne Will, die nicht in der Lage war, eine Alice Schwarzer zu stoppen, Tatjana ständig bereits als "Opfer" zu bezeichen, wie es auch gestern wieder die BUNTE TAT.- und damit mittelbar JK als "Täter". vorverurteilt, oder unten [6 - "Szenen einer Scheinehe]", sie sind alle ehrenwerte Männer und Frauen), die er ungeniert im Kress-Report stehen hat und läßt, taucht eben jener Sender (Kress:>>>"Freie Mitarbeit "Mannheimer Morgen"; RNO Radio; Jugendsender sunshine live; Radio Regenbogen") auf, bei dem auch das VERMEINTLICHE (sic!) Opfer Tatajan, Claudia, Simone, Petra, Sabine, mehr oder weniger arbeitet(e).

Den Rest kann man sich als spaßige Lektüre (durchaus) für nach dem sunshinigen Wochenende geren auf Wiedervorlage legen. BTW: Wir sind weit davon entfernt, gleich jeden Anhänger des ach so einfachen dichotomen Denkens unter Behandlungszwang zu stellen, schließlich benötigen ja Leute, die zu komplexen Gedanken in der Lage sind und daher in dieser Welt soweiso wenig zu lachen haben, durchaus aus Vertreter der Spezies Mensch, über die sie sich amüsieren (dürfen/können)...
Die zweite "Pointe" ergibt sich, wenn man/frau zum Vergleich einen weiteren Artikel heranzieht, der just zu einem Zeitpunkt erschien, als das Ermittlungsverfahren gegen Jörg Kachelmann schon, ER selbst, es als Betroffener aber noch nicht wußte .... ;-) ?!? ;-(
?!?!?


Weiteren Unterhaltungswert hat dabei besonders, dass Deutschlands bekanntestes Lügnerin und Bundesverdienstkreuzträgerin ("Ich habe abgetrieben.") BILD-Leser- und Werberin ("Jede Wahrheit braucht eine Mutige, die sie ausspricht." - Ausgerechnet AS als Testimonial) Alice Schwarzer.sich NUN darüber beschwert, dass das VERMEINTLICHE Opfer gepixelt werde, wie eine Schwerverbrecherin. Verkehrte Welt, also? - Dabei war es eben die BILD-Zeitung, (Da wuchs zusammen, was zusammen gehört.) die die narzisstische Autogrammkarte des Kleinstsenders hernahm, um das VERMEINTLICHE Opfer "unkenntlich" zu machen ...

Zurück zu Herrn Winterbauer & Co. Im Grunde ist es einfach nur das Problem wie bei Gullivers Reisen. In einem Land ist man unter Zwergen ein Riese und im anderen unter Riesen ein Zwerg. - mit den jeweiligen Frustrationen. Am Ende geht es doch nur darum, dass man nicht in der Lage war, das größere mediale Rad zu drehen. Solange es darum ging Kachelmann fertig zu machen (Siehe "Abmahnwahn..." ist man sauer über "Persönlichkeitsrechte", die "freies" journalistisches Arbeiten verhindern. Geht es aber um eine "lokale" Persönlichkeit mit eigener Autogrammkarte, dann sieht das natüüüüüüürlich gaaaaaaaanz anders aus...)


[1]

Die Unfähigkeit, zu googlen (2)

Stefan Winterbauer schaut ja ein bisschen traurig auf dem Foto. Er hat auch einen Artikel geschrieben, der traurig ist. Traurig für Journalisten.

Winterbauer schreibt für Meedia, dessen Chef Georg Altrogge bei Stefan Niggemeier für die Berichterstattung über einen vermeintlichen Betrug eines Journalisten stark kritisiert wurde. Altrogge hat nun etwas gemacht, was selten ist, er hat sich in die Diskussion bei Niggemeier eingebracht. So weit, so gut.

[2]

Von Unschulds- und anderen Vermutungen

In viele Berichte über die Vorwürfe gegen Jörg Kachelmann mischt sich ein merkwürdiges Bedauern: Ja, es sei nicht auszuschließen, dass der Mann unschuldig ist, aber man müsse wohl davon ausgehen, dass seine Karriere in jedem Fall erledigt ist, auch wenn er freigesprochen wird oder es gar nicht zur Anklage kommen sollte, leider, die Welt ist da nicht gerecht.

