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Mittwoch, 25. Juli 2012

psychosoziale Prozessbegleitung für Opfer von Sexual- und Gewalttaten

Und wieso überhaupt ProzessBEGLEITUNG, wenn erst am Ende des Prozesses feststeht, ob es sich überhaupt um ein Opfer handelt(e) und es überhaupt nur dann und eben nur dann (bei aktuell: 13 %, in Worten: dreizehn Prozent! Verurteilungsquote)  im rechtsstaatlichen Sinne als Opfer bezeichnet werden kann [Bsp.1, 2, 3, ] und der NK-Vertreter gar als "Opfer-Anwalt"(ob von Polizei oder Medien)??

Und das nach 
* Wiesbaden (10/2008, Täterinnen. Befunde, Analysen, Perspektiven -Tagungsband 2009),
*  Maria Laach ( am 09. und 10. April 2011) „Opfer im Blickpunkt – Angeklagte im Abseits?“ - Das 40. Symposion des Instituts für Konfliktforschung Köln und des Vereins Deutscher Strafverteidiger Frankfurt/Main [1], [2],[Google Books - 3], 
[4 WAZ. Abschied von der Opferrolle]
* Meissen (18.-20.05.2011),  
* Bern ( 23.06.2011 DittmannUni Basel: "Glaubhaftigkeitsbegutachtung - Wann muss der Zweifel siegen?" - Abschiedssymposium für Dr. Madeleine EgglerUPD Bern)
* Bielefeld (14. - 15. September 2011 - Ambivalenzen der Opferzuwendung des Strafrechts - Zwischenbilanz nach einem Vierteljahrhundert opferorientierter Strafrechtspolitik in Deutschland), [1],   [2], [3]
* Basel (2011), 
* Zürich (4. Intern. Symposium Forensische Psychiatrie - 24./25. Mai 2012 - Vortrag MaxSTELLER (PP), Workshop MAX STELLER),  
* 17. Präventionstag in München (2012 - Vortrag: Prof. em. Kreuzer, Gießen ), 
* Trier am 14./15. Juni 2012 - interdisziplinärer Workshop zur "Psychologie der Vernehmung im Strafverfahren"  [Psychologie/Jura [1],[2] ] 

undundund ... Tsss.

Täglich wird über die Opfer von schweren Sexual- und Gewalttaten berichtet. Ihr Leiden endet nicht nach der Tat, sondern dauert oft ein ganzes Leben an. Die Justiz kann mit den Strafverfahren ihren Teil zur Bewältigung und Verarbeitung des erlittenen Unrechts beitragen. Dennoch erleben die Verletzten und ihre Angehörigen das Strafverfahren häufig als besondere, zusätzliche Belastung und brauchen deshalb Unterstützung und Begleitung im Strafverfahren.
"Unser Ziel ist es, das heute schon bestehende gute Angebot an haupt- und ehrenamtlicher Prozessbegleitung für diese schwer belasteten Verletzten auszubauen. Diese besonders Betroffenen sollen möglichst früh und über einen längeren Zeitraum, weit vor und über die Hauptverhandlung hinaus qualifiziert begleitet werden. Es geht darum, ihre speziellen psychischen Befindlichkeiten und Traumatisierungen zu erkennen, adäquat darauf zu reagieren, ihnen Hilfsmöglichkeiten an die Hand zu geben und sie für ihre Aussage zu stabilisieren, nicht aber zu beeinflussen", so Justizstaatssekretärin Beate Reich.
Rheinland-Pfalz werde deshalb eine Weiterbildung zur psychosozialen Prozessbegleiterin oder zum -begleiter finanziell fördern, um das Angebot vor Ort zu erweitern, betonte die Staatssekretärin.
„Darüber hinaus hat Rheinland-Pfalz auf der Justizministerkonferenz im Juni 2012 vorgeschlagen, dass im Interesse der Verletzten als auch der Justiz die Länder gemeinsam mit dem Bund einheitliche Kriterien für die psychosoziale Prozessbegleitung und für die Weiterbildung erarbeiten sollen. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Rheinland-Pfalz leitet die hierzu von der Justizministerkonferenz eingesetzte Arbeitsgruppe“, so Reich.
Hintergrund:
Die Strafprozessordnung sieht vor, Verletzte möglichst frühzeitig darauf hinzuweisen, dass sie „Unterstützung und Hilfe durch Opferhilfeeinrichtungen erhalten können, etwa in Form einer Beratung oder einer psychosozialen Prozessbegleitung. Eine gesetzliche Definition oder ein standardisiertes Angebot der psychosozialen Prozessbegleitung gibt es derzeit nicht.
Unter psychosozialer Prozessbegleitung versteht man die fachlich qualifizierte Begleitung von Verletzten vor, während und nach der Hauptverhandlung im Strafverfahren. Sie umfasst unter anderem die Betreuung, Vermittlung von Informationen insbesondere über das Strafverfahren und die damit verbundenen emotionalen Belastungen, die Begleitung zu (Vernehmungs-)Terminen, die Unterstützung bei der Suche nach anwaltlicher und therapeutischer Hilfe und beim Kontakt zu anderen Behörden und Institutionen. Gespräche mit den Betroffenen über das Tatgeschehen sind dabei ausgeschlossen.
Die psychosoziale Prozessbegleitung stellt eine Ergänzung der bestehenden Angebote für Opfer schwerer Sexual- und Gewalttaten dar, die aufgrund ihrer Traumatisierung oder ihren psychischen Befindlichkeiten in besonderem Maße professionelle fachliche Unterstützung durch speziell geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und eine zeitlich länger dauernde und intensivere Begleitung im Strafverfahren benötigen.
Eine Übersicht über die verschiedenen Formen und über die Stellen, die in Rheinland-Pfalz Prozessbegleitung anbieten, hat die AG FOKUS: Opferschutz in ihrem 1. Tätigkeitsbericht erstellt.
Diese ist abrufbar unter http://www.mjv.rlp.de/Ministerium/Opferschutz/AG-FOKUS-Opferschutz/

Ministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Rheinland-Pfalz
Psychosoziale Prozessbegleitung

Rheinland-Pfalz fördert psychosoziale Prozessbegleitung für Opfer von Sexual- und Gewalttaten

Freitag, 13. Juli 2012

Freitag, der 13. Juli 2012 11.00 Uhr - 69483 Wald-Michelbach/Aschbach, Steinhecke 10

Quelle: http://www.wgvdl.com/forum/forum_entry.php?id=241606


R.I.P. Horst Arnold - Freitag, der 13. Juli 2012 - wohl einer der schlimmsten Tage für die deutsche Justiz der Nachkriegszeit! - Die Beerdigung für das Opfer Horst Arnold [1],[2] hat gerade begonnen. Seine analoge Timeline dürfte heute noch und in wenigen Minuten durch die Beisetzung ihr Ende finden. Seine digitale Timeline dürfte allerdings zur Unruhe der deutschen Justiz wohl zur gleichen Zeit erst (so richtig) beginnen. Man(n) wird in wohl nie vergessen. Daran würde und wird auch das (Ver-)Schweigen einer Alice Schwarzer/EMMA und/oder BILD und/oder BUNTE  nichts ändern. Im Gegenteil.

[3] 


ZDF Drehscheibe vom 12.07.2012 "Unschuldig hinter Gittern" - Beitrag in der Leiste am Video-Cli-Rand einzeln ansteuerbar: http://drehscheibe.zdf.de/ZDF/zdfportal/programdata/7b45c7be-9018-31b1-9d67-4d1a58c63f27/20018064?noDispatch=1


Freispruch vom Vorwurf der sexuellen Nötigung - Frei 13. Juli 2012

28-Jähriger verlässt Landgericht als freier Mann



Münster - Freispruch aus Mangel an Beweisen: Zu diesem Urteil kam gestern die 11. Große Strafkammer am Landgericht, wo sich ein 28-jährige Mann aus Münster wegen sexueller Nötigung zu verantworten hatte. Von Hans-Erwin Ewald [...]

