Sonntag, 13. September 2009

Ladies gaga? Gewaltdelikte von Frauen haben sich verdoppelt - in nur 6 Jahren! - Herausforderung für Polizei und Justiz?!?!?

Lara Croft, Thelma & Louise, Drei Engel für Charly, Naomi Campbell etc. - und den Ärzten >>> sei Dank!

"Gewaltdelikte von Frauen haben sich verdoppelt" in nur sechs Jahren.
Sow weit die Schweiz! Und in Deutschland?
Wer es verpaßt hat: Der NDR wiederholt heute Nacht um 4.20 Uhr den Beitrag von heute Nachmittag: "Leben! Meine Frau schlägt mich".

Gewaltdelikte von Frauen haben sich verdoppelt –
in nur sechs Jahren

Aktualisiert am 13.09.2009

Eine Serie brutaler Morde mit fünf Toten schockte in den letzten vier Wochen die Schweiz. Und immer waren die Täter Frauen. Ein Indiz dafür, dass das weibliche Geschlecht immer gewalttätiger wird.[...]

http://bazonline.ch/schweiz/standard/Gewaltdelikte-von-Frauen-haben-sich-verdoppelt--brin-nur-sechs-Jahren/story/20650907

Das zeigt sich auch in der Krimininalstatistik. 2002 wurden 589 Frauen wegen Körperverletzung angezeigt, 2008 - nur sechs Jahre darauf - waren es bereits 1'121. Das entspricht einer Zunahme von beinahe hundert Prozent, wie der «SonntagsBlick» berichtet.


Siehe dazu auch morgen FOCUS Seite 98:

http://www.jurablogs.com/de/go/der-entrechtete-mann-fcous-titelstory-im-zweifel-mann


http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Gewaltdelikte-von-Frauen-haben-sich-verdoppelt--brin-nur-sechs-Jahren/story/20650907

http://bernerzeitung.ch/schweiz/standard/Doppelt-so-viele-Gewaltdelikte-von-Frauen--brin-nur-sechs-Jahren/story/20650907

http://www.thurgauerzeitung.ch/schweiz/standard/Doppelt-so-viele-Gewaltdelikte-von-Frauen--brin-nur-sechs-Jahren/story/20650907

http://www.20min.ch/news/schweiz/story/17516261

Folge der Emanzipation?

Werden Frauen immer gewalttätiger?

Eine Serie brutaler Morde mit fünf Toten schockte in den letzten vier Wochen die Schweiz. Und immer waren die Täter Frauen. Die Morde sind ein Indiz dafür, dass das schwache Geschlecht immer gewalttätiger wird.[...]




Der entrechtete Mann: FOCUS-TITELSTORY "Im Zweifel gegen den Mann"

Deutschland 2009/Abraham2009: Es ist wie mit einer aufbühenden Blume, deren Aufblühen man sich eigentlich nur per Zeitraffer visualisieren und wahrnehmen kann. Der FOCUS nimmt sich einer traurigen Realität (res=lat. die Sache, das Ding) an, die so wohl immer noch nicht in der Wahrnehmung/Wirklichkeit (= so wie die Dinge wirken (sollen) ) der Bevölkerung, die auch am letzten Septembersonntag wieder wählen darf, der "Mitte der Gesellschaft" angekommen zu sein - wie nicht zuletzt die Straßeninterviews im Trailer zeigen. (Sorgerecht, Umgangsrecht, Schule, Studium, geschlechtsneutrale und ergebnisoffene Ermittlung durch Polizei , STA und jetzt immer zuständigem Familiengericht bei Fällen der GewESB .. siehe unten.)

Natürlich gibt's Ausnahmen, wie das P.T. Magazin für Mittelstand zeigt(e) ... ist im Moment etwas zu viel Yang (Weibliches/Schatten) in der deutschen Welt.
Schrittchen für Schrittchen wurde der Gleichheitsgrundsatz des GG ausgehöhlt: Von der Abtreibung gemeinsamer Kinder, sogenannte Gleichstellungsbeauftragten etc.
WIe irre die Wirklichkeitswahrnehmung inzwischen ist, zeigt auch der folgende Preisgabe einer Psychologiestudentin, die mittlerweile schon in der "Überquotierung" in ihrem Studiengang eine von der invisible hand gesteuerte Ungerechtigkeit gegen Frauen wittert. Da bleibt nur zu hoffen, dass diese mit ihrer verquasten Logik und verzerrten nicht wirklich auf die Menschheit losgelassen wird.


Auch zum heute Nachmittag 15.15 Uhr (bzw. heute Nacht 4.40 Uhr) vom NDR thematisierten letzten Tabu dieser deutschen Gesellschaft "Meine Frau schlägt mich" wird auf Seite 98 was zu lesen sein. Da scheint sich was zu bewegen, seit Men's health das Thema zum ersten Mal in einer Publikumszeitschrift (10/2008) aufgriff und das ZEIT-MAGAZIN zu den Auswirkungen der legalisierten Frauengewalt bei Abtreibungen endlich einmal eine Gegenöffentlichkeit schaffte..

Nr. 37 vom 14. September 2009

Im Zweifel gegen den Mann
Ist die Gleichberechtigung noch gerecht?
Überraschende Fakten zu Sorgerecht, Jobs, Bildung weiter


FOCUS-Topthema am Samstag ab 14 Uhr lesen* – für nur 80 Cent!
* Sie benötigen Acrobat Reader ab Version 5.0.
Nr. 37 vom 14. September 2009

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Freitag, 11. September 2009

50 Jahre Bundesrechtsanwaltskammer: Zypries würdigt anwaltliche Selbstverwaltung

Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) feierte am 10. September ihr fünfzigjähriges Bestehen. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hat auf einem Festakt in Berlin die Rolle der Anwaltschaft bei der Gestaltung des Rechtsstaates gewürdigt und ihre Bedeutung bei der Bewältigung gesellschaftlicher Veränderungen hervorgehoben.