Wie verlogen ist das, bitte?[...]

An einigen Stellen wird jetzt sogar nicht mehr darüber diskutiert, ob es erlaubt ist, über den Fall zu berichten, sondern ob es erlaubt ist, nicht über den Fall zu berichten. Stefan Winterbauer macht auf “Meedia” der “Tagesschau”-Redaktion Vorwürfe, weil sie (aus guten Gründen, wie ich finde) den Fall nicht in der Sendung behandelte. “Spätestens, als Kachelmanns Anwalt sich öffentlich zur Sache geäußert hat, war der Fall ein Thema für jedes Medium”, schreibt er, und er meint damit offenbar, dass nicht nur jedes Medium berichten durfte (was auch zweifelhaft ist), sondern musste. Eine Informationspflicht hat, wenn ich ihn richtig verstehe, schon deshalb bestanden, weil sich Zuschauer, die die Dienstpläne von Meteomedia kennen, sich hätten wundern können, warum Kachelmann nicht den Wetterbericht macht. Ja, klar, dafür kann man natürlich schon mal die Karriere eines Menschen aufs Spiel setzen.

Als mahnendes Beispiel dafür, wie gefährlich genau das ist, [...]
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/von-unschulds-und-anderen-vermutungen/

[3]

http://meedia.de/nc/details-topstory/article/fall-kachelmann--hetzjagd-bei-facebook_100029748.html?tx_veguestbook_pi1[pointer]=1&cHash=cc800937d0

Mutmaßliches Opfer online an den Pranger gestellt

Fall Kachelmann: Hetzjagd bei Facebook

Der Fall um den wegen Vergewaltigung angeklagten ARD-Wetterexperten Jörg Kachelmann zeigt nun, wie heikel Verletzungen der Privatsphäre in sozialen Netzen wie Facebook sein können. Während sich klassische Medien bemühen, das mutmaßliche Opfer mit seinem echten Namen und Foto aus der Berichterstattung herauszuhalten, gibt es solche Filter im Internet nicht. In Facebook-Gruppen wie “Free Kachelmann” wird eine virtuelle Treibjagd auf die Frau angezettelt, die Jörg Kachelmann angezeigt hat.


[4]
Persönlichkeitsrecht als Geschäftsmodell meedia 23.02.2010 (sic! - antizipierend?)

Der Abmahn-Wahn der Medienanwälte

Medienanwälte sind einst mit dem Anspruch angetreten, der systematischen Verletzung von Persönlichkeitsrechten vor allem in Boulevardmedien entgegenzuwirken, Lügengeschichten über Prominente in Klatsch-Blättern zu stoppen und für mehr Seriösität in den Medien zu sorgen. Mittlerweile sind die hehren Ziele der Rechtsvertreter aber außer Kontrolle geraten. Es hat sich ein bizarres Abmahn-Ritual zwischen Anwälten und Redaktionen entwickelt, an dem vor allem die Kanzleien gut verdienen.[...]

http://meedia.de/nc/details-topstory/article/der-abmahn-wahn-der-medienanwlte_100026407.html?tx_veguestbook_pi1[pointer]=1&tx_ttnews[backPid]=62&cHash=5aeb46b82f


[5]

Fall Kachelmann

Szenen einer Scheinehe

Ein psychologisches Gutachten, das der Weltwoche vorliegt, gibt Einblick in die Abgründe der Causa Kachelmann. Anhand der intimen Details wird deutlich: Das Strafrecht scheitert zwangsläufig an der Komplexität sexueller Leidenschaften.

