Samstag, 21. August 2010

Lehrerin schlägt Polizist/Ehemann - Gegenüber - Jörg Kachelmann und das Unwerwarte erwarten

Tja, manchmal trügt der erste Anschein, ist es ganz anders als unsere Vorurteilsstrukuren im Hirn es uns zu denken erlaube(t)en. Ob es im Fall Jörg Kachelmann (siehe SPIEGELonline aktuell) denvert und dallast, dass es eine Art hat oder HIER: Sicher werden wir alle ab dem 06. September nach manches erleben. Für die, die sich schon mal ein wenig die verklebten Synapsen lockern wollen, zeigt der WDR heute Abend den - im doppelten Sinne - ausgezeichneten Film "Gegenüber" mit dem Willy Brandt Sohn Matthias in der Hauptrolle, nicht nur für die, die ohnehin wissen, dass es schwarze Schwäne gibt. (Also schon mal das Unerwartete erwarten ...)

"Der stets besonnene Streifenpolizist Georg wird von seinen Kollegen geschätzt und um seine harmonische Ehe mit der attraktiven Grundschullehrerin Anne beneidet. Vor allem sein jüngerer Partner Michael ahnt nichts von den Konflikten, die das Leben des Paares seit Jahren bestimmen. Doch die glückliche Fassade bekommt allmählich Risse, und die Spannungen dringen nach außen: Annes verzweifelter Kampf um Anerkennung, Georgs Bemühen, es allen recht zu machen, die Hilflosigkeit der erwachsenen Kinder - und die Spuren körperlicher Gewalt, die sich kaum noch verbergen lassen...

Statement des Regisseurs:

"Ich wollte, dass meine Geschichte vor allem von Liebe und Abhängigkeit handelt. Gewalt ist dabei eher der Glutkern dieser Geschichte. An der körperlichen Aggression entzündet sich das Drama immer wieder neu; die Scham der Protagonisten, die eigenen Unfähigkeiten, die Angst vor Verlust. Ein Strudel, der die Beziehung und die enge Welt der beiden in immer weiter in die Tiefe zieht. Gleichzeitig der unbedingte Wille, nach außen alles zu verstecken. Aus dieser Situation gibt es kaum einen Ausweg. " (Jan Bonny)

Preise:

Im Rahmen der "Quinzaine des Réalisateurs" eine lobende Erwähnung von der Jury der CICAE (der internationale Verband der Arthouse Kinos), Cannes 2007
Förderpreis für das beste Drehbuch, Filmfest München 2007

Darsteller:

Georg: Matthias Brandt
Anne: Victoria Trautmansdorff
Michael: Wotan Wilke Möhring
Sabrina: Anne Ratte-Polle
Denise: Susanne Bormann
Marie: Anna Brass

Stab:

Buch: Jan Bonny, Christina Ebelt
Regie: Jan Bonny
Musik: Martin Witte
Kamera: Bernhard Keller
Redaktion: Andrea Hanke, WDR
http://www.wdr.de/tv/kinozeit/debutfilm/sendungsbeitraege/2010/0821/index.jsp

Freitag, 20. August 2010

Das Gehirn des Journalisten .... (aus gegebenem Anlaß)

»Die Presse, die Maschine, die Eisenbahn, der Telegraph sind Prämissen, deren tausendjährige Konklusion noch niemand zu ziehen gewagt hat.«
Nietzsche
.

Tausend Jahre Zeitungen — es ist ein Gedanke, den man nur mit Grauen denken mag! Wird es, kann es nach dreißig Generationen von Zeitungslesern noch eine Vernunft, einen Geist auf Erden geben? Einen Geist, der mehr ist als die tote, verschliffene Hülse geistloser Gemeinheit? Die schlimmsten Befürchtungen sind hier immer noch nicht schlimm genug.

Mit der Geburt des Tagschreibers aus der Geistverlassenheit des Dünkels schloß sich der Ring der modernen demokratischen Unkultur. Und diese Spottgeburt, die sich durch Lumpen und Schwärze fortpflanzt, mußte notwendigerweise erfolgen, sobald die unseligsten aller Erfindungen die Voraussetzungen hiezu geschaffen hatten. Der Zwang, in irgend einer Hinsicht ein Fürsichstehender, ein Eigner seiner selbst zu sein, ist dem Massenmenschen jederzeit eine unerträgliche Last gewesen; immer hat dieser es als Wohltat empfunden, sich sein Denken, Handeln und Fühlen vorschreiben zu lassen. Aber niemals — auch nicht zur Zeit der kirchlichen Allmacht — ist die intellektuelle und ethische Kastration der Menschheit mit so durchschlagendem Erfolg versucht worden wie von den unverfrorenen Faiseuren, die jetzt mit Hilfe einer wahrhaft schwarzen Kunst der Masse das lästige eigene Denken und Betrachten abnehmen und das Surrogat hiefür täglich zweimal ins Haus schicken.
Gab es jemals ein glänzenderes Geschäft? Der hungernde Philister versagt sich ein Stück Brot, um ein Zeitungsblatt zu kaufen. Heute bereits ist die Lesemanie so allgemein verbreitet, daß die meisten Menschen einen Großteil ihrer Muße mit dem Verschlingen von Nachrichten und Betrachtungen ausfüllen, zu denen sie nicht die geringste innere Beziehung haben.

Sie verschlingen die fragwürdigste geistige Kost ohne jede Not und ohne jede Möglichkeit der Verdauung, die schon wegen der übermäßigen Quantitäten ausgeschlossen ist, auch wenn die Nahrung selbst verdaulich wäre. Gibt es ein besseres Rezept zur schnellsten Erlangung der gründlichsten Stupidität?
Und nun denke man an die Folgen dieser immer mehr sich verbreitenden und immer intensiver sich gestaltenden Praxis nach tausend Jahren! …

Die Kirche, die Vorgängerin der Presse in der Herrschaft über den Intellekt der Masse, hatte wenigstens ein Ideal, wenngleich ein lebensfeindliches. Sie besaß auch einen Geist, obgleich nur einen kranken, sie erschuf auch eine unvergängliche Kunst. Innerhalb der kirchlichen Allmacht war noch eine Kultur möglich. Der Kastratismus der Kirche war wenigstens ein System, der Kastratismus der Presse aber ist Unsinn und Gemeinheit als »Selbstzweck«, wie der Ausdruck für alle moderne Sinn- und Systemlosigkeit lautet. Die Kirche stand allezeit über den Gläubigen, die Presse kann ihre Macht nur erhalten, wenn sie den geistigen Tiefstand der Masse faktisch verkörpert. Die Popularität der Kirche war Klugheit, die Popularität der Presse ist wirkliche Gemeinheit, die Presse ist des Pöbels. Was der Zeitungsleser in den Blättern sucht und findet, ist der Abklatsch seiner eigenen Niedrigkeit, welche Welt und Leben von gesicherter Futterkrippe aus als ein weitläufiges Panoptikum für nimmersatte Gaffer betrachtet. Der Genius der Kultur wandte sich ab, als die Menschheit die Religion mit der Zeitung vertauschte. Aber dieser Tausch war ein unabweisliches Schicksal. Die Presse ist da, sie wächst, sie überwuchert alle Gebiete des Lebens, und der wandt ist. Es gibt viele und darunter nicht wenig berühmte Schriftsteller, Künstler und Gelehrte, die ihren Ruhm nur ihrem Mangel an tieferer Bildung und Einsicht verdanken. Aus diesem Mangel stammt jenes leichte Urteil, jene Bedenkenlosigkeit der Dummheit, jene kecke Geschwätzigkeit und aufdringliche Schamlosigkeit, die von der Ignoranz immer wieder mit Temperament, Mut des Geistes und künstlerischer Naivität verwechselt wird. Solche Berühmtheiten wirken im Grunde mit den Mitteln des Journalismus, sie sind dem Tagschreiber verwandt, — es sind vielfach nur entsprungene Tagschreiber …
Die Bildung ersetzt der Tagschreiber durch ein spezifisches Gedächtnis, durch ein Notizbuch oder einen Zettelkasten. Aus aufgeschnappten Namen und Aussprüchen, schlechtgehörten Urteilen und schlechtgelesenen Berichten, zusammenhangslosen Begriffen und Historien, aus schiefgesehenen Tatsachen, aus fünfzig gangbaren Phrasen und mit dem Zubehör des eigenen Fetzenwissens webt er die Ellen seiner Arbeit. Man darf billigerweise nicht übersehen, daß auch unser moderner Schulmechanismus kein anderes als ein solches Phrasenwissen hervorbringt, daß die Schule alles tut, die unheilvolle Verwechslung von Bildung (d. h. Zucht der Sinne und des Intellekts,um richtig sehen und denken zu lernen) mit wertlosem Gedächtnisballast und papageienhafter Nachplapperei vorzubereiten. Die Schule, die von jeder Ecke der Welt einen Theoriefetzen und von jedem Ding wenigstens den Namen in uns hineinstopfen will, verführt die Masse dazu, die Zeitungslektüre für die natürlichste Fortsetzung der »Bildung« zuhalten. Der Tagschreiber hält heute den Posten für »Ausbau der Bildung« besetzt. Die Zeitung ist das Schulbuch der Erwachsenen. Und der Tagschreiber ist der Lehrer der großen Masse.
Allem, was heute als Bildungsfaktor gilt, der Zeitung, der Schule, der Reisewut, den Ausstellungen, dem unmäßigen und sterilen Kunstbetrieb, alldem haftet der Fluch des Vielzuviel an. Wir liegen vor der Quantität auf dem Bauch, wir haben völlig vergessen, daß die eigentliche Geistigkeit, die innere Kultur gerade in der Abwehr des Zuvielen, des Angehäuften, in der Beschränkung auf das Wenige, das Verdauliche besteht. Wir haben die Bildung zu einem Kinematographentheater umgestaltet, in dem auf einem endlosen Film eine Kette von wahl- und zusammenhangslosen Momentbildern sich abhaspelt.