"Die Bundesrechtsanwaltskammer ist nicht nur eine wichtige Repräsentantin der deutschen Anwaltschaft, sie ist vor allem eine kluge Ratgeberin der Rechtspolitik. Die Bundesrechtsanwaltskammer nimmt ihre Aufgaben selbständig und eigenverantwortlich wahr und sichert damit die Stellung der Anwaltschaft als unabhängiges Organ der Rechtspflege. Ich bin dankbar, dass sich die BRAK auch immer wieder neuen Aufgaben stellt - wie zuletzt durch die Einrichtung der neuen Schlichtungsstelle für Streitigkeiten zwischen Anwalt und Mandant, die in Kürze ihre Arbeit aufnimmt. Zahlreiche Reformen, die wir in der Vergangenheit auf den Weg gebracht haben, wurden von der BRAK kritisch begleitet. Zwar lagen Bundesregierung und Anwaltschaft inhaltlich nicht immer auf einer Linie - wie etwa bei der Frage, inwieweit Anwältinnen und Anwälte mit anderen Berufen zusammenarbeiten dürfen. Wir haben aber immer um einen gerechten Interessenausgleich gerungen und Lösungen gefunden, mit denen alle gut leben können. Nicht zuletzt durch dieses Engagement der BRAK genießt die Anwaltschaft heute in der Bevölkerung hohes Ansehen. Damit steht und fällt auch das Vertrauen in eine starke Justiz, die für einen sozialen Rechtsstaat unverzichtbar ist. Gerade deshalb ist es wichtig, auch über Fehlentwicklungen in den Reihen der Anwaltschaft zu diskutieren, die vor allem die Ethik der anwaltlichen Tätigkeit betreffen. Ich denke hier in erster Linie an die horrenden Abmahnkosten, die mehr Unrecht als Recht schaffen, oder daran, dass Strafverteidiger Fehler im Protokoll der Hauptverhandlung für wahrheitswidrige Revisionsrügen ausnutzen. Derlei schwarze Schafe schaden dem Ansehen der Anwaltschaft. Sie ist daher ihrerseits gut beraten, die Debatte über das Berufsethos ernsthaft zu führen - in ihrem eigenen Interesse genauso wie im Interesse der gesamten Justiz", betonte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries.

Die Bundesrechtsanwaltskammer wurde mit dem Inkrafttreten der Bundesrechtsanwaltsordnung am 1. Oktober 1959 errichtet. Als Körperschaft des öffentlichen Rechts ist sie die Dachorganisation der 27 Rechtsanwaltskammern in den Ländern und der Rechtsanwaltskammer beim Bundesgerichtshof und damit Bindeglied für die regionalen Anwaltskammern. Alle Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sind kraft Gesetzes Mitglied einer Anwaltskammer. Die BRAK vertritt daher die Gesamtheit der Anwaltschaft gegenüber Parlament, Ministerien, Gerichten, Behörden und Organisationen. Sie wirkt in laufenden Gesetzgebungsverfahren durch Stellungnahmen, Teilnahme an Anhörungen und Verhandlungen mit den Bundesministerien, insbesondere dem Bundesjustizministerium mit. Ihre vielfältigen Aufgaben reichen von der Förderung der anwaltlichen Fortbildung über Forschungen zur Anwaltsgeschichte bis zu internationalen Aktivitäten und Kontakten. Über das Deutsche Anwaltsinstitut bietet die BRAK eine große Zahl von Fortbildungsveranstaltungen an, die es Anwältinnen und Anwälten ermöglichen, ihr Fachwissen im Interesse ihrer Mandanten auf dem Laufenden zu halten. Mit der Wanderausstellung "Anwalt ohne Recht - Schicksale jüdischer Anwälte in Deutschland nach 1933", die auch im Ausland, zuletzt etwa in London, präsentiert worden ist, hat die Bundesrechtsanwaltskammer einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung der Vergangenheit geleistet. Und im "Bündnis für das deutsche Recht", das vom Bundesministerium der Justiz gemeinsam mit den großen deutschen Justizorganisationen geschlossen worden ist, wirkt die Bundesrechtsanwaltskammer mit, um das deutsche Recht im Ausland zu verbreiten.

Eine neue Aufgabe ergibt sich mit der "Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft", die zurzeit bei der Bundesrechtsanwaltskammer aufgebaut und voraussichtlich zu Beginn des Jahres 2010 ihre Arbeit aufnehmen wird. Zum 1. September 2009 sind die gesetzlichen Voraussetzungen für die Errichtung einer unabhängigen, bundesweit tätigen "Ombudsstelle" geschaffen worden, die bei zivilrechtlichen Streitigkeiten zwischen Anwalt und Mandant vermittelt. Die Vermittlung ist für die Rechtsuchenden kostenlos. Anders als bei den bereits bestehenden Schlichtungsangeboten der örtlichen Rechtsanwaltskammern darf die Schlichterin oder der Schlichter nicht Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt sein. Der Tätigkeitsbereich der Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft erstreckt sich auf alle zivilrechtlichen Streitigkeiten zwischen Anwalt und Mandant. So können Streitigkeiten etwa über die Höhe der Anwaltsvergütung (Honorarstreitigkeiten) oder über Haftungsansprüche des Mandanten gegen den Anwalt (Anwaltshaftung) beigelegt werden, ohne dass die Gerichte angerufen werden müssen.

Lesen Sie auch die Rede von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries: Anwälte brauchen Ethik

Berlin, 10. September 2009 -

Am Sonntag: Das Duett - das Duell - das Dull (SAT1): Homer Simpson gegen Angela Merkel und Frank -W. Steinmeier


Sender-Einfalt versus Sender-Vielfalt:
Licence to dull? - Volksverdullung?
Ganz TV-Deutschland ist von Angie und Franky besetzt! Ganz Deutschland? Nein, ein kleiner aber feiner Sender(Pro7) sendet dagegen: Homer Simpsons bzw. "Die Simpsons - der Film". (Sind das nicht drei?) Böse, ganz böse und trickreich täuschen dagegen andere Sender darüber, Alternativen zu senden. Unter Titeln wie "IRON MAN" (Sky Cinema+), "Das letzte Kommando" (Das VIERTE), "Der Stoff, aus dem die Helden sind" (TELE5), "Wächter des Tages - Director's Cut" wird Zapp-Wähler-Täuschung betrieben.