Von Alex Baur und Carmen Gasse
Wenn sich der Vorfall so zugetragen hat, wie Simone (37) behauptet, dann wäre Jörg Kachelmann (52) ein gefährlicher Sexualverbrecher, ein Psychopath, der nach geltendem Recht mindestens fünf Jahre eingesperrt, womöglich verwahrt werden müsste. Denn was der joviale TV-Wetterfrosch seiner langjährigen Freundin angetan haben soll, ist mehr als erzwungener Sex. Das gezackte Küchenmesser, das er ihr während der Vergewaltigung «so richtig fest» an den Hals gedrückt habe, sagt sie, habe bei ihr Todesängste ausgelöst. Zwischendurch habe er ihr Mund und Nase zugedrückt, so dass sie zu er [...]
http://www.weltwoche.ch/weiche/artikel-fuer-abonnenten.html?hidID=539113


[6]

Essay

Das Kachelmann-Syndrom

Jörg Kachelmann führte ein Doppelleben. Wie Clinton, Mitterrand, Lindbergh oder Schröder. Was die Männer gemeinsam haben: Sie sind im Beruf erfolgreich, aber im Privatleben unreif.

Von Julia Onken - 07.04.2010, WELTWOCHE.CH Ausgabe 14/10

Kachelmann ist in aller Munde. Hat er vergewaltigt? Hat er nicht? Hat er gar das Opfer mit dem Messer bedroht? Oder will ihm die betrogene Freundin einfach eins reinwürgen und sich rächen? Wir wissen es nicht. Aber wir werden es bestimmt einmal detailliert erfahren, und zwar von ihm persönlich. Irgendwann wird er aus der Haft entlassen und durch Talk-Sendungen touren, wird reumütig mit dem gewitzten Dackelblick von seinen Fehltritten und seiner Fehleinschätzung berichten.[...]

http://www.weltwoche.ch/weiche/artikel-fuer-abonnenten.html?hidID=538002

Auch nett: (Vielleicht stellt sich ja auch hier ein Versagen heraus... .)

Montag 08. März 2010 12:05

Vom Versagen der Lokalpresse

Viel ist die Rede von der Krise der Gattung Print im Allgemeinen und den Problemen von Tageszeitungen im Besonderen. Was passiert nun, wenn eine lokale Tageszeitung eine Skandalgeschichte vor der Haustür vorfindet? Sie ignoriert sie. Zumindest auf ihren Internetseiten. So geschehen bei den aktuellen Missbrauchsvorwürfen in der hessischen Odenwaldschule und der örtlichen Lokalzeitung. Die Geschichte mag ein Einzelfall sein, ist aber symptomatisch für den Zustand der Lokalpresse vielerorts.[...]

http://meedia.de/nc/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/vom-versagen-der-lokalpresse_100026683.html

Der Fall Kachelmann sei ein Mediengericht, lautet die Kritik. Seit die Festnahme des TV-Moderators im März 2010 in allen Facetten an die Öffentlichkeit gelangt ist, hat jeder eine Meinung dazu - auch bei Gericht. Beim Prozess gegen den Wettermann ist Objektivität fast unmöglich geworden. Medien, Ver...

Donnerstag, 19. August 2010

DIE ZEIT: "Feindbild Google" - STERN: Big brother Google

"Google? - Das sind wir alle." - "Google, Dein Feind und Helfer", Google - die WWWelt-Macht - noch Vorschläge? Gestern im Handelsblatt Thema, heute auch via DPA auch bei vielen Tageszeitungen der Angstaufmacher: "Allmacht-Google". Als wenn es "Big brother Google" alleine wäre,... Qautsch. Es ist wie bei vielem, die Masse macht's, die vielen kleinen brothers & little sisters ... Die vielen, vielen kleinen Sozailen Netzwerke und "Dienste", die in ihrer unkontrollierten und unkoordinierten Gesamtheit an der Weltgesellschaft so viel Schaden anrichten, wie ein Medikamentencocktail, von unterschiedlichen Ärzten (ohne Wissen/Anamnese) verabreicht und im Körper zusammengemixt.
Gestern meldeten die Tagesthemen Fälle aus Marokko (von jungen Menschen nicht beachteter Ramadan) heute meldet Meedia angebliche Verstöße gegen das von BUNTE, der ABtreibungslügnerin Alice Schwarzer systematisch so bewußt falsch benannte vermeintliiche "Opfer" des vermeintlichen Täters. In Zukunft wird es immer mehr Leute so ergehen, dass sie mit einem Schlag (Schalter umgelegt/Schlüsseldatum "freigegeben") in Bruchteilen von Sekunden die von NAdy Warhol angekündigte Blitzberühmtheit erlangen werden - und genaus plötzlich feststellen, warum mancher "Star" ach systematisch in den Tod (wie Lady Di oder in den wahnsinn getreiben wurden und werden. Da müssen nun schnellstens ein paar Fragen, insbesondere RECHTLICHE Fragen beantwortet werden, insbesondere auch was in Zukunft der Preis für weltweit verbreitete Lügen, Verleumdungen, Beleidigungen angeht, und die weit über Kritiken etwa bzgl. besonderer Berufsgruppen bei "Spick mich" hinausgehen.
Schließlich können mit einem WImpernschlag bzw. mit einem Anschlag auf dem Keyboard Existenzen vernichtet werden und es ist längst nicht mehr so, dass es dann mit einem Sprüchlein des Schiedsmanns (Eine Ladung Sand für den Sandkasten des örtlichen Kindergartens als Sühne getan sein kann. Der Denunzierte ein paar Dörfer weiter sein Leben wieder neu beginnen konnte.