Und wir ergötzen uns an dem Hastigen, Flimmernden, Unruhigen, Flüchtigen und Halbgesehenen …

Der Journalist ist nicht ein Schriftsteller aus innerm Zwang, sondern ein Schreiber, der einem Druck von außen gehorcht. Er schreibt nicht, weil er etwas zu sagen hat, sondern er sagt immerfort etwas, weil er schreiben muß. Und er hat beim Schreiben das Gefühl, nicht das sagen zu müssen, was er für richtig hält, sondern das, was »man« heute für richtig hält und was übermorgen bestimmt nicht mehr wahr ist. Der Tagschreiber hält beim Schreiben nicht Gericht mit sich selbst und jenem »Man«, sondern schielt ängstlich nach dem Leser, den er schon über seine Schulter gucken sieht. Beim Schriftsteller besteht zwischen Person, Stoff und Form ein organischer Zusammenhang. Das Verhältnis des Tagschreibers zu seinem Stoff aber ist ein durchaus widernatürliches und gezwungenes. Die Auswahl des Stoffes ist bereits ohne ihn vollzogen: er ist abhängig von der Augenblicksgegenwart, von der Aktualität, vom Vordergrund; er hat nur innerhalb des Heute, des »Modernsten« eine Auswahl. Das Heute,
der Gischt der Unmittelbarkeit, ist aber gerade das Noch-nicht-zu-Beurteilende, ist dasjenige, was von einem Betrachter, der die Wahrheit und das Wesen einer Sache zu ergründen sucht, mit der feinfühligsten Behutsamkeit und dem kühlsten Mißtrauen aufgenommen werden muß. Dem Tagschreiber ist es

nicht im geringsten um die Wahrheit zu tun — er führt dieses Wort, wie alle schönen Worte, im Munde —, sondern nur um Urteile überhaupt, um Urteile, die lediglich durch die Aktualität der beurteilten Substanz interessieren. Was weiß er von der vorsichtigen Gelassenheit, mit der ein geschulter Denker seinem Problem gegenübertritt, von der unbeirrbaren Geduld und zarten Unerbittlichkeit, mit der er es allmählig entwirrt und faßlich macht? Wie hätte der Schreiber des Tages auch nur die Muße zu wirklicher Denkarbeit! Er hat zu schreiben, nicht zu denken. Er kriecht auf den schwierigsten Problemen so geschäftig herum wie die Made auf dem Käse, um sich davon zu nähren und sie überdies noch zu beschmutzen. Der Ernst einer Sache schreckt ihn niemals ab; er hat nur einen Ernst: mit den Brocken, die er der Masse hinwirft, ihren Geschmack zu treffen, vor der Masse recht zu behalten, maßgebend zu sein, eine Macht zu sein, mit der man sich verhalten muß! Er sagt mit Pilatus: Was ist Wahrheit! Er fühlt sich als Anwalt einer Majorität, er stützt sich nicht auf Gründe, sondern auf die Mode, auf das unisone Geschrei des Tages.

Die Presse hat mit Vernunft und Wahrheit nichts zu tun, sie schlägt ihnen täglich ins Gesicht; sie sorgt für den Obskurantismus besser noch als die Kirche. Daß die Presse, die sich fortschrittlich nennt, irgendwie Aufklärung verbreite oder den Fortschritt fördere, das glauben nur solche, die durch Zeitungslektüre bereits hoffnungslos verdummt sind. Das Hauptargument für die »Berechtigung« oder »Notwendigkeit« der Presse ist jetzt dieses, daß sie die liberalen Institutionen in Schutz nehme. Nun, man mag über die liberalen Institutionen denken wie man will; was würde aber — gesetzt, es wäre wahr — Tagschreiber löst den Pfaffen ab. Die Welt muß sich dafür interessieren, wie es in dem Gehirn aussieht, aus dem sie neu erschaffen ward: in dem Gehirn des Journalisten.

Es ist eine wenig erfreuliche Spezies Mensch, aus der die Tagschreiber sich rekrutieren. Es sind bestenfalls Menschen mit Ehrgeiz und Unternehmungslust ohne Rückgrat und Willen, Leute mit einem Zuviel an Phantastik und Überhebung, um es in einer bürgerlichen Nützlichkeitsexistenz auszuhalten, und mit einem Zuwenig an Verstandeskraft, Geschmack und Bildung, um im Geistigen und Kulturellen auch nur Kleines zu bedeuten. Es sind im bürgerlichen Sinne Deklassierte, im geistigen Sinne sterile Parasiten der wirklichen Bildung, Nebelgehirne, un-
disziplinierte Wildlinge mit Vandaleninstinkten. Wer irgendeine tiefere Bildung, wer auch nur das bescheidenste intellektuelle und ethische Reinlichkeitsgefühl besitzt, kann kein tauglicher Journalist werden.
Bildung ist nämlich ein Hindernis für die journalistische Fixigkeit, sie untergräbt die dreiste Selbstgefälligkeit, die über alles so leicht und sicher urteilt.
Bildung ist ein retardierendes Prinzip: die Erziehung zur Vorsicht im Urteil. Sie hält davon ab, einen Einzelfall bedenkenlos zu verallgemeinern oder eine Regel auf jeden Einzelfall zu beziehen. Die Bildung hat mit einem Wort Vorurteile, der Journalismus aber ist ‚vorurteilsfrei‘. Bildung verantwortet Urteile schwer und zögernd, der Journalismus verantwortet ohne weiteres alles und jedes. Mit wirklicher Bildung kein Journalist, mit wirklicher Bildung daher auch kein Schriftsteller, kein Dichter, kein Künstler, kein Gelehrter nach dem Herzen der Zeitungskritiker. Es ist leicht zu erraten, was für eine Art von Literatur, Kunst und Wissenschaft die Presse propagiert, was für Leute sie am begeistertsten lobt: Alles, was mit ihr ver-

der Schutz einzelner verbriefter (und trotz Presse meist eben nur verbriefter) persönlicher Freiheiten bedeuten gegen die scheußliche Tyrannei der Masse, welche gerade durch die Presse gefestigt und geheiligt wird! Schließlich steckt hinter jedem liberalen Ding immer ein Tyrann. Die öffentliche Meinung, die durch die Presse gemacht wird, ist die schlimmste Beeinträchtigung der persönlichen Freiheit und die illiberalste aller Institutionen. Die Presse wird immer den Erfolg anbeten und — um selbst daran teilzunehmen — dem huldigen, der die Macht hat, oder dem, welchem die Macht winkt. Nein, die Presse hat nichts mit der Freiheit zu tun, die »freiheitliche« am
wenigsten! Und mögen Präsidenten, Minister, Zelebritäten und Streber sie noch so oft als segensreiche Macht verhimmeln! Sie wissen, warum sie’s tun ....