Was bleibt? Per hausinternem Zeitversatz der digitalen Sat-Übertragung kontrollieren, ob alle WIRKLICH das GLEICHE senden und mittels Laptop und DVB-T das Bild kontrollieren? Oder Hin und Her-Zappen um die Protagonisten aus unterschiedlichen Kameraperspektiven - wie bei der Formel 1 - zu sehen? Boah, eyh!

Oder - oh, beinahe vergessen, PHOENIX!, mit Coundown ab 20.15 Uhr mit Gebärdensprache schauen (wenn die zwei Unbeweglichen sihc schon nicht bewegen ...?!?!?!)

Wenn ich mir nicht "den Straßenfeger" (Chr. Süß in "quer") auf BR "Bei uns dahoam" anschaue, dann schalte ich doch die Version des Duetts von SAT1 ein.
Die haben wenigstens den ehrlichsten Titel
Das Dull ( es wird wohl in Denglische eingehen wie weiland die "public viewing" formerly known as "Leichenbeschau".)
Danke, SAT1 bzw. TV DIGITAL (Nr. 19 Seite 70) - wenigstens dafür.

Dull - Leo.org mit weiteren gar köstlichen Nachweisen ...
http://dict.leo.org/ende?lp=ende&lang=de&searchLoc=0&cmpType=relaxed&sectHdr=on&spellToler=on&chinese=both&pinyin=diacritic&search=dull&relink=on

Verben und Verbzusammensetzungen


Beim Essen erwischt: Caught in the act - 3 Verhaftungen nach Fasten-Brechen im Ramadan - in Dubai

The same procedure as every RAMADAN ...

Obwohl die Polizei
("We ask that all people of all faiths are respectful at this important time.”) noch ausdrücklich via nationaler und internationaler Medien vorher (z.B. am 19.08. in den News von Maktoob.com) warnte, ließen es sich bisher drei nicht nehmen am helllichten Tag kräftig zuzubeißen. Wobei es sich - oh Wunder - um 2 Araber und einen Eurpäer handeln soll. In den letzten drei Jahren soll es - laut MAKTOOB - zu mindestens 24 Verhaftungen gekommen sein. Die Bevölkerung bleibt aufgerufen "kräftig bei der Fahndung mitzuhelfen" - auch beim Autofahren (!). Das geht ja jetzt auch wieder besser, da die Straßen in Dubai und Umgebung immer leerer werden - sich insbesondere von Nicht-Muslimen leeren.

Ernst gemeint ist wohl auch, dass selbst die IPOs mit ihrem frischen Appetit bis nach RAMADAN warten müssen..


http://business.maktoob.com/20090000366234/People_caught_eating_during_Ramadan_face_jail/Article.htm

People caught eating during Ramadan face jail

People caught eating in the day during Ramadan will be jailed, Dubai Police warned on Wednesday, and called on members of the public to report anyone seen breaking the fast before sundown.[...]


http://business.maktoob.com/20090000372590/Dubai_arrests_3_for_breaking_Ramadan_rules/Article.htm

Dubai arrests 3 for breaking Ramadan rules

By Peter Harrison

Dubai Police have arrested three people - two Arabs and a European - for eating and drinking in daylight during Ramadan, Maktoob Business was told on Thursday.

One Arab arrested was released on bail, Dubai police said. The European was accused of drinking alcohol in public as well as eating and drinking in public. Another Arab, an Arab inmate at Dubai Central Prison was also arrested.[...]

Früher an später denken: FamFG, der 09.09.09 und der Ehevertrag

Der 01.09.2009 war schon ein paar Tage her und für den 09.09.09 war es dann doch für die Warnung reichlich knapp: Journalismus just-in-time?

An die Zeit danach denken

Der 9.9.2009 ist ein beliebtes Hochzeitsdatum. Doch bei aller Romantik sollte die neue Realität des Familienrechts beachtet werden.

Von Karen Haak 6. September 2009, 04:00 Uhr unter WELT - "FINANZEN" (nicht Romantik!!!)

Der 9. 9. 2009 ist ein beliebtes Hochzeitsdatum. Doch bei aller Romantik sollte die neue Realität des Familienrechts beachtet werden. Fast in jedem Fall lohnt sich ein Ehevertrag[...]

Donnerstag, 10. September 2009

Juchu, mein Hausarzt ist zurück!

I know, why I like tuesdays.

Ja, ja. Es mag Wahnsinn sein, wie Ahab seinen Wal verfolgt, aber es ist mindestens genauso wahnsinnig, sich zwischen Ahab und seinen Wal zu stellen ... .

To whom it may concern ...

Foreman: I get why you don't want to go to rehab but only an idiot goes to prison for being stubborn.


House: Only an idiot stands between Ahab and his whale. Move. [He opens the drawer and quickly searches but doesn't find any vicodin.]

Foreman: Sorry.

[House shoves the drawer close in frustration]

Mittwoch, 9. September 2009

Ungebührliche Gebühr? OLG Koblenz zum freien Mittelfinger - "Effenberg" - Digitus infamis - digitus imputicus - Stinkefinger

In Familiensachen kann es schon mal heiß hergehen. Da kann einem nach Provokation von zukünftiger Ex-Frau und/oder Gegenanwältin schon mal der Mittelfinger ausrutschen. Einmal. Wie das OLG Koblenz nicht nur der voreiligen Vorinstanz gegenüber klarstellte:

"
OLG
Koblenz
4. Zivilsenat
18.05.2007 4 W 365/07 1. Vor der Verhängung eines Ordnungsgeldes wegen Ungebühr nach § 178 Abs. 1 GVG muss der Betroffene angehört werden. Ihm ist Gelegenheit zu geben, sein ungebührliches Verhalten zu erläutern und zu entschuldigen.
2. Auf eine Anhörung kann nur in seltenen Ausnahmefällen verzichtet werden, soweit der Betroffene sich einer Anhörung entzieht oder dem Gericht eine Anhörung wegen der Art und der Internsität der Ungebühr nicht zugemutet werden kann. Dies ist bei einem ausgestreckten Mittelfinger nicht der Fall.
3. Da das Gerichtskostengesetz in § 1 Abs. 1 GKG das Gerichtsverfassungsgesetz nicht erwähnt, ergeht eine Beschwerde nach § 181 GVG gerichtsgebührenfrei (anschluss an KG v. 6.3.2000 - 1 AR 167/00; OLG Rostock OLGR Rostock 2006, 149; gegen OLG Zweibrücken MDR 2005, 531.

