Samstag, 10. Oktober 2009

FamFG -Ursachen und Folgen ... Cochem (Gründungsjahr: Erste Gespräche 1992 ), Auerbach 2009 ...

"Das Wohl des Kindes" - nur etwas für Dickbrettbohrer....



Wenn aus Liebe Hass wird: Eltern bleiben trotzdem Eltern

Amtsgericht Auerbach beschreitet neuen Weg beim Umgang mit Sorgerechtsstreitigkeiten - Ziel: Wohl der Kinder durchsetzen


Auerbach. "Kinder haben beide Elternteile lieb. Deshalb ist es wichtig, dass die Eltern die Verantwortung über das Sorgerecht nicht auf das Gericht abschieben", sagt Inge Bahlmann. Die Direktorin des Amtsgerichtes Auerbach und Richterin Ute Zschiesche sind dort für Familienrecht zuständig.

Um das Wohl der Kinder bei Scheidungen besser durchzusetzen, hatten die Richterinnen alle an Familienverfahren Beteiligte zu einem Runden Tisch eingeladen: Anwälte, Richter, das Jugendamt des Vogtlandkreises und freie Träger. Von rund 400 Familienverfahren ging es 2008 bei über 80 um die Entscheidung, wer nach der Trennung das Sorgerecht erhält oder wie der Umgang geregelt wird. "Ziel des Treffens war es, alle Beteiligten zum Umsetzen des Cochemer Modells anzuregen", so Bahlmann. Das stellt nach ihren Worten eine Beratung zerstrittener Eltern mit dem Ziel in den Vordergrund, danach gemeinsam über die Zukunft der Kinder zu entscheiden. Getreu dem Motto aus einem Kindermund: "Ihr seid zwar kein Paar mehr. Aber ihr bleibt immer meine Eltern."

[...http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/REGIONALES/VOGTLAND/AUERBACH/1599944.html ]

Von Lutz Hergert - freiepresse.de

Erschienen am 09.10.2009

http://www.ak-cochem.de/

Pressemitteilungen:

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8. Familienkongress des Bundesvereins "Väteraufbruch für Kinder"
07. und 08. November in Halle Saale
Trennung ohne Streit für die Kinder? - erste Erfahrungen mit der neuen FamFG-Reform
Die ersten Erfahrungen werden bereits mit der neuen FamFG-Reform gemacht. Am 01. September fand ein langer Weg sein Ende und das Gesetz trat in Kraft. Viele Jahre wurde über eine Verbesserung des neuen Kindschaftsrechtes diskutiert. Elemente der Cochemer Praxis flossen ein, aber auch die Verschärfung der Rechtsmittel war ein wichtiges Thema. Nun sollen Familienrechtsverfahren vorrangig behandelt werden, bevor sich der Streit verfestigen kann. Auch sollen die Umgangsrechte des Kindes besser geschützt werden. Mittlerweile gibt es die ersten Erfahrungen bei allen Professionen und wir wollen uns über diese Erfahrungen austauschen. [>>>>>>>>>>>mehr]

Wie Trennungskinder die Scheidung durchleiden
Vor sieben Jahren Trennten sich Bea und André. Ihr kleiner Sohn Fritz pendelte zwischen den Wohnungen der beiden Eltern. Er verkraftete die Trennung nur mühsam - und erst eine Mediatorin brachte etwas Ruhe in das Leben des verunsicherten Kindes. Es gibt Kämpfe, bei denen es nicht ums Gewinnen geht - bei denen man auch mit einer Lösung zufrieden sein kann, die ganz anders aussieht, als man sie sich gewünscht hat. Diese Erfahrung haben André Winter und Bea Schramm gemacht, als sie sich nach ihrer Trennung über den Umgang mit ihrem Sohn Fritz zusammenraufen mussten. "Eigentlich bin ich jetzt genau das, was ich nie sein wollte - ein Papa für jedes zweite Wochenende. Ich denke, dass es für ein Kind wichtig ist, auch Alltag mit seinem Vater zu haben, aber ich sehe auch, dass es für ihn besser ist, wenn ich mich mit seiner Mutter verstehe." Wenn André seine Situation als Trennungsvater beschreibt, klingt auch ein wenig Bitterkeit durch. Was er jetzt hat, ist das Ergebnis eines mühsamen Prozesses, bei dem Mutter und Vater lernen mussten, sich zurückzunehmen. Denn trotz aller Unterschiede in Ansichten und Lebensstil, die sie als Paar auseinanderbrachten, wollten beide für Fritz weiter Eltern sein. [>>>>>>>>>>>>>>>>>>> mehr MORGENPOST]

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