Aber der Mensch ist ein zähes Tier. Vielleicht wird die Presse sich selbst ad absurdum führen und
wie jener Frosch, der sich zum Ochsen aufblähen wollte, krepieren, noch ehe der menschliche Intellekt und die menschliche Würde ganz zuschanden werden. Eines aber wird schon in kurzer Zeit unwiederbringlich verloren sein: das lebendige Sprachgefühl. Der Tagschreiber, dem fast ausschließlich nur der Zufall Artikel diktiert, der sich für alles interessieren muß und daher für nichts interessiert, ist von vornherein zu einer affektierten Schreibweise verurteilt. Er schreibt nicht als Fachmann eines Gebietes, sondern über alles nach unzureichender Information. Er verwendet die Termini und Formeln aller Berufe und Wissenszweige, ohne deren Sinn zu kennen, er ist ein Ignorant, ein typischer Oberflächenmensch und drückt sich daher am liebsten verschwommen und zweideutig aus. Da er immer eine Parteimeinung zu verteidigen hat, ist seine Rede immer übertrieben, ist er — nolens, volens — ein Liebhaber des Extrem-Expressiven. Er beherrscht, da er keinen eigenen Stil haben kann,

alle Stilarten und hetzt jedes klingende Wort erbarmungslos zu Tode. Der Tagschreiber aber ist der
einzige, der von einer ungeheuren Majorität gelesen wird. Die totale Korruption des Wortes ist unabwendbar, wenn es nur noch drei Generationen Tagschreiber und Zeitungsleser geben wird. Denn die Zeitungsleser sind Wiederkäuer! Anschaulicher, als lange Reden es vermöchten, malt Nietzsches Gedichtchen »Das Wort« — selbst ein sprachliches Kleinod — das trübselige Geschick, mit dem Sprache und Wort von ihren Schmarotzern und Würgern bedroht werden. Dem frommen Wunsch, in den es ausklingt, stimmen alle besorgten Schützer der Kultur zu, denen der Tag nicht in Morgen- und Abendblatt zerfällt:

»Pfui allen häßlichen Gewerben,
An denen Wort und Wörtchen sterben

Karl Hauer.




*


*

Es ist unzulässig, daß Leute der Wissenschaft Tiere zu
Tode quälen; mögen die Ärzte mit Journalisten und Politikern
experimentieren. Ibsen.

*

Die Zeitungsschreiber haben sich ein hölzernes Kapellchen
erbaut, das sie auch den Tempel des Ruhms nennen, worin sie
den ganzen Tag Porträts anschlagen und abnehmen, und ein
Gehämmer machen, daß man sein eigenes Wort nicht hört.

Lichtenberg.

DIE FACKEL (1907) gemeinfrei!
Mehr Interesse?

http://corpus1.aac.ac.at/fackel/


vor 3 Stunden —Jetzt mit noch mehr Pointen/Humor: Noch mehr über mehr oder weniger feuchte Gebiete, Unschulds- und andere -vermutungen.... und den "Abmahnwahn der Medienanwälte" ... ;-) Neues von der asymmetrischen Kriegsführung im Falle des Freiwilds Jörg Kachelmann, das die BUNTE bis in die kanadischen Wäl…

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vor 24 Stunden —"Google? - Das sind wir alle." - "Google, Dein Feind und Helfer", Google - die WWWelt-Macht - noch Vorschläge? Gestern im Handelsblatt Thema, heute auch via DPA auch bei vielen Tageszeitungen der Angstaufmacher: "Allmacht-Google". Als wenn es "Big brother Google" alleine wäre,... Qautsch. Es ist…

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vor 26 Stunden —Man vergleiche: Fasten zwischen Facebook und Koran‎ - Vor 1 Tag "100 Polizisten gegen 10 Sandwiches" - so machte man sich zunächst in den Facebook-Foren lustig. Doch aus Spaß wurde schnell Ernst, als in Marokkos Medien ... tagesschau.de - 4 weitere …

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Rechtsanwaltsversorgung: Mindestbeitrag auch bei geringem Einkommen rechtmäßig - Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom 5. Juli 2010, 3 K 1055/09.KO

Neues zu Prekariatsanwälten... Altes siehe unten

Rechtsanwaltsversorgung: Mindestbeitrag auch bei geringem Einkommen rechtmäßig - Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom 5. Juli 2010, 3 K 1055/09.KO

Das Versorgungswerk der rheinland-pfälzischen Rechtsanwaltskammern darf von seinen Mitgliedern einen Mindestbeitrag auch dann verlangen, wenn das anwaltliche Einkommen den Beitrag nur gering übersteigt. Das hat das Verwaltungsgericht Koblenz entschieden und damit die Klage eines Rechtsanwalts abgewiesen, der seine Einkünfte aus anwaltlicher Tätigkeit zu etwa 75 % als Pflichtbeitrag an das Versorgungswerk abführen muss.

Der Kläger ist Rechtsanwalt und Geschäftsführer einer Steuerberatungsgesellschaft. Aus seiner Geschäftsführertätigkeit erzielt er den größten Teil seines Einkommens, während er aus anwaltlicher Tätigkeit nur in geringer Höhe ein Einkommen erwirtschaftet. Das Versorgungswerk setzte den zu zahlenden monatlichen Beitrag vorläufig nach dem Mindestsatz auf 322,38 € und damit auf etwa drei Viertel des beitragspflichtigen Monatseinkommens aus anwaltlicher Tätigkeit fest.



Nachdem der Kläger dagegen erfolglos Widerspruch eingelegt hatte, hat er Klage zum Verwaltungsgericht erhoben. Er beruft sich auf das Grundrecht der Berufsfreiheit: Der Staat nehme ihm sein gesamtes Einkommen aus anwaltlicher Tätigkeit, da er etwa 75 % des Einkommens als Beitrag an das Versorgungswerk und darüber hinaus auch noch Einkommensteuer zahlen müsse. Es bleibe ihm aus anwaltlicher Tätigkeit nur ein Verlust. Hinzu komme, dass er zu mehr als 50 % berufsunfähig sei, von dem Versorgungswerk aber keine Berufsunfähigkeitsleistungen erhalte.



Das Verwaltungsgericht hat die Klage abgewiesen: Der konkrete Mindestbeitrag sei zulässig und verletze insbesondere nicht das Grundrecht der Berufsfreiheit. In der Rechtsprechung sei seit langem geklärt, dass die Einführung eines Versorgungswerks für Angehörige freier Berufe mit einer Pflichtmitgliedschaft und einer Mindestbeitragsregelung zulässig sei. Die Mindestbeitragsregelung des beklagten Versorgungswerks sei nicht zu beanstanden. Sie berücksichtige Sonderfälle nämlich in ausreichendem Maße durch Härtefallregelungen, die allerdings in einem gesonderten Verfahren geltend gemacht werden müssten. Eine besondere Ausnahme für Rechtsanwälte, die aus ihrer anwaltlichen Tätigkeit nur ein geringes Einkommen erzielen, sei nicht erforderlich. Denn dies könne, wie im Fall des Klägers als Geschäftsführer einer Steuerberatungsgesellschaft, darauf zurückzuführen sein, dass weiteren beruflichen Tätigkeiten nachgegangen werde. Zu beachten sei auch, dass der Kläger für seine Beiträge Geg
enleistungen erhalte, nämlich eine Rentenanwartschaft und auch eine Absicherung des Berufsunfähigkeitsrisikos entsprechend den satzungsrechtlichen Regelungen.



Gegen dieses Urteil können die Beteiligten die Zulassung der Berufung bei dem Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz beantragen.

(Verwaltungsgericht Koblenz, Urteil vom 5. Juli 2010, 3 K 1055/09.KO)


Unter der Adresse www.justiz.rlp.de im Bereich Presse steht Ihnen jetzt auch ein Newsmailer zur Verfügung. Sie können sich dort für den laufenden Bezug der Pressemitteilungen des Verwaltungsgerichts Koblenz anmelden.

Verwaltungsgericht Koblenz

Zweitberuf: Anwalt muss Prioritäten setzen
Ein Rechtsanwalt darf nur dann einen Zweitberuf ausüben, wenn seine anwaltlichen Pflichten dadurch nicht beeinträchtigt werden.

Die Pflichten als Anwalt gehen vor
Das entschied der Anwaltsgerichtshof Rheinland-Pfalz in Koblenz in einem am Mittwoch bekanntgewordenen Beschluss. Erforderlich ist nach dem Richterspruch insbesondere, dass der Anwalt ungehindert seine Termine mit Mandanten und vor Gericht wahrnehmen kann (Az. m1 AGH 10/07).
[...]
Allerdings müsse seine anwaltliche Tätigkeit stets den Vorrang haben. Das sei hier nicht der Fall.
15.10.08, 18:24 FOCUSonline

Jörg Kachelmann v. Tatjana-Claudia-Simone-Petra-Sabine...: Niveau-Limbo zum Persönlichkeitsrecht

Jetzt mit noch mehr Pointen/Humor: Noch mehr über mehr oder weniger feuchte Gebiete, Unschulds- und andere -vermutungen.... und den "Abmahnwahn der Medienanwälte" ... ;-)
Neues von der asymmetrischen Kriegsführung im Falle des Freiwilds Jörg Kachelmann, das die BUNTE bis in die kanadischen Wälder verfolgen läßt (Welchen Informationswert in der Sache haben bitte die Bilder in der gestrigen Ausgabe?)