War noch was? Richtig! 300 Euronen wollte das FamGericht Trier.

Das OLG Koblenz dagegen: "

1. Auf die Beschwerde des Antragsgegners und Beschwerdeführers wird der Beschluss des Amtsgerichts Trier vom 18. April 2007 im Verfahren 9 F 395/05 über die Verhängung eines Ordnungsgeldes in Höhe von 300 € aufgehoben.

2. Die Entscheidung ergeht gerichtsgebührenfrei."


Mehr? >>>hier: Datenbank JuMi Rheinland-Pfalz / OLG Koblenz ALLGEMEIN

SPEZIELL 4 W 365/07: http://www3.justiz.rlp.de/rechtspr/DisplayUrteil_neu.asp?rowguid={1892E193-84F9-429F-849B-EFB094C53D4B}


Dienstag, 8. September 2009

Vormerken: Liebe und Gewalt - Existentielle Erfahrungen im Spiegel der Wissenschaft

Liebe und Gewalt Existentielle Erfahrungen im Spiegel der Wissenschaft

Die Frage nach Gewalt und Liebe hängt eng mit existenziellen Fragen nach dem Wesen des Menschen zusammen, so der Münchner Philosoph Prof. Dr. Martin Thurner: Der Mensch entwickle sich ständig weiter und anfangs wisse er noch gar nicht, wer er eigentlich sei. Wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Folge entdeckt der Mensch sein "Ich" nur in Beziehung zu anderen Menschen - diese spiegeln ihm, wie sie ihn wahrnehmen. Der Mensch selbst kreiert dadurch eine eigene Vision vom "Selbst". Dieses "Eigen-Bild" wiederum wird dann in Beziehung zum Gesamtgefüge der Welt gesetzt. Erst an diesem Punkt offenbart sich das, was unsere eigentliche Identität ausmacht. Hier zeigt sich, wie wir uns anderen zuwenden oder von ihnen abgrenzen, wie wir Liebe für andere aufwenden beziehungsweise in Abwehrhaltung gegen unliebsame Einflüsse gehen, ja Gewalt in ihren vielfältigen Ausformungen anwenden, um unsere eigenen Interessen zu wahren und durchzusetzen. [...]
BR-ALPHA (online)

alpha-Forum "Liebe und Gewalt - Existentielle Erfahrungen im Spiegel der Wissenschaft" - am Mittwoch, 9. September um 20.15 Uhr, Wiederholung am 10. September um 13.00 Uhr [BR-alpha]

Verhör-Techniken: Der weisse Neger Wumbamba und Lady Mondegreen an deutschen Gerichten


Das kleine Handblog des Verhörens: Er arbeitete bei den "Sieben Zwergen" statt bei den Siemens-Werken. Dass das im Protokoll landete führt die Forscherin darauf zurück, dass die protokollierende Beamtin wohl aus dem Osten stammte ... .

http://mp3.swr.de/swr2/eckpunkt/podcast/swr2leben20070102_-_missverstaendnisse-oder-einbahnfreie-verhoerer.6444m.mp3



Da können wir aber aus dem Westen doch noch mit ganz anderen Beispielen dienen.
Und wehe, wenn aus Gründen des öffentlichen Vermögensverfalls (?!?! - oder warum auch immer) der Richter/die Richterin seiner Kreativität direkt am Diktiergerät (möglichst hinter vorgehaltener Hand und wenn sich die Parteien gerade quer unterhalten) freien Lauf lassen darf... . (Manchmal wird man halt den Verdacht nicht los, dass es nicht mal ein Versprecher oder ein protokollierter Verhörer ist, sondern dass es sich um Absicht handelt.)

Also diesen Beitrag ruhig mal auf Wiedervorlage legen ... Es werden sich wohl einige Ergüsse einfinden:

http://de.wikipedia.org/wiki/Verh%C3%B6rer


Die Marktlücke "Verhörer an deutschen Gerichten" wird gefüllt.

Nur nebenbei: Bei den SONGVERHÖRERN ist unser Favorit aktuell ALMIGHURT...

Almigurth (Schleichwerbung?)

A-ha



http://songverhoerer.de/?i=list




Stille-Post-Spiel für Juristen: Ersatzväter kommen und gehen, der Name bleibt

1. "Er las immer Agamemnon statt angenommen,
so sehr hatte er seinen Homer gelesen."

So sudelte schon Lichtenberg in seinem so genannten Sudelbuch.

2.
a hatte sie gesagt
b wollte sie sagen
c hatte sie gemeint
d hatte der vernehmende Polizist verstanden
e hatte er diktiert
f hatte die Schreibkraft getippt
g las der Richter daraus
h hat der Richter verstanden
i wollte der Richter vorlesen
j las der Richter vor
k war ihre Einlassung vor Gericht
l verstand der Richter als ihre Einlassung
m ließ er ins Protokoll aufnehmen

Auf die Differenz zwischen h und l angesprochen, brach die Angesprochene in Tränen aus und erklärte "n" wäre richtig gewesen - und entschuldige sich.

3 .Schon während der Studienzeit war es ein netter Zeitvertreib dem Fußnoten-Klau nachzugehen, hatte man einmal einen Verweisfehler entdeckt, der sich ganz eigentümlich gleich durch mehrere Werke (wohl ungeprüft) durchzog, weil es einige Leute immer wieder für sinnvoll hielten, gleich den ganzen Apparat der Einfachheit halber "mitgehen" zu lassen.
So zieht denn bis heute so manches falsche Zitat bis heute seine nicht enden wollende Leuchtspur hinter sich her.
Wie einst Churchill sollte man es mit Zitaten allerdings halten, wie er mit Statistiken.
Gerade in Google-Zeiten wie diesen.
So meldete der SPIEGEL (wohl auf der Suche nach einer passenden Meldung just zum "Vatertag") im Frühjahr 2009 - aufgeschreckt durch den OLG-Report - mit noch größerem Time-lag von einem gescheiterten Einbenennungsversuch einer sorgeberechtigten Mutter, die zunächst durch Falschentscheidung am AG Trier (sic!) durch ohnehin formal falsches Übergehen des Vaters (keine mündliche Anhörung beim Jugendamt des LK TR-Saarburg, keine mündliche Anhörung bei der eigentlichen Verhandlung beim AG Trier) schon zu obsiegen schien, hurtiig und geschwind sogar schon die Urkunden umstellen ließ.
Der SPIEGEL, ja der SPIEGELonline (SPON) meldete dann also der materiell und formell falsche Beschluss sei daraufhin vom OLG TRIER einkassiert worden. Ein OLG Trier gab und gibt es allerdings nicht.