Falschanschuldgungen wegen sexueller Nötigung oder Vergewaltigung mit 800 EURO oder 1000 EURO "bestraft" werden, während der vermeintliche Täter das echte Opfer und auf Lebenszeit (u.U. weltweit!) vernichtet ist ....

DAS THEMA geht über Google längst weit hinaus...., da es inzwischen durch das Netz nur noch "ein (globales) Dorf" gibt.
Trotzdem Danke, STERN, Danke, DIE ZEIT.


Einstweilen.

http://www.stern.de/digital/online/suchmaschine-weltmacht-google-561422.html

http://www.stern.de/digital/online/google-street-view-wie-widerspreche-ich-1592130.html

Die Rechtsanwäldin | vor 3 Stunden — Man vergleiche: Fasten zwischen Facebook und Koran‎ - Vor 1 Tag "100 Polizisten gegen 10 Sandwiches" - so machte man sich zunächst in den Facebook-Foren lustig. Doch aus Spaß wurde schnell Ernst, als in Marokkos Medien ... tagesschau.de - 4 weitere …



Donnerstag, 19.August

Mutmaßliches Opfer online an den Pranger gestellt

Fall Kachelmann: Hetzjagd bei Facebook

Der Fall um den wegen Vergewaltigung angeklagten ARD-Wetterexperten Jörg Kachelmann zeigt nun, wie heikel Verletzungen der Privatsphäre in sozialen Netzen wie Facebook sein können. Während sich klassische Medien bemühen, das mutmaßliche Opfer mit seinem echten Namen und Foto aus der Berichterstattung herauszuhalten, gibt es solche Filter im Internet nicht. In der Facebook-Gruppe “Free... mehr...

Heute in den Feuilletons: "Das Netzwerk wird zur Waffe"


Spiegel Online - vor 4 Stunden gefunden
Ryan Tate wundert sich in Gawker, warum Google so nett zu den Deutschen ist und in ... hat den Autor sogar auf den Titel gehoben, berichtet Sebastian Moll. ...

Regelung von Geodaten-Diensten: Schwarz-Gelb stolpert ins Internet ...


Spiegel Online - vor 20 Stunden gefunden
Dazu gehören die Angebote Maps und Earth von Google genauso wie Bing Maps von Microsoft, aber auch ein deutscher Service mit dem Titel Sightwalk. ...



"Google ist ein tolles Feindbild" - Suchmaschinen - derStandard.at ...

19. Aug. 2010 ... Aber Google ist ein tolles Feindbild - ein großer US-Konzern, den jeder kennt. Da ist viel Populismus dabei. Standard: Hätte Google sein ...
derstandard.at/1281829528813/Google-ist-ein-tolles-Feindbild

Feindbild Suchmaschine: Sie schimpfen auf Google und meinen das ...

22. Juli 2009... bis ein Niveau erreicht ist wie zu jener Zeit, als Druck- und ... Google pauschal zu einem Feindbild aufzubauen, hilft dabei kaum. ...
www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,637021,00.html - Ähnliche