Niveau-Limbo at its best - Schöne Wochenendlektüre ...
Eine Pointe vorneweg. In der "Vita" des guten Mannes Stefan Winterbauer (natürlich ist er ein guter Mann; sie sind alle gute Männer und Frauen der klaassischen Medien, wie BILD, BUNTE, FOCUS, Anne Will, die nicht in der Lage war, eine Alice Schwarzer zu stoppen, Tatjana ständig bereits als "Opfer" zu bezeichen, wie es auch gestern wieder die BUNTE TAT.- und damit mittelbar JK als "Täter". vorverurteilt, oder unten [6 - "Szenen einer Scheinehe]", sie sind alle ehrenwerte Männer und Frauen), die er ungeniert im Kress-Report stehen hat und läßt, taucht eben jener Sender (Kress:>>>"Freie Mitarbeit "Mannheimer Morgen"; RNO Radio; Jugendsender sunshine live; Radio Regenbogen") auf, bei dem auch das VERMEINTLICHE (sic!) Opfer Tatajan, Claudia, Simone, Petra, Sabine, mehr oder weniger arbeitet(e).

Den Rest kann man sich als spaßige Lektüre (durchaus) für nach dem sunshinigen Wochenende geren auf Wiedervorlage legen. BTW: Wir sind weit davon entfernt, gleich jeden Anhänger des ach so einfachen dichotomen Denkens unter Behandlungszwang zu stellen, schließlich benötigen ja Leute, die zu komplexen Gedanken in der Lage sind und daher in dieser Welt soweiso wenig zu lachen haben, durchaus aus Vertreter der Spezies Mensch, über die sie sich amüsieren (dürfen/können)...
Die zweite "Pointe" ergibt sich, wenn man/frau zum Vergleich einen weiteren Artikel heranzieht, der just zu einem Zeitpunkt erschien, als das Ermittlungsverfahren gegen Jörg Kachelmann schon, ER selbst, es als Betroffener aber noch nicht wußte .... ;-) ?!? ;-(
?!?!?


Weiteren Unterhaltungswert hat dabei besonders, dass Deutschlands bekanntestes Lügnerin und Bundesverdienstkreuzträgerin ("Ich habe abgetrieben.") BILD-Leser- und Werberin ("Jede Wahrheit braucht eine Mutige, die sie ausspricht." - Ausgerechnet AS als Testimonial) Alice Schwarzer.sich NUN darüber beschwert, dass das VERMEINTLICHE Opfer gepixelt werde, wie eine Schwerverbrecherin. Verkehrte Welt, also? - Dabei war es eben die BILD-Zeitung, (Da wuchs zusammen, was zusammen gehört.) die die narzisstische Autogrammkarte des Kleinstsenders hernahm, um das VERMEINTLICHE Opfer "unkenntlich" zu machen ...

Zurück zu Herrn Winterbauer & Co. Im Grunde ist es einfach nur das Problem wie bei Gullivers Reisen. In einem Land ist man unter Zwergen ein Riese und im anderen unter Riesen ein Zwerg. - mit den jeweiligen Frustrationen. Am Ende geht es doch nur darum, dass man nicht in der Lage war, das größere mediale Rad zu drehen. Solange es darum ging Kachelmann fertig zu machen (Siehe "Abmahnwahn..." ist man sauer über "Persönlichkeitsrechte", die "freies" journalistisches Arbeiten verhindern. Geht es aber um eine "lokale" Persönlichkeit mit eigener Autogrammkarte, dann sieht das natüüüüüüürlich gaaaaaaaanz anders aus...)


[1]

Die Unfähigkeit, zu googlen (2)

Stefan Winterbauer schaut ja ein bisschen traurig auf dem Foto. Er hat auch einen Artikel geschrieben, der traurig ist. Traurig für Journalisten.

Winterbauer schreibt für Meedia, dessen Chef Georg Altrogge bei Stefan Niggemeier für die Berichterstattung über einen vermeintlichen Betrug eines Journalisten stark kritisiert wurde. Altrogge hat nun etwas gemacht, was selten ist, er hat sich in die Diskussion bei Niggemeier eingebracht. So weit, so gut.

[2]

Von Unschulds- und anderen Vermutungen

In viele Berichte über die Vorwürfe gegen Jörg Kachelmann mischt sich ein merkwürdiges Bedauern: Ja, es sei nicht auszuschließen, dass der Mann unschuldig ist, aber man müsse wohl davon ausgehen, dass seine Karriere in jedem Fall erledigt ist, auch wenn er freigesprochen wird oder es gar nicht zur Anklage kommen sollte, leider, die Welt ist da nicht gerecht.

Wie verlogen ist das, bitte?[...]

An einigen Stellen wird jetzt sogar nicht mehr darüber diskutiert, ob es erlaubt ist, über den Fall zu berichten, sondern ob es erlaubt ist, nicht über den Fall zu berichten. Stefan Winterbauer macht auf “Meedia” der “Tagesschau”-Redaktion Vorwürfe, weil sie (aus guten Gründen, wie ich finde) den Fall nicht in der Sendung behandelte. “Spätestens, als Kachelmanns Anwalt sich öffentlich zur Sache geäußert hat, war der Fall ein Thema für jedes Medium”, schreibt er, und er meint damit offenbar, dass nicht nur jedes Medium berichten durfte (was auch zweifelhaft ist), sondern musste. Eine Informationspflicht hat, wenn ich ihn richtig verstehe, schon deshalb bestanden, weil sich Zuschauer, die die Dienstpläne von Meteomedia kennen, sich hätten wundern können, warum Kachelmann nicht den Wetterbericht macht. Ja, klar, dafür kann man natürlich schon mal die Karriere eines Menschen aufs Spiel setzen.

Als mahnendes Beispiel dafür, wie gefährlich genau das ist, [...]
http://www.stefan-niggemeier.de/blog/von-unschulds-und-anderen-vermutungen/

[3]

http://meedia.de/nc/details-topstory/article/fall-kachelmann--hetzjagd-bei-facebook_100029748.html?tx_veguestbook_pi1[pointer]=1&cHash=cc800937d0

Mutmaßliches Opfer online an den Pranger gestellt

Fall Kachelmann: Hetzjagd bei Facebook

Der Fall um den wegen Vergewaltigung angeklagten ARD-Wetterexperten Jörg Kachelmann zeigt nun, wie heikel Verletzungen der Privatsphäre in sozialen Netzen wie Facebook sein können. Während sich klassische Medien bemühen, das mutmaßliche Opfer mit seinem echten Namen und Foto aus der Berichterstattung herauszuhalten, gibt es solche Filter im Internet nicht. In Facebook-Gruppen wie “Free Kachelmann” wird eine virtuelle Treibjagd auf die Frau angezettelt, die Jörg Kachelmann angezeigt hat.


[4]
Persönlichkeitsrecht als Geschäftsmodell meedia 23.02.2010 (sic! - antizipierend?)

Der Abmahn-Wahn der Medienanwälte

Medienanwälte sind einst mit dem Anspruch angetreten, der systematischen Verletzung von Persönlichkeitsrechten vor allem in Boulevardmedien entgegenzuwirken, Lügengeschichten über Prominente in Klatsch-Blättern zu stoppen und für mehr Seriösität in den Medien zu sorgen. Mittlerweile sind die hehren Ziele der Rechtsvertreter aber außer Kontrolle geraten. Es hat sich ein bizarres Abmahn-Ritual zwischen Anwälten und Redaktionen entwickelt, an dem vor allem die Kanzleien gut verdienen.[...]

http://meedia.de/nc/details-topstory/article/der-abmahn-wahn-der-medienanwlte_100026407.html?tx_veguestbook_pi1[pointer]=1&tx_ttnews[backPid]=62&cHash=5aeb46b82f


[5]

Fall Kachelmann

Szenen einer Scheinehe

Ein psychologisches Gutachten, das der Weltwoche vorliegt, gibt Einblick in die Abgründe der Causa Kachelmann. Anhand der intimen Details wird deutlich: Das Strafrecht scheitert zwangsläufig an der Komplexität sexueller Leidenschaften.