Vergewaltigung in der Kanzlei - Ingo Lenßen über Jörg Kachelmann, Berufsethos und Soap - und die Agonie … Die Rechtsanwäldin | 29. März 2012 —Ist Alice Schwarzer der Unschuldsvermutung ihr Tod ...? „Herr Rechtsanwalt, wie sehen Sie ... das "Remix". Kompliment? Operation gelungen? Patient Unschuldsvermutung tot!!! BTW: es steht auch ... /lenssen-und-partner/video/vergewaltigung-in-der-kanzlei-ganze-folge Apropos Berufsethos: ... in einer „modernen“ Aufführung Lessing „Nathan der Weise“ kurzerhand den uneinsichtigen Patriarchen von ... 

27. November 2011 — Na da dürfte wohl für 2011 die 11% Verurteilungsquote kommen oder die 11 sogar fallen. - Und die Gender-"Wissen"schaftlerin verwundert die Augen reiben. Nachdem schon die Münchener Ermittler sich innerhalb zwei Wochen bzgl. der angeblichen Vergewaltigung in der Toilette der U-Bahn (Ostbahnhof) ihre voreilige PM korrigieren musste (LINKSammlung unte…

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vor 5 Tagen —Neues aus dem Farce-Book(Fake Book) des Fa(r)cetten-Reich des Lebens (Real Life!): Eine anscheinend ausgezeichnete (Preis!), aber scheinbar schlechte Darstellerin im Real Life will, äh wollte von einen Taxifahrer sexuell genötigt worden sein. Nicht nur arm im Sinne des Hartz-Gesetzes? Irgendwie wird…

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vor 5 Tagen —Der einst als Vergewaltiger und Mörder Verurteilte dürfte der neue Rekordhalter unter den mindestens 2000 wieder freigelassenen Falschverurteilten sein. Und ausgerechnet die ehemalige Honorargeberin von Schwester Nr. 1 Alice Schwarzer, BILD, läßt fragen: „ Was halten Sie vom US-Justizsystem?“ ht…

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5. Juli 2012 —... und Raub und K.O.-Tropfenbehandlung .... Früher führte Vergewaltigung zu schulischem Absturz; heute führt schulischer Absturz zu Vergewaltigungsanzeigen. Und ganz wichtig bei Vernehmkungen: Früher wurden die Mädchen rot, wenn sie sich schämten; heute schämen sie sich, wenn sie rot werden... . E…

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4. Juli 2012 —„Die Justiz reinigt sich einfach nicht gern selbst. Eine Anklage würde aber dazu gehören.“ (Wer sagt(e) das?) - Nein, Anzeigen wegen Vergewaltigungen ist noch keien olympische Disziplin; Falschanzeigen sind es auch nicht. Auch wenn so manche Frau uns in der letzten Zeit im Rahmen der (bayrischen ?)…

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30. Juni 2012 — »Die frühere Kultusministerin Dorothea Henzler beantwortete monatelang entsprechende Schreiben gar nicht und ließ dann mitteilen, Horst Arnold könne sich wie jeder andere beim Zentralen Personalmanagement um eine Stelle bewerben. Dabei hatte er das längst getan«, sagte der Anwalt, dem seine Ver…

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27. Juni 2012 — Warum die Verurteilungsquote fällt und fällt und fällt ?!?!?!?? (bei langfristig steigenden Anzeigezahlen) Rinteln - Doch keine Vergewaltigung – Freispruch Rinteln/Bückeburg (ly). Aufatmen beim Angeklagten: Mit einem Freispruch ist der Prozess gegen einen Rintelner (68) zu Ende gegangen, dem die St…

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26. Juni 2012 —Fehleinschätzungen, Unachtsamkeit, öffentlicher Druck: Es gibt viele Gründe für irrtümliche Verhaftungen - auch wenn die Justiz in Deutschland einen guten Ruf genießt. Kaum jemand kann sich vorstellen, dass der Justizapparat Fehler macht. So bleiben unschuldig Verurteilte auch oft noch nach ihrem of…

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24. Juni 2012 —Bunt in der Republik verteilt: Nürnberg, Aue (Sachsen), Aurich, Duisburg/Hochfeld - und ein Polizist in Tirol., - Vielleicht beginnen die Schreiberlinge ja auch irgendwann mal zu begreifen, dass es grundsätzlich nicht um die (gar angezweifelte) Glaubwürdigkeit einer Zeugin, sondern um die GLAUBHAFTI…

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