Gerichtsurteil: Kind darf nicht wie Stiefvater heißen - SPIEGEL ...

Der Wunsch eines Kindes, den Namen seines Stiefvaters anzunehmen, rechtfertigt demnach ... Oberlandesgericht (OLG) Trier Namensänderung. zu SPIEGEL WISSEN ...
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,626205,00.html - Ähnlich



ABer wo finden wir es noch? (221 bei Google) In diesem Zusammenhang?

HIER: http://www.jurablogs.com/de/kind-darf-stiefvater-heissen

Und HIER: http://www.ra-osswald.de/aktuelles_details.php?newsref_id=27

HIER: http://log.handakte.de/22955/kind-darf-nicht-wie-stiefvater-heisen/

Den größten Klopper leistete sich allerdings das OLG Koblenz selbst. SO intensiv das BGB gelesen... - dass im Urteil ZPO mit BGB vertauscht wurde, wartete man den fristgemäßen Rückversand des fehlerhaften Urteils des nörgelnden und Schlimmeres (sich mokierende Medien) antizipierenden Vaters ab und fasste einen kurzen Zusatzbeschluss.
Was passierte? Klar: Murphy's Gesetz, das auch in Rheinland-Pfalz (Koblenz) gilt, entfaltete seine Wirkung. Dem Vater war es trotz bestem Willen nicht gelungen, Schaden vom OLG Koblenz und dem mehrheitlich weiblich besetzten Spruchkörper abzuwenden. Mit erheblicher Zeitverzögerung fand sich dann diese "ursprüngliche" Peinlichkeit dann auch noch in der FamRZ 5/2009 Seite 439.

Aber damit immer noch nicht genug:

Ging es ja gerade in dem Beschluss darum zu sagen, dass der einzige Vater bleibt, titelte - vermutlich im Überschwang ihrer verletzten feministischen Gefühle - eine Zusammenfasserin/Eindampferin beim Haufe-Verlag allen Ernstes und mit Wahrnehmungs- oder Wahrgebungsproblemen realitätsverzerrend:

Patchwork-Familien: Väter kommen und gehen, der Name bleibt

28.05.2009 | Familien- & Erbrecht

Scheidungskinder sollen den Namen ihres leiblichen Vaters behalten, auch wenn es einen neuen Vater in der Familie gibt ..."
(DAS KIND hat KEINEN neuen Vater!)
Um dann auch noch den Tipp an weitere AnwältINNEN nachzureichen: "Hier ist die Kreativität von Anwälten gefordert: Welche Gründe ausnahmsweise eine Namensänderung zulassen, ließen die OLG-Richter in ihrem Beschluss nämlich offen. (Oberlandesgericht Koblenz, Beschluss, 9 UF 116/08)"

Tja, da müssen sich die Mütter und hier Haufe-unterrichteten Anwälte beim nächsten Fall aber beeilen. In diesem Fall kam - man(n) ahnt es - inzwischen der Stiefvater abhanden.
Der Titel musste also korrekt lauten:


Montag, 7. September 2009

Vergewaltigung vorgetäuscht - rechte Demo ausgelöst

Eine Vergewaltigung, die am 27. August 2009 durch eine 19-jährige deutsche Staatsangehörige angezeigt worden war, wurde nur vorgetäuscht. Allerdings löste die angebliche Tat am selben Tag am Buckower Damm in Berlin-Neukölln eine Demonstration der rechtsextremistischen Kameradschaft “Frontbann 24″ aus.[...]

Aber auch an diese Meldung wird man erinnert:

“SMS läßt Lügengebäude einstürzen…” http://maennersache.blog.volksfreund.de/2009/06/28/sms-laesst-luegengebaeude-einer-frau-einstuerzen-sorgerecht/

Was solche Falschanschuldigungen individuell für die betroffenen Männer bedeuten, kann man erahnen bzw. nachlesen in der Studie: “Vergewaltigung und sexuelle Nötigung in Bayern“, herausgegeben 2005 vom Bayrischen Landeskriminalamt.

Was diese Falschanschuldigungen durch weibliche TÄTERINNEN den Staat kosten (inkl. der "Falschdemo" oben - Migranten, immer wieder gerne genommen!!!!) sollte dringend mal berechnet werden.

Alle Sachbearbeiter von Sexualdelikten sind sich einig, dass deutlich mehr als die Hälfte der angezeigten Sexualstraftaten vorgetäuscht werden. Viele angezeigte Fälle lassen zwar die Vermutung einer Vortäuschung bzw. falschen Verdächtigung zu, berechtigen jedoch nicht zu einer entsprechenden Anzeige.“

Während die schwerwiegenden psychischen und sozialen Folgen von Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen für die Opfer bereits Gegenstand verschiedener Untersuchungen waren, fehlen Erkenntnisse über die Auswirkungen auf das weitere Leben der zu Unrecht einer derartigen Sexualstraftat Beschuldigten. Die Datengrundlagen unseres Projektes lassen empirisch fundierte Aussagen zu diesen Fragestellungen leider auch nicht zu. Das Zitat des Philosophen Plutarchos von Chaironeia „semper aliquid haeret“ - (verleumde nur frech:) es bleibt immer etwas hängen - dürfte die Folgen, die sich aus falschen Verdächtigungen für die davon betroffene Person ergeben können, ganz gut beschreiben.


Aus einigen der von uns analysierten Akten ließen sich Probleme erkennen, die noch näher untersucht werden müssten, beispielsweise:
• die gestörte Vertrauensbasis in partnerschaftlichen Beziehungen und zum engeren sozialen Umfeld,
• das Misstrauen oder auch die dauerhafte soziale Ausgrenzung im Bekannten- und Freundeskreis, im beruflichen Umfeld oder der Nachbarschaft,
• die Auswirkungen auf die Entscheidungen von Behörden (z. B. Polizei, Jugendamt, Vormundschaftsgericht),
• die Verunsicherung bei der Kontaktaufnahme zum anderen Geschlecht,
• das Entstehen eines generell negativen Frauenbildes beim falsch Verdächtigten.