Von Alex Baur und Carmen Gasse
Wenn sich der Vorfall so zugetragen hat, wie Simone (37) behauptet, dann wäre Jörg Kachelmann (52) ein gefährlicher Sexualverbrecher, ein Psychopath, der nach geltendem Recht mindestens fünf Jahre eingesperrt, womöglich verwahrt werden müsste. Denn was der joviale TV-Wetterfrosch seiner langjährigen Freundin angetan haben soll, ist mehr als erzwungener Sex. Das gezackte Küchenmesser, das er ihr während der Vergewaltigung «so richtig fest» an den Hals gedrückt habe, sagt sie, habe bei ihr Todesängste ausgelöst. Zwischendurch habe er ihr Mund und Nase zugedrückt, so dass sie zu er [...]
http://www.weltwoche.ch/weiche/artikel-fuer-abonnenten.html?hidID=539113


[6]

Essay

Das Kachelmann-Syndrom

Jörg Kachelmann führte ein Doppelleben. Wie Clinton, Mitterrand, Lindbergh oder Schröder. Was die Männer gemeinsam haben: Sie sind im Beruf erfolgreich, aber im Privatleben unreif.

Von Julia Onken - 07.04.2010, WELTWOCHE.CH Ausgabe 14/10

Kachelmann ist in aller Munde. Hat er vergewaltigt? Hat er nicht? Hat er gar das Opfer mit dem Messer bedroht? Oder will ihm die betrogene Freundin einfach eins reinwürgen und sich rächen? Wir wissen es nicht. Aber wir werden es bestimmt einmal detailliert erfahren, und zwar von ihm persönlich. Irgendwann wird er aus der Haft entlassen und durch Talk-Sendungen touren, wird reumütig mit dem gewitzten Dackelblick von seinen Fehltritten und seiner Fehleinschätzung berichten.[...]

http://www.weltwoche.ch/weiche/artikel-fuer-abonnenten.html?hidID=538002

Auch nett: (Vielleicht stellt sich ja auch hier ein Versagen heraus... .)

Montag 08. März 2010 12:05

Vom Versagen der Lokalpresse

Viel ist die Rede von der Krise der Gattung Print im Allgemeinen und den Problemen von Tageszeitungen im Besonderen. Was passiert nun, wenn eine lokale Tageszeitung eine Skandalgeschichte vor der Haustür vorfindet? Sie ignoriert sie. Zumindest auf ihren Internetseiten. So geschehen bei den aktuellen Missbrauchsvorwürfen in der hessischen Odenwaldschule und der örtlichen Lokalzeitung. Die Geschichte mag ein Einzelfall sein, ist aber symptomatisch für den Zustand der Lokalpresse vielerorts.[...]

http://meedia.de/nc/background/meedia-blogs/stefan-winterbauer/stefan-winterbauer-post/article/vom-versagen-der-lokalpresse_100026683.html

Der Fall Kachelmann sei ein Mediengericht, lautet die Kritik. Seit die Festnahme des TV-Moderators im März 2010 in allen Facetten an die Öffentlichkeit gelangt ist, hat jeder eine Meinung dazu - auch bei Gericht. Beim Prozess gegen den Wettermann ist Objektivität fast unmöglich geworden. Medien, Ver...

Donnerstag, 19. August 2010

DIE ZEIT: "Feindbild Google" - STERN: Big brother Google

"Google? - Das sind wir alle." - "Google, Dein Feind und Helfer", Google - die WWWelt-Macht - noch Vorschläge? Gestern im Handelsblatt Thema, heute auch via DPA auch bei vielen Tageszeitungen der Angstaufmacher: "Allmacht-Google". Als wenn es "Big brother Google" alleine wäre,... Qautsch. Es ist wie bei vielem, die Masse macht's, die vielen kleinen brothers & little sisters ... Die vielen, vielen kleinen Sozailen Netzwerke und "Dienste", die in ihrer unkontrollierten und unkoordinierten Gesamtheit an der Weltgesellschaft so viel Schaden anrichten, wie ein Medikamentencocktail, von unterschiedlichen Ärzten (ohne Wissen/Anamnese) verabreicht und im Körper zusammengemixt.
Gestern meldeten die Tagesthemen Fälle aus Marokko (von jungen Menschen nicht beachteter Ramadan) heute meldet Meedia angebliche Verstöße gegen das von BUNTE, der ABtreibungslügnerin Alice Schwarzer systematisch so bewußt falsch benannte vermeintliiche "Opfer" des vermeintlichen Täters. In Zukunft wird es immer mehr Leute so ergehen, dass sie mit einem Schlag (Schalter umgelegt/Schlüsseldatum "freigegeben") in Bruchteilen von Sekunden die von NAdy Warhol angekündigte Blitzberühmtheit erlangen werden - und genaus plötzlich feststellen, warum mancher "Star" ach systematisch in den Tod (wie Lady Di oder in den wahnsinn getreiben wurden und werden. Da müssen nun schnellstens ein paar Fragen, insbesondere RECHTLICHE Fragen beantwortet werden, insbesondere auch was in Zukunft der Preis für weltweit verbreitete Lügen, Verleumdungen, Beleidigungen angeht, und die weit über Kritiken etwa bzgl. besonderer Berufsgruppen bei "Spick mich" hinausgehen.
Schließlich können mit einem WImpernschlag bzw. mit einem Anschlag auf dem Keyboard Existenzen vernichtet werden und es ist längst nicht mehr so, dass es dann mit einem Sprüchlein des Schiedsmanns (Eine Ladung Sand für den Sandkasten des örtlichen Kindergartens als Sühne getan sein kann. Der Denunzierte ein paar Dörfer weiter sein Leben wieder neu beginnen konnte.

Falschanschuldgungen wegen sexueller Nötigung oder Vergewaltigung mit 800 EURO oder 1000 EURO "bestraft" werden, während der vermeintliche Täter das echte Opfer und auf Lebenszeit (u.U. weltweit!) vernichtet ist ....

DAS THEMA geht über Google längst weit hinaus...., da es inzwischen durch das Netz nur noch "ein (globales) Dorf" gibt.
Trotzdem Danke, STERN, Danke, DIE ZEIT.


Einstweilen.

http://www.stern.de/digital/online/suchmaschine-weltmacht-google-561422.html

http://www.stern.de/digital/online/google-street-view-wie-widerspreche-ich-1592130.html

Die Rechtsanwäldin | vor 3 Stunden — Man vergleiche: Fasten zwischen Facebook und Koran‎ - Vor 1 Tag "100 Polizisten gegen 10 Sandwiches" - so machte man sich zunächst in den Facebook-Foren lustig. Doch aus Spaß wurde schnell Ernst, als in Marokkos Medien ... tagesschau.de - 4 weitere …



Donnerstag, 19.August

Mutmaßliches Opfer online an den Pranger gestellt

Fall Kachelmann: Hetzjagd bei Facebook

Der Fall um den wegen Vergewaltigung angeklagten ARD-Wetterexperten Jörg Kachelmann zeigt nun, wie heikel Verletzungen der Privatsphäre in sozialen Netzen wie Facebook sein können. Während sich klassische Medien bemühen, das mutmaßliche Opfer mit seinem echten Namen und Foto aus der Berichterstattung herauszuhalten, gibt es solche Filter im Internet nicht. In der Facebook-Gruppe “Free... mehr...

Heute in den Feuilletons: "Das Netzwerk wird zur Waffe"


Spiegel Online - vor 4 Stunden gefunden
Ryan Tate wundert sich in Gawker, warum Google so nett zu den Deutschen ist und in ... hat den Autor sogar auf den Titel gehoben, berichtet Sebastian Moll. ...

Regelung von Geodaten-Diensten: Schwarz-Gelb stolpert ins Internet ...


Spiegel Online - vor 20 Stunden gefunden
Dazu gehören die Angebote Maps und Earth von Google genauso wie Bing Maps von Microsoft, aber auch ein deutscher Service mit dem Titel Sightwalk. ...



"Google ist ein tolles Feindbild" - Suchmaschinen - derStandard.at ...

19. Aug. 2010 ... Aber Google ist ein tolles Feindbild - ein großer US-Konzern, den jeder kennt. Da ist viel Populismus dabei. Standard: Hätte Google sein ...
derstandard.at/1281829528813/Google-ist-ein-tolles-Feindbild

Feindbild Suchmaschine: Sie schimpfen auf Google und meinen das ...

22. Juli 2009... bis ein Niveau erreicht ist wie zu jener Zeit, als Druck- und ... Google pauschal zu einem Feindbild aufzubauen, hilft dabei kaum. ...
www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,637021,00.html - Ähnliche

Jörg Kachelmann, Ramadan, Marokko und FACEBOOK - Hetzjagd bei/via Facebook?

  • Vor 1 Tag
    "100 Polizisten gegen 10 Sandwiches" - so machte man sich zunächst in den Facebook-Foren lustig. Doch aus Spaß wurde schnell Ernst, als in Marokkos Medien ...
    tagesschau.de - 4 weitere Artikel »

  • Marokko: Fasten zwischen Facebook und Koran | tagesschau.de

    18. Aug. 2010 ... Der Ramadan hat Marokko fest im Griff. Der Fastenmonat bestimmt den Rhythmus der Gesellschaft. Wer sich den Riten entzieht, den stellen die ...
    www.tagesschau.de/ausland/ramadan194.html - Im Cache

    und jetzt MEEDIA: (künstliche und scheinehilige ?) Aufregung, weil es vier Wochen nichts Neues geben wird und die Hetzjagd in den kandaischen Wäldern wohl wenig aussichtsreich erscheint? (Aber man kann ja zwischendurch wieder BUNTE, die es einfach nicht begreift "Tatjana R." mal wieder in Großbuchstaben OPFER nennen, was eiegntlich erst ein Gericht festzustellen hat, womit man gleichzeitig JK bereits konkludent als TÄTER ausmacht - und ihn dementsprechend menschenverachtend bis in die kanadischen Wälder verfolgt. - Aussagewert der Heckenschuß-Bilder: NULLL. NOTHING. NIENTE. NADA. RIEN. SEFER)
    Wer Täter und wer Opfer ist, soll der erst ab 6. Sepember festgestellt werden.
    Wie wir HIER bereits schrieben, war en es vor allem BILD und BLICK.ch, die die "Anonymitt" des vermeintlcihen Opfers auffliegen ließen. Eben jene Autogrammkarte wurde von BILD benutzt, Bild von der Dachgeschoßwohnung kam von der "klassischen" Presse, da der Ort bekannt war, konnte man die Straße bereits via GoogleEarth erfliegen (mit StreetView geht'S natürlich nachher babyeinfach). Blick veröffentlichte ein Bild vom gegenüberliegenden Reihenhaus der Eltern (zufällig parkte "ein" Kleinwagen mit den Initilane davor. (Das Bild war "aufblasbar". Schließlich kennt ja jeder den Film mit Vanessa Redgrave "Blown up"...) und und und
    Nein, nein. Nicht hier die "moralischen" klassischen Medien und dort die neuen bösen "sozialen" Netzwerke....

    Mutmaßliches Opfer online an den Pranger gestellt

    Fall Kachelmann: Hetzjagd bei Facebook

    Der Fall um den wegen Vergewaltigung angeklagten ARD-Wetterexperten Jörg Kachelmann zeigt nun, wie heikel Verletzungen der Privatsphäre in sozialen Netzen wie Facebook sein können. Während sich klassische Medien bemühen, das mutmaßliche Opfer mit seinem echten Namen und Foto aus der Berichterstattung herauszuhalten, gibt es solche Filter im Internet nicht. In der Facebook-Gruppe “Free Kachelmann” wird eine virtuelle Treibjagd auf die Frau angezettelt, die Jörg Kachelmann angezeigt hat.[...]

    Wie solcher massiver Missbrauch von Persönlichkeitsrechten im Internet in hochsensiblen Fällen verhindert werden kann, ist eine ungelöste rechtliche und gesellschaftliche Frage. Und es ist die weitaus wichtigere Frage als die, welche Häuserfronten in Google Streetview gezeigt werden und welche nicht. Manchmal kann aus einem sozialen Netzwerk auch ein asoziales Netzwerk werden.

    Echt ein Brüller! - Die harmlosen "klassischen" Medien. Wie vile Klagen durch Prof. Dr. Höcker? Nochmal nachzählen? BITTE, HIER!

    Ach ja? Und was haben klassische Medin vorher mit Kachelmann gemacht? Und tun es jetzt noch? Hat sich nicht gerade über die Verpixelung wie eine Schwerverbrecherin Alice Schwarzer aufgeregt?

    http://meedia.de/nc/details-topstory/article/fall-kachelmann--hetzjagd-bei-facebook_100029748.html?tx_ttnews[backPid]=23&cHash=cc5288471e


    Jörg Kachelmann: Wer hat's erfunden? Richtig: Ein Schweizer soll es gewesen sein.

    Saudi man whips wife over BlackBerry use

    Aug 19, 2010 at 09:55

    DUBAI - A Saudi man allegedly whipped his wife and hit her with a sharp object as punishment for using her BlackBerry, UAE daily Gulf News reported on Thursday.

    The man told police his wife had been ignoring him and spending too much time using the popular smartphone, Gulf News said, citing a local Arabic newspaper report. [...]

    Sorry, aber der mußte jetzt einfach sein.

    Kachelmann selbst befindet sich gerade freiwillig und zwangsweise in Kanada. Einmal wegen der Kinder, zum anderen auch wegen der Steuer. Schließlich wird es durch die lange Aufrechterhaltung der letztendlich durch das OLG Karlsruhe aufgehobenen Fehlentscheidung (verdammt) knapp. Zu den Tagen der U-Haft kommen da event. noch 15 Verhandlunsgtage dazu... .
    Jörg Kachelmann, let's talk about Sex, Ex and lex ...

    Die Rechtsanwäldin | 10. Juni 2010 —aber vorher lesen wir die AO (Abgabenordnung). Und dann stellen wir die 1-Million-Fränkli-Frage... . Nehmen wir an, man zieht eine Ereigniskarte auf der es heißt "Gehe in das Gefängnis, begib Dich direkt dorthin, gehe nicht über Los, ziehe nicht 4000 EURONEN ein." Dann bezahlt man zwar keine Miete auf der fremden Schloßallee, kassiert auch keine Miete... Aber zahlt man dann auch Steuern? Und wenn ... …

    Insofern kann ein Aufenthalt in mehrfacher Hinsicht allenfalls die wie üblich uninformierte Journaille (künstlich) verwundern, die offensichtlich sogar informelle Mitarbeiter als einfache Fluggäste getarnt in Flugzeugen nach Kanada sitzen hat.

    Sonst auch noch so uninformiert bzw. feige zu sein scheint, dass sie sich selbst - wie der Blick.ch bei einer Banalinformation. wie "ohen Auflagen" sich noch "sicherheitshalber auf die "BUNTE" beruft.

    Wie BLÖD/tief geht's eigentlich noch? "Darf der das"!??!?!?!?

    (Aber man kann ja zwischendurch wieder BUNTE, die es einfach nicht begreift "Tatjana R." mal wieder in Großbuchstaben OPFER nennen, was eiegntlich erst ein Gericht festzustellen hat, womit man gleichzeitig JK bereits konkludent als TÄTER ausmacht - und ihn dementsprechend menschenverachtend bis in die kanadischen Wälder verfolgt. - Aussagewert der Heckenschuß-Bilder: NULLL. NOTHING. NIENTE. NADA. RIEN. SEFER)

    Jörg Kachelmann zum Erholungsurlaub in Kanada - Darf er das?

    ShortNews.de - ‎Vor 3 Stunden‎
    Drei Wochen vor seinem Vergewaltigungs-Prozess in Deutschland genießt Jörg Kachelmann bei seiner Ex-Frau in Kanada Urlaub. Nun stellt sich die Frage, ...

    Kachelmann: Kanada-Ferien vor dem Prozess

    BLICK.CH - ‎Vor 11 Stunden‎
    Er sieht völlig entspannt aus. Jörg Kachelmann geniesst bei der Ex-Frau Ferien in Übersee. Darf er das überhaupt? Jörg Kachelmannkurz vor Antrittder U-Haft ...


    BTW: Gestern zum ersten Mal (bewußt) im Laden gesehen: Knoblauch- bzw. Chilipeitschen (Meerrettichp. soll es auch geben).
    Und dachten wir immer bzw.. brachten es auch so unseren Kindern bei: Mit Essen spielt man nicht.