Besonders schwierig für die betroffene Person und dessen soziales Umfeld sind die Fälle, in denen das Verfahren wegen Vergewaltigung oder sexueller Nötigung nicht mit einem Freispruch wegen erwiesener Unschuld durch ein Gericht endet. Wenn trotz ganz erheblicher Zweifel an der Schilderung des Tatherganges durch das angebliche Vergewaltigungs- oder Nötigungsopfer von der Staatsanwaltschaft das Verfahren gem. § 170 II StPO eingestellt werden muss, weil weitere Indizien oder Tatzeugen fehlen, Aussage gegen Aussage steht und ein Tatnachweis mit der für eine Verurteilung ausreichenden Sicherheit nicht zu führen ist,
befindet sich der fälschlich beschuldigte Mann in einer ähnlich schutz- und hilflosen Lage wie eine vergewaltigte Frau. Er kann die erhobenen Vorwürfe nicht vollständig widerlegen, ein Restverdacht bleibt.

http://wikimannia.org/index.php?title=Falschbeschuldigung

Weblinks
Mehr: http://wikimannia.org/index.php?title=Falschbeschuldigung


Was macht eigentlich "unser" Marco W? - SZonline: Vergewaltigung ist so ein hässliches Wort

An ihn muss man wohl unwillkürlich denken, wenn man das liest:

Vergewaltigung ist so ein hässliches Wort

Eine jetzt.de-Userin schreibt einen Text über uneindeutige Situationen mit Männern – und löst eine Diskussion über ein Phänomen ohne Name aus
Immer wieder gibt es auf jetzt.de Beiträge, die besonders berühren. Neulich veröffentlichte ein_oxymoron den Text Vergewaltigung ist so ein hässliches Wort und löste eine große Debatte aus. Fast 600 mal wurde der Text von anderen Lesern kommentiert, weil sie Vorfälle beschreibt, die so vermutlich schon viele Mädchen und auch Jungs erlebt haben. Situationen, die irgendwo im Graubereich zwischen Vergewaltigung und Sex angesiedelt sind. Für jetzt.de las der Sexualpädagoge Sebastian Kempf, 43, von Pro Familia München den Text und versuchte sich an einer Einordnung des Phänomens.
Text: christina-waechter Foto: zettberlin/photocase.de
Interview [...] http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/484863



Aus: “Vergewaltigung und sexuelle Nötigung in Bayern“, herausgegeben 2005 vom Bayrischen Landeskriminalamt.

Alle Sachbearbeiter von Sexualdelikten sind sich einig, dass deutlich mehr als die Hälfte der angezeigten Sexualstraftaten vorgetäuscht werden. Viele angezeigte Fälle lassen zwar die Vermutung einer Vortäuschung bzw. falschen Verdächtigung zu, berechtigen jedoch nicht zu einer entsprechenden Anzeige.“


Während die schwerwiegenden psychischen und sozialen Folgen von Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen für die Opfer bereits Gegenstand verschiedener Untersuchungen waren, fehlen Erkenntnisse über die Auswirkungen auf das weitere Leben der zu Unrecht einer derartigen Sexualstraftat Beschuldigten. Die Datengrundlagen unseres Projektes lassen empirisch fundierte Aussagen zu diesen Fragestellungen leider auch nicht zu. Das Zitat des Philosophen Plutarchos von Chaironeia „semper aliquid haeret“ - (verleumde nur frech:) es bleibt immer etwas hängen - dürfte die Folgen, die sich aus falschen Verdächtigungen für die davon betroffene Person ergeben können, ganz gut beschreiben.

Aus einigen der von uns analysierten Akten ließen sich Probleme erkennen, die noch näher untersucht werden müssten, beispielsweise:
• die gestörte Vertrauensbasis in partnerschaftlichen Beziehungen und zum engeren sozialen Umfeld,
• das Misstrauen oder auch die dauerhafte soziale Ausgrenzung im Bekannten- und Freundeskreis, im beruflichen Umfeld oder der Nachbarschaft,
• die Auswirkungen auf die Entscheidungen von Behörden (z. B. Polizei, Jugendamt, Vormundschaftsgericht),
• die Verunsicherung bei der Kontaktaufnahme zum anderen Geschlecht,
• das Entstehen eines generell negativen Frauenbildes beim falsch Verdächtigten.

Besonders schwierig für die betroffene Person und dessen soziales Umfeld sind die Fälle, in denen das Verfahren wegen Vergewaltigung oder sexueller Nötigung nicht mit einem Freispruch wegen erwiesener Unschuld durch ein Gericht endet. Wenn trotz ganz erheblicher Zweifel an der Schilderung des Tatherganges durch das angebliche Vergewaltigungs- oder Nötigungsopfer von der Staatsanwaltschaft das Verfahren gem. § 170 II StPO eingestellt werden muss, weil weitere Indizien oder Tatzeugen fehlen, Aussage gegen Aussage steht und ein Tatnachweis mit der für eine Verurteilung ausreichenden Sicherheit nicht zu führen ist,
befindet sich der fälschlich beschuldigte Mann in einer ähnlich schutz- und hilflosen Lage wie eine vergewaltigte Frau. Er kann die erhobenen Vorwürfe nicht vollständig widerlegen, ein Restverdacht bleibt.

http://www.google.de/search?hl=de&client=ohttp://www.google.de/search?hl=de&client=opera&rls=de&hs=EKt&q=marco+w.+t%C3%BCrkei&btnG=Suche&meta=pera&rls=de&hs=EKt&q=marco+w.+t%C3%BCrkei&btnG=Suche&meta=
  1. www.sueddeutsche.de/panorama/246/376054/text/ - Ähnlich
  2. Türkei: Mehr als Knutscherei | ZEIT ONLINE

    26. Juni 2007 ... Im Fall des 17-jährigen Marco Weiss, der in der Türkei wegen sexuellen Übergriffs inhaftiert ist, scheint der Gipfel der gegenseitigen ...
    www.zeit.de/online/2007/26/tuerkei-marco-interview - Ähnlich
  3. Fall Marco W.: Noch länger als unendlich

    15. Juli 2009 ... Erneuter Aufschub in der Türkei: Der Rechtsstreit um den deutschen Teenager Marco W. geht weiter. Ein Urteil fällt nun frühestens nach den ...
    www.tagesspiegel.de/weltspiegel/Marco-W-Tuerkei;art1117... - Ähnlich
  4. Prozessbeginn: Marco Weiss fliegt nicht in die Türkei ...