    1. CHILI-PEITSCHE & Co. - RAPS Gewürzwerk Kulmbach

      Chili-Peitsche, Pfefferjäger und Mettenden. Endlich ist es soweit – das Bike ist ... Chili-Peitsche & Co. eignen sich hervorragend als Snack für das ...
      www.raps.de/produkt.php?produkt=65 - Im Cache
    2. Habanero Peitschen | Chili Blogger

      6. Nov. 2007 ... Was ganz interessantes, habe ich von ChiliShop24 zum Probieren geschickt bekommen; nämlich sogenannte Habanero Peitschen. ...
      www.chili-blogger.de/.../habanero-peitschen/ - Im Cache - Ähnliche
    3. Habanero Peitschen kaufen im Chili Food Online-Shop - Chili-Shop24.de

      Habanero Peitschen - Im Chili Online Shop finden Sie Habanero Peitschen und weitere scharfe Sachen wie Habanero und vieles mehr.
      www.chili-shop24.de/.../product_info.php?...Peitschen... - Im Cache - Ähnliche
    4. Habanero Peitschen - Produktvorstellungen - Chili Food Forum

      13 Beiträge - 8 Autoren - Letzter Eintrag: 10. Febr.
      Ich habe mir einfach mal die Habanero Peitschen mitbestellt. Es waren 8 Stck. in der Packung, was 250 gr. entspricht.
      www.chili-shop24.de/forum/...f7/...peitschen-t137/p2.html - Im Cache
    5. Chili Ruten extrem super scharf Schärfegrad 7 bei eBay.de: Würste ...

      Sie Bieten hier auf 0460 - ca 0500 kg Chili Peitschen im Vakeum Beutel verpackt " Chili Ruten " extra scharf ( EXTREM ) Die Chili Peitschen liegt etwa bei ...
      cgi.ebay.de/Chili-Ruten-extrem...-/150392393859?pt... - Im Cache

    Verwaltungsgericht Mainz VG Mainz: 3 L 766/10.MZ, Beschluss vom 20.07.2010 Fahrerlaubnisentzug in zweiter Probezeit

    Zu Recht hat die zuständige Fahrerlaubnisbehörde einem Mann aus Rheinhessen (Antragsteller) während dessen neuer Probezeit die Fahrerlaubnis auf Probe mit sofortiger Wirkung entzogen. Dies hat die 3. Kammer des Verwaltungsgerichts Mainz entschieden.

    Der Antragsteller erhielt erstmals im Jahr 2003 die Fahrerlaubnis auf Probe, die ihm innerhalb der Probezeit entzogen wurde, weil er ein Kraftfahrzeug unter Cannabiseinfluss geführt hatte. Mehr als zwei Jahre nach Wiedererteilung der Fahrerlaubnis wurde er rechtskräftig wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort zu einer Geldstrafe verurteilt. Dieser Verurteilung lag zugrunde, dass er im Straßenraum ein Bauschild unsachgemäß aufgestellt hatte, welches infolge einer Windböe umfiel und ein parkendes Fahrzeug beschädigte.

    Der Aufforderung der Fahrerlaubnisbehörde, wegen dieser Verurteilung ein medizinisch-psychologisches Gutachten beizubringen, kam er nicht nach. Daraufhin entzog ihm die Behörde unter Anordnung des Sofortvollzugs die Fahrerlaubnis.

    Der Antragsteller wandte sich im Rahmen eines Eilverfahrens an das Verwaltungsgericht mit dem Begehren, den Sofortvollzug auszusetzen. Er habe keine Verkehrsunfallflucht begangen, weil er bei dem Schadensereignis kein Kraftfahrzeug im Verkehr geführt habe, machte er unter anderem geltend.

    Die Richter der 3. Kammer haben seinen Antrag abgelehnt. Mit der Erteilung der neuen Fahrerlaubnis habe für den Antragsteller eine neue Probezeit – im Umfang der um zwei Jahre verlängerten Restzeit der ersten Probezeit – begonnen. In der neuen Probezeit habe der Antragsteller mit dem unerlaubten Entfernen vom Unfallort eine schwerwiegende Zuwiderhandlung begangen. Seine rechtskräftige strafgerichtliche Verurteilung müsse der Antragsteller vorliegend gegen sich gelten lassen. Hiervon abgesehen setze der Straftatbestand des unerlaubten Entfernens vom Unfallort nicht voraus, dass ein Kraftfahrzeug an der Hervorrufung des Schadens beteiligt gewesen sei. Wegen der Zuwiderhandlung sei die Behörde berechtigt gewesen, die Vorlage eines medizinisch-psychologischen Gutachtens zu verlangen. Nachdem der Antragsteller dieses Gutachten nicht fristgerecht beigebracht habe, habe die Behörde zu Recht auf seine fehlende Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen geschlossen und ihm die Fahrerlaubnis entzogen.

    3 L 766/10.MZ, Beschluss vom 20.07.2010


    Entscheidungen des Verwaltungsgerichts können, auch per E-Mail, angefordert werden (poststelle@vgmz.jm.rlp.de).

    Im Internet finden Sie die Pressemitteilungen und Terminshinweise des Verwaltungs­gerichts Mainz unter der Adresse www.VGMZ.justiz.rlp.de. Für den laufenden Bezug von Presse­mitteilungen steht Ihnen ein News­mailer unter der Adresse www.justiz.rlp.de , sodann unter Aktuelles zur Verfügung.

    Fahrerlaubnisentzug in zweiter Probezeit

    Verwaltungsgericht Mainz
    Pressemitteilung 12/2010

    Mittwoch, 18. August 2010

    Aus "der letzte Jurist" oder von "Jurist zu Jurist"?

    Ein JURIST >>> verführt von blindem Zorn,
    bläst in das nächstbeste Horn,
    Nun merkt er, nach dem ersten Rasen,
    ...
    Ach ne, das geht ja anders:

    Ein MENSCH (KEIN Jurist) ...>>>>>>>>>> aus von "Mensch zu Mensch".

    Was reimt sich denn Wütendes auf Blog?

    (Noch) Ein JURIST >>> (und noch einer) verfürt von blindem Humor,
    haut in das nächstbeste Blog,
    ......

    Jörg Kachelmann - Sabine Rückert - DIE ZEIT: "....Angeprangert Vorverurteilung in den Medien

    ".... offensichtlich hat sich die Staatsanwaltschaft in einen Verfolgungsrausch hineingesteigert."

    Angeprangert

    Vorverurteilung in den Medien

    Der Fall Kachelmann sei ein Mediengericht, lautet die Kritik. Seit die Festnahme des TV-Moderators im März 2010 in allen Facetten an die Öffentlichkeit gelangt ist, hat jeder eine Meinung dazu - auch bei Gericht. Beim Prozess gegen den Wettermann ist Objektivität fast unmöglich geworden. Medien, Verteidiger uns Richter arbeiten längst Hand in Hand. Wir haben mit der Gerichtsreporterin Sabine Rückert gesprochen.
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    http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=19815

    Dienstag, 17. August 2010

    Vertragsrecht: Kristina Liliana Tchoudinova, formerly known as Matthäus, verliert Model-Vertrag

    1 Woche nichts gehört, in Worten: eine Woche ! - Und dann das. Wer hilft suchen? Liegt wohl (nicht im Casino) irgendwo zwischen auf dem Grunde des Mittelmeeres vor Sizilien oder zwischen Monaco und München.

    Die Meldung ist zwei Stunden alt! - Dabei hat uns das gestern Abend noch jemand beim Döner ca. 20.55 Uhr (waren auf dem Weg die Doku zu dem Narzissten Gerd Fröbe zu schauen) erzählt. Woher wußte DER (unser informeller Informant) das denn da schon? (Inzwischen klar: Der Mann guckt RTL-Exclusiv - http://rtl-now.rtl.de/exclusiv.php?film_id=30141&player=1&season=0&na=1 16.08. 4:44 bis 6:20

    Irgendwie erinnert das Ganze an ein Märchen ... nur an was für eines?
    Ach ja: Nie genug ...oder http://www.internet-maerchen.de/maerchen/fischer.htm

    "Manntje, Manntje, Timpe Te,

    Buttje' Buttje in der See,

    Meine Frau, die Ilsebill,

    Will nicht so, wie ich gern will."

    "Nun, was will sie denn?" fragte der Fisch. "Ach, Fisch", sagte er, "meine Frau will Kaiser werden." - "Geh' nur hin", sagte der Fisch, "sie ist es schon."[...]

    "Manntje, Manntje, Timpe Te,

    Buttje' Buttje in der See,

    Meine Frau, die lisebill,

    Will nicht so, wie ich gern will."

    "Nun, was will sie denn?" fragte der Fisch. "Ach", sagte der Mann, "sie will Papst werden." - "Geh' nur hin, sie ist es schon."
    [...]

    "Manntje, Manntje, Timpe Te,

    Buttje' Buttje in der See,

    Meine Frau, die Ilsebill,

    Will nicht so, wie ich gern will."

    "Nun, was will sie denn?" fragte der Fisch." Ach", sagte der Mann, "sie will werden wie der liebe Gott." "Geh' nur hin, sie sitzt schon wieder im alten Topfe."

    Dort sitzen sie noch beide bis auf den heutigen Tag.

    ... der eine KEIN Trainer von Kamerun, die andere KEIN Model von New York.

    Mann weg – Karriere auch weg?

    Liliana Matthäus verliert Modelvertrag


    Mann weg – jetzt auch Karriere futsch? Liliana verlor Lothar, jetzt auch ihren Model-Vertrag. AP
    München - Liliana Matthäus ist nicht länger bei Louisa Models unter Vertrag. Die Top-Agentur warf die Möchtegern-Laufstegqueen raus – und die Chefin macht auch gleich knallhart klar, warum.

    Ja, so schnell kann es gehen. Da meint frau, endlich angekommen zu seine in der Welt der Schönen, der Reichen und der ganz schön Reichen. Man wird von schnuckligen Yacht-Besitzern zu einer kleinen Boots-Tour eingeladen, bedankt sich für die Kreuzfahrt vielleicht ein klitze-klitze kleines bisschen zu sehr (warum müssen diese fiesen Fotografen auch überall zugucken!) – und schwupps, schon geht es steil bergab.

    So ergeht es jetzt Liliana. Sie wissen schon, Liliana Matthäus, die Ex vom Loddar. [...]


    Liliana Matthäus verliert Modelvertrag


    Berliner Kurier - vor 2 Stunden gefunden
    Liliana verlor Lothar, jetzt auch ihren Model-Vertrag. AP München - Liliana Matthäus ist nicht länger bei Louisa Models unter Vertrag. ...
    Liliana Matthäus verliert erst Lothar und dann Modelvertrag- noows.de Nachrichten
    Liliana Matthäus Rausschmiss aus Model-Agentur- Schweizer Illustrierte

    Die Rechtsanwäldin geht auch mit Frauen ins Gericht - hier: Nadja Benaissa/Gisela Friedrichsen

    ... und sei es nur via TV und SPON.
    "Bei einer Verurteilung drohen ihr bis zu zehn Jahre Haft: Die No-Angels-Sängerin Nadja Benaissa hat vor Gericht zugegeben, trotz einer HIV-Infektion mit mehreren Männern ungeschützten Sex gehabt zu haben. "Es tut mir von Herzen leid", sagte die 28-Jährige beim Prozess-Auftakt."
    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,711994,00.html
    Laut Frau Gisela Friedrichsen (gestern mehrere TV-Sender, nahezu live!- es mangelt an public viewing im denglischen Sinnne) ist Nadja Benaissa absolut glaubwürdig. Insoweit ließe sich der Artikel hier - auch wenn er nicht von Frau Friedrichsen ist - mittels neuer, neuerer und neuester Rechtschreibung (nicht -sprechung!) durchaus noch aufhübschen, SPON (hip/apn/dpa/ddp).

    Leid tun statt wie früher leid tun. (Wir sind uns sicher: Frau Benaissa hat es bestimmt GROßGESCHRIEBEN gemeint.)

    Achtung:

    Dieser Absatz wurde nach Rücksprache mit Dr. Heller (Institut für deutsche Sprache) noch mal überarbeitet.


    Die Rechtschreibreform hat einiges geändert.
    In loser Folge werde ich einige Problemfälle vorstellen.

    1. Leid tun

    Richtig sind jetzt folgende Schreibweisen:

    1' Es tut mir Leid.
    1“ Es tut mir sehr Leid.

    In 1' und 1“ versteht der normale Schreiber das Wort "Leid" nicht mehr als Adjektiv, sondern als Substantiv.
    [...]



    Igor: Wahrheit ist Glaubenssache - Deutsche Justiz wie Schweizer Käse? - Ziehe: Kein Bedarf an Medienexperten für STA, Gesunder Menschenverstand,

    ein Hang zu sprachlicher Diplomatie, starke Nerven und eine gewisse Sensibilität vorhanden?

    Wir glauben wahrhaftig nicht, dass wir das glauben sollten! - Was glauben Sie?
    Papst Benedikt, formerly know as Kardinal Ratzinger, kann begeistert sein:


    BTW: Müßte es nicht "Löcher in der Justiz" heißen, SAT UND KABEL?
    Und hat darüber nicht schon Kurt Tucholsky (siehe unten) geforscht "Wo kommen die Löcher in der Justiz her?" Nein. Dann ist es ja gut.

    Und immer daran denken (siehe unten) :


    Wäre überall etwas, dann gäbe es kein Loch, aber auch keine Philosophie und erst recht keine Religion [Glaubenssache!], als welche aus dem Loch kommt.[...]

    "Wenn der Mensch ›Loch‹ hört, bekommt er Assoziationen: manche denken an Zündloch, manche an Knopfloch und manche an Goebbels."
    Sie glauben gar nicht an wen und was wir alles denken, wenn wir Loch hören.... .

    "An die Stelle der "partiellen Negation einer relativen Totalität" lässt sich ohne Verlust an Sinn und mit Gewinn an Klarheit und Anschaulichkeit das deutsche Wort "Loch" setzen."
    Bringewat, Methodik der juristischen Fallbearbeitung
    >>>>>>>>>>>>>

    Positionen - Fall Kachelmann: Wahrheit ist Glaubenssache

    Das Ausbreiten des Falles Kachelmann in der Öffentlichkeit, so problematisch es in vielerlei Hinsicht ist, hat vielleicht auch eine gute Seite. Sie vermittelt einem breiteren Publikum eine Ahnung von der Eigentümlichkeit und den Schwierigkeiten der strafrechtlichen Wahrheitsfindung.

    [...] Die Wahrheit, die zu finden das Recht den Strafgerichten aufgibt, ist letztlich eine subjektive Angelegenheit, eine Glaubenssache des zuständigen Gerichts. Das zeigt der Fall Kachelmann exemplarisch.[...]

    Der Autor ist Professor für Strafrecht an der Humboldt-Universität und Rechtsanwalt in Berlin. (aus Berlin! - siehe: http://rafranke.blogspot.com/2005/08/staatsanwaltschaft-trier-auf.html und

    Hier: http://rafranke.blogspot.com/2006/10/hauptverhandlung-gegen.html

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/fall-kachelmann-wahrheit-ist-glaubenssache/1904480.html

    http://www.volksfreund.de/totallokal/region/Region-trier-topthema-Trier-Freispruch-fuer-Greinert-nach-Mammut-Prozess;art1129,1639389 freigesprochen. Einziger Wermutstropfen für den 76-Jährigen: Wegen Beleidigung eines Richters muss der Anwalt 4500 Euro Geldstrafe zahlen.

    Fall Kachelmann: Die Löcher bei der Justiz PDF Drucken E-Mail

    Dienstag, den 17. August 2010 um 09:39 Uhr
    Im Fall des Fernsehmoderators Jörg Kachelmann landen immer wieder Details aus Gutachten und Akten in den Medien. Ähnlich war es in der VW-Affäre um Begünstigungen von Betriebsräten und Partys auf Unternehmenskosten. Oberstaatsanwalt Klaus Ziehe, Sprecher der Staatsanwaltschaft Braunschweig, hatte damals teilweise das Gefühl, dass "die Medien die Akten mitlesen".[...]

    Was halten Sie von dem Vorschlag des Presserechtlers Christian Schertz, dass es bei den Staatsanwaltschaften auf Landesebene mindestens einen Medienrechtsexperten geben sollte?

    Ziehe: "Für den Umgang mit Promifällen braucht man aus meiner Sicht keinen Medienrechtsexperten, sondern gesunden Menschenverstand, einen Hang zu sprachlicher Diplomatie, starke Nerven und eine gewisse Sensibilität."

    [Interview] Fall Kachelmann: Die Löcher bei der Justiz PDF Drucken E-Mail
    Nachrichten - Medien
    Dienstag, den 17. August 2010 um 09:39 Uhr

    Wo kommen die Löcher im Käse her –?


    Das Werk zwingt schon durch die Gelehrsamkeit, die in ihm verkocht erscheint, Bewunderung ab, besonders einem Leser wie mir, dessen Bildung an Emmentaler Käse erinnert, indem sie wie dieser größtenteils aus Lücken besteht.

    Alfred Polgar


    http://www.textlog.de/tucholsky-loecher-kaese.html



    Zur soziologischen Psychologie der Löcher


    Daß die wichtigsten Dinge durch Röhren gethan werden. Beweise: erstlich die Zeugungsglieder, die Schreibfeder und unser Schießgewehr.

    Lichtenberg


    Ein Loch ist da, wo etwas nicht ist.