    27. März 2008 ... In wenigen Tagen wird das Verfahren gegen den deutschen Teenager Marco Weiss aus Uelzen in der Türkei fortgesetzt.
    www.welt.de/.../marco_w/.../Marco_Weiss_fliegt_nicht_in_die_Tuerkei.html - Im Cache - Ähnlich



Dienstag, 1. September 2009

Meine Frau schlägt mich: Häusliche Gewalt gegen Männer - Das Leben!

"Erzählen Sie mal als Mann, dass Ihre Frau Sie verprügelt ..." Man glaubt es kaum, aber häusliche Gewalt von Frauen gegen ihre Männer kommt kaum seltener vor als umgekehrt. Das belegen mehrere Untersuchungen - vor allem internationale.
Der Film von Ulrike Heimes und Sara Rainer greift dieses selten in die Öffentlichkeit geratende Thema auf und stellt einige geschlagene Männer vor. Und das sind keineswegs nur solche, die man gerne als "Weicheier" und "Schlappschwänze" bezeichnet."

[Die Rechtsanwäldin:]Zu hoffen bleibt, dass in dem couragierten Beitrag der beiden "Macherinnen" über das eigentliche Tabu-Thema jenseits des gender mainstreams, auch die zweite Ohnmacht der Opfer - gegenüber Polizei und Justiz - hinreichend deutlich wird. Denn bei der Staatsmacht scheint durch den massiven Einfluss der Frauenhaus-Bewegung oben genannte internationale Erkenntnis schon nicht angekommen zu sein. Doch auch wenn es "nur" ein "schwarzer Schwan/weißer Rabe"-Phänomen(Leseprobe: Nassim Nicholas Taleb: "Der schwarze Schwan" - siehe unten) w-ä-r-e, was es definitiv nicht ist, gelte es dies rechtsstaatlich angemessen und vorurteilsfrei zu handhaben. (Siehe Josephs Geschichte im Alten Testament, "Disclosure/Enthüllung (Michael Douglas/Demi Moore u.a.m.).
Wie schnell Polizei und Justiz im scheinbar umgekehrten Fall reagiert, zeigte noch kürzlich jener Fall: "....
In letzter Sekunde – der Haftbefehl war schon unterschrieben ..."

SMS lässt Lügengebäude einer Frau einstürzen"

Den männlichen Opfern gilt unsere Anerkennung sich in diesem wichtigen Beitrag als doppelte Opfer der Frauen und des Justizystems/der Gesellschaft zu outen, und natürlich den beiden couragierten Autorinnen, um den dringend notwendigen DIskurs in der Polizei, Justiz und Politik über dieses letzte Tabu anzuregen ... .
Allen Anwältinnen und Anwälten, die mithelfen die Mauer der Ignoranz (siehe Wikimannia) zu durchbrechen, ebenfalls.

NDR Fernsehen Sonntag, 13. September 2009 15:15 Uhr

Wiederholung dieser Sendung
14.09.2009 03:20 Uhr
Das Leben! - Meine Frau schlägt mich
Häusliche Gewalt gegen Männer

Das Leben! - Meine Frau schlägt mich: Häusliche Gewalt gegen Männer

Klaus Ruf während der Dreharbeiten. © NDR, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellem Zusammenhang mit genannter NDR-Sendung bei Nennung "Bild: NDR" (S2). NDR Presse und Information/Fotoredaktion, Tel: 040/4156-2306 oder -2305, pressefoto@ndr.de
"Erzählen Sie mal als Mann, dass Ihre Frau Sie verprügelt ..." Man glaubt es kaum, aber häusliche Gewalt von Frauen gegen ihre Männer kommt kaum seltener vor als umgekehrt. Das belegen mehrere Untersuchungen - vor allem internationale.

Doch die Öffentlichkeit nimmt diese Tatsache nicht wahr. Wie kommt das? Männer rufen in der Regel nicht die Polizei. Und wenn, erstatten sie selten Anzeige oder ziehen diese bald wieder zurück - vorausgesetzt die Polizei glaubt ihnen überhaupt.

Doch Männer sind erpressbar, vor allem, wenn es gemeinsame Kinder gibt - Stichwort Sorgerecht. Schon wegen ihrer körperlichen Überlegenheit erwartet man von Männern, dass sie Attacken von Frauen locker abwehren, also gar keine Opfer sein können. Doch nicht Größe und Stärke sind Voraussetzungen für Gewalt. Es kommt vielmehr darauf an, ob jemand Kränkung und Ärger in Aggressivität umwandelt. Dann schlagen auch Frauen zu oder werfen mit Bügeleisen oder Küchenmessern. Und die Männer ertragen es, aus Schamgefühl, aber auch, weil es für sie kaum Beratung gibt.

  • Vater Jürgen, Mutter Birgit und die Kinder Erik und Pauline spielen in der gemeinsamen Wohnung Karten. © NDR, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellem Zusammenhang mit genannter NDR-Sendung bei Nennung "Bild: NDR" (S2). NDR Presse und Information/Fotoredaktion, Tel: 040/4156-2306 oder -2305, pressefoto@ndr.de Klicken Sie auf das Bild, um alle Bilder als Galerie zu sehen
  • Jürgen Manneck Interview © NDR, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellem Zusammenhang mit genannter NDR-Sendung bei Nennung "Bild: NDR" (S2). NDR Presse und Information/Fotoredaktion, Tel: 040/4156-2306 oder -2305, pressefoto@ndr.de Klicken Sie auf das Bild, um alle Bilder als Galerie zu sehen
  • Klaus Ruf während der Dreharbeiten. © NDR, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellem Zusammenhang mit genannter NDR-Sendung bei Nennung "Bild: NDR" (S2). NDR Presse und Information/Fotoredaktion, Tel: 040/4156-2306 oder -2305, pressefoto@ndr.de Klicken Sie auf das Bild, um alle Bilder als Galerie zu sehen
  • Nachgestellte Gewaltszene mit Jürgen Manneck. © NDR, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellem Zusammenhang mit genannter NDR-Sendung bei Nennung "Bild: NDR" (S2). NDR Presse und Information/Fotoredaktion, Tel: 040/4156-2306 oder -2305, pressefoto@ndr.de Klicken Sie auf das Bild, um alle Bilder als Galerie zu sehen


Der Film von Ulrike Heimes und Sara Rainer greift dieses selten in die Öffentlichkeit geratende Thema auf und stellt einige geschlagene Männer vor. Und das sind keineswegs nur solche, die man gerne als "Weicheier" und "Schlappschwänze" bezeichnet.
Sonntag, 13. September 2009 15:15 bis 16:00 Uhr (VPS 15:15), Reportage + Dokumentation stereo 169

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Dokumente
Inhaltsverzeichnis
[PDF-Dokument, 118 kb]
Vorwort
[PDF-Dokument, 169 kb]
Leseprobe 1
[PDF-Dokument, 200 kb]
Nassim Nicholas Taleb
Der Schwarze Schwan
Die Macht höchst unwahrscheinlicher Ereignisse
Übersetzt von Ingrid Proß-Gill
Alle Schwäne sind weiß - davon waren die Europäer bis ins 17. Jahrhundert überzeugt. Dann wurde Australien entdeckt. Dort gibt es schwarze Schwäne - was keiner für möglich gehalten hatte, war auf einmal Realität.

In seinem Bestseller zeigt Nassim Taleb: Extrem unwahrscheinliche Ereignisse - “Schwarze Schwäne” - gibt es viel häufiger, als wir denken. Und wir unterschätzen systematisch ihre gewaltigen Folgen.

Dazu passen acu die folgenden Meldungen:

SÜDDEUTSCHE: Sie küüsten sich und schlugen sich http://www.sueddeutsche.de/muenchen/29/484464/text/

Sie küssten und sie schlugen sich

Beziehungsdrama

17.08.2009, 17:05

Von Alexander Krug

Eine eifersüchtige Ehefrau hat bei einer "Aussprache" in der Sonnenstraße auf ihren Mann eingestochen. Nun ist sie angeklagt wegen versuchten Mordes.[...]

Das Paar lebte in Scheidung Frau schießt ihren Mann
vor Amtsgericht nieder

Das Opfer ist schwer verletzt - Täterin gefasst


27.08.2009 - 07:59 UHR

SCHÜSSE VOR DEM GELSENKIRCHENER AMTSGERICHT!

Ein ganz normaler Scheidungstermin entwickelte sich am Mittwochmorgen in Gelsenkirchen zu einem blutigen Ehe-Drama! Um 10 Uhr sollten sich die Eheleute Ali T. (29) und Dilek F. (32) vor Gericht treffen. Doch als der Mann mit seiner neuen Freundin (23) vor dem Gebäude ankam, eskalierte die Situation.

[...] http://www.bild.de/BILD/regional/ruhrgebiet/aktuell/2009/08/26/blut-drama-vor-gericht/frau-schiesst-auf-ihren-ex-mann.html


Wie süß! Für mehr Fairness im deutschen Familienrecht ? - PAPA-YA - Das Magazin 2. Ausgabe

Mehr Fairness im Recht? Mehr Recht im Recht? Wo leben DIE denn? Tsss.
Will da etwa jemMANd nicht erwachsen werden?

PAPA-YA - Das Magazin 2. Ausgabe

(fair-NEWS) - Das Magazin für mehr Fairness im deutschen Familienrecht Im September 2009 erscheint die zweite Ausgabe von PAPA-YA.

Die Lücke auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt ist nun geschlossen. Kompetente Berichte zum aktuellen Familienrecht und zur Familienpolitik, Erfahrungen von minderjährigen und erwachsenen Scheidungskindern und wichtige Urteile zu Unterhalts-, Sorge- und Umgangsstreitigkeiten sind nur einige der vielen Themenschwerpunkte. Besonders lesenswert dürfte das Interview mit Eva Herman sein, das sicherlich für einige Aufregung sorgen wird. Allgemeine Informationen für alle Betroffene vor, während und nach der Trennung runden das Spektrum von „PAPA-YA - Das Magazin“ ab. Zusätzlich werden in jeder Ausgabe neue Bücher zur Thematik vorgestellt. Ganz besonders stolz sind wir auf die DVD-Beilage der zweiten Ausgabe. Hier präsentieren wir exklusiv den Film „Lieber Vater“!

Ein kompetentes Team aus Familienanwälten, Verfahrenspflegern, Kinderpsychologen und natürlich Betroffenen mit jahrelanger Eigenerfahrung bildet die PAPA-YA-Redaktion.

Einige Themen der zweiten Ausgabe:
Aktuelle News - §1626a-Beobachtungsauftrag - Unterhaltsrechtsreform - Kinder brauchen beide Eltern e.V. - Ausgrenzung von Trennungseltern in der Schule - Interview Eva Herman - Cochemer Modell - Interview mit Richter Rudolph - Parteien zur Wahl 2009 - FILM: „Lieber Vater“ von Ya'ir G. Magall mit Interview Regisseur uva.
Das Magazin erscheint zweimonatlich beim PAPA-YA-Verlag. Die Ausgabe September/Oktober erscheint in der 38. Kalenderwoche. Heftbestellungen über redaktion@papa-ya.de oder über die Homepage des Magazins www.papa-ya.de.
Eine Titelseite des aktuellen PAPA-YA kann unter redaktion@papa-ya.de als PDF angefordert werden.
Weitere Informationen finden Sie unter www.papa-ya.de

Kontakt:
PAPA-YA - DAS MAGAZIN
Das Magazin für mehr Fairness im deutschen Familienrecht
c/o Jörg Mathieu
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Tel: 06 81 / 89 56 749
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Mit vielen guten Wünschen
Jörg Mathieu
Herausgeber/Chefredakteur PAPA-